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Renate Schmidt: Politik für die Mütterelite

 
       
     
       
     
       
   

Renate Schmidt in ihrer eigenen Schreibe

 
   
  • SCHMIDT, Renate (2001): Mehr Liebe.
    Familienpolitik wird das zentrale Thema der nächsten Zukunft,
    in: Berliner Republik. Familie. In den Zeiten des Wahnsinns, Nr.2
  • SCHMIDT, Renate (2002): Neue Väter braucht das Land.
    Deutsche Familien sind im Notstand. Grund genug für ein neues Rollenverständnis zwischen Männern und Frauen, nicht nur in der Küche,
    in: Welt am Sonntag v. 24.03.
  • SCHMIDT, Renate (2002): Ist die klassische Familie hier zu Lande ein Auslaufmodell?
    "Nein, denn das traditionelle Beziehungsmodell erfreut sich neuer Beliebtheit," meint Renate Schmidt - Serie Signale, Teil 3,
    in: Saarbrücker Zeitung v. 17.05.
    • Kommentar:
      "Es stimmt, die Zahl der Single-Haushalte insbesondere in den Großstädten hat dramatisch zugenommen, dies hat aber viele Gründe unter anderem, weil dort das Wohnen für Familien zu teuer ist und Lebensstile sich verändert haben", behauptet Renate SCHMIDT.
           
      Davon kann keine Rede sein! Die Zahl der Single-Haushalte ist seit 6 Jahren relativ unverändert (siehe Mikrozensus 2001). Familienhaushalte - und weniger Familien - sind in den Städten seit Beginn der Industrialisierung traditionell unterrepräsentiert.
           
      Oftmals wohnen die Eltern im gleichen Haus oder in der gleichen Strasse, aber nicht in der gleichen Wohnung. Der Stadtsoziologe Hans-Paul BAHRDT hat diesen Sachverhalt bereits in den 70er Jahren betont und die Haushaltsstatistik kritisiert.
  • SCHMIDT, Renate (2002): Erziehung ist, wo Familien sind.
    Familien sind die erste und wichtigste Instanz für Erziehung, Persönlichkeits- und Charakterbildung, für das Entstehen von Vertrauen und Bindung,
    in:
    Welt v. 29.05.
 
       
   

Renate Schmidt im Gespräch

 
   
  • GASCHKE, Susanne (2000): Mehr Männerförderung!
    Die SPD braucht eine neue Familienpolitik. ZEIT-Gespräch mit Renate Schmidt,
    in: ZEIT Nr.43 v. 19.10.
  • MONATH, Hans (2001): "Französinnen schütteln da nur mit dem Kopf".
    SPD-Politikerin Renate Schmidt fordert den Mentalitätswechsel zugunsten der Familien und EU-Standard in Deutschland
    in: Tagesspiegel v. 10.11.
  • FINTHAMMER, Volker (2002): Renate Schmidt,
    in: Interview der Woche. Sendung des DeutschlandRadio vom 03.03.
  • SCHARF, Rüdiger (2002): "Stoibers Schwäche ist seine absolute Humorlosigkeit.
    Die SPD-Politikerin Renate Schmidt warnt ihre Partei davor, den Unionskanzlerkandidaten in die rechte Ecke zu stellen
    in: Welt v. 06.02.
  • NÜRBERGERZEITUNG (2002): Erbschaften halten die Gesellschaft nicht am Laufen.
    NZ-Interview mit Renate Schmidt: Die SPD-Politikerin hat ein Buch über Familienprobleme geschrieben,
    in: Nürnberger Zeitung v. 19.03.
  • TILLERT, Sabine (2002): "Elternzeit muss chic werden".
    Interview mit Renate Schmidt (SPD),
    in: Hamburger Morgenpost vom 25.03.
    • Interviewausschnitt:
      "MOPO: „Ohne Kinder sehen wir alt aus“, heißt der Untertitel Ihres neuen Buchs. Diese Fixiertheit auf Kinder – nicht nur in der Politik auch in der Werbung – setzt Kinderlosen und Singles inzwischen richtig zu. Sie haben das Gefühl, zu Menschen 2. Klasse zu werden.
      Schmidt: Ich rate – auch in meinem Buch – dringend dazu, Familienpolitik nicht als ein Spalterthema in dieser Gesellschaft zu benutzen. Kinderhabende und Kinderlose dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Das findet leider bereits in einem Ausmaße statt, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte."
  • ENSMINGER, Petra (2002): Was will die SPD in Sachen Familienpolitik unternehmen?
    Petra Ensminger im Gespräch mit Renate Schmidt, stellvertretende Parteivorsitzende der SPD,
    in: Interview am Morgen. Sendung des DeutschlandRadio vom 25.03.
  • WELT AM SONNTAG (2002): "Familienpolitik ist nicht mehr in Ordnung".
    Interview mit Renate Schmidt (SPD),
    in: Welt am Sonntag vom 31.03.
  • FAHRENHOLZ, Peter & Karin BÜHLER (2002): "Wir brauchen familiengerechte Jobs".
    Renate Schmidt und Christa Stewens streiten über Kindergeld, Krippen und die Ganztagsschule,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 20.04.
    • Kommentar:
      Wenn sich zwei Familienpolitiker verschiedener Parteien über den Ausbaustand der Infrastruktur für Kinderbetreuung in Bayern streiten, dann hört sich das so an:
      "Stewens: Wir sind nicht Schlusslicht in der Kinderbetreuung.
      Schmidt: Wir sind es wohl.
      Stewens: Nein, sind wir nicht...
      Schmidt: ...doch, sind wir."
  • MAUERSBERG, Barbara & Ulla SCHICKLING (2002): "Ich würde gern viele Hochzeiten feiern"/"Was du immer mit dem Heiraten hast".
    Renate und Jenny Schmidt über Männer im Haushalt, Mütter im Beruf und Töchter in der Pubertät.
    in:
    Frankfurter Rundschau v. 11.05.
 
       
   

S.O.S. Familie (2002)
Ohne Kinder sehen wir alt aus
Berlin:
Rowohlt

 
   
 
 

Klappentext

"Auf sehr persönliche Weise beschreibt sie die Probleme, denen junge Familien in Deutschland ausgesetzt sind – und kommt dabei zu überraschenden Ergebnissen:
Elternurlaub ist eine Falle, weil eine langjährige Unterbrechung der Erwerbstätigkeit die Rückkehr in den Beruf entscheidend erschwert.
Nicht die Ausbildung junger Frauen muss man fördern, sondern die Ausbildung junger Männer, ihre Rolle als Väter auch wirklich wahrzunehmen.
Die Wahlfreiheit zwischen Beruf und Kindern löst keine Probleme: Heute muss es darum gehen, Kinder und ihre Bedürfnisse in das Erwerbsleben zu integrieren."

Zitate von Renate Schmidt:

Abgrenzung zwischen Familien- und Bevölkerungspolitik

"»Bevölkerungspolitik« (...). Solche Versuche sind von vornherein zum Scheitern verurteilt - außer vielleicht bei denen, die schlecht ausgebildet sind und geringe Einkommenschancen haben. Nur bei denen wird Bevölkerungspolitik erfolgreich sein."
(Die Zeit Nr.43 vom 19.10.2000)

"Der Versuch, Bevölkerungspolitik zu betreiben, also materielle Anreize zu schaffen, damit mehr Kinder (auch mehr als von den Familien gewünscht) geboren werden, statt Familienpolitik, die darauf abzielt, daß sich Menschen vorhandene Kinderwünsche erfüllen können, muß erfolglos bleiben"
(Berliner Republik Nr.2/2001, S.21)

Begründung eines Familienwahlrechts:

"Familienpolitik ist Minderheitenpolitik, gerade mal in 25 Prozent der Haushalte leben Kinder."
(Berliner Republik Nr.2/2001, S.21)

 
 
 
       
     
     
   
  • Renate Schmidt in der Debatte:

    • HILBERTH, Iris (2002): Kinderbetreuung statt Kreisverkehr.
      Renate Schmidt misst die Familienpolitik an der Infrastruktur
      in: Frankfurter Rundschau v. 17.04.
      • Kommentar:
        HILBERT geht schlampig mit Fakten um!
        Zum einen scheint weder Spanien noch Italien für die Autorin zu Europa zu gehören, denn sonst könnte sie Deutschland nicht als europäisches Schlusslicht bei der Geburtenrate bezeichnen.
             
        Zum anderen betet sie das übliche Geburtenraten-Mantra herunter. Sie stellt uns das typische Generation Golf-Paar Petra & Bernd, Jahrgang 1965, vor, um dann die überholten, weil zu niedrig angesetzte Geburtenrate dieser Generation hinzuzufügen. Diese werden zwar immer wieder in den Neue Mitte-Zeitungen in diesem Zusammenhang präsentiert und haben deshalb bereits das Signum einer normativen Kraft des Faktischen, richtiger werden sie deshalb nicht.
        Wenn's der Familie dient, dann werden auch schon mal die Fakten gebeugt!
 
   

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© 2000-2002
Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 19. März 2002
Update: 29. Mai 2002
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