[ Singles in den USA ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
       
   

Jim Knipfel: Das Single-Dasein als Phase der Selbstfindung

 
       
   
  • Kurzbiographie:

    • fehlt noch
 
       
     
       
   

Jim Knipfel im Gespräch

 
   
  • WEIDERMANN, Volker (2002): Unter die Netzhaut.
    Der amerikanische Schriftsteller Jim Knipfel ist sechsunddreißig und fast völlig erbliindet. Sein Roman "Blindfisch", der jetzt auf deutsch erscheint, erzählt von seinem Weg in die drohende Dunkelheit,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 20.01.
 
       
   

Blindfisch (2002)
Berlin: Rowohlt

 
   
 
 

Klappentext

"Jim Knipfel ist der blinde Seher im modernen Gewand. Aber er lamentiert nicht – er lacht. Er lacht über seine unheilbare Krankheit, die ihm langsam das Augenlicht raubt, über die überforderten Eltern und Freunde, über die eloquenten, aber teilnahmslosen Therapeuten. Er schmeißt Ehe und Studium, zieht vom kleinbürgerlichen Minnesota in einen New Yorker Slum, treibt sich mit Punkern herum, stiehlt, säuft, schluckt Tabletten – ein junger Mann aus gutem Hause auf der Überholspur ins Vergessen. Irgendwann entdeckt er das Schreiben. Das Papier erträgt seine Wahrheiten; endlich kann er sie teilen. Mit schwarzem Humor, der von tiefster Sensibilität und Verletzlichkeit zeugt, aber keine Tabus respektiert, beschreibt er sein Leben, seine Angst, seine Hoffnung. «Blindfisch» ist das Gegenteil einer therapeutischen Krankengeschichte – es ist ein grotesker Aufschrei dessen, der hinter dem Schein, den er immer weniger zu sehen vermag, das wahre Sein erkennt."

Pressestimmen

"»Von einer Leere in die nächste ziehen« nennt er sein unruhiges Leben einmal. Ein Pennerphilsoph, der ziellos herumstreunt und nicht viel mit sich anzufangen weiß. Ein Slacker, wie ihn auch ein Douglas Coupland oder ein Richard Linklater nicht besser hätten erfinden können.
Nur die romantischen, die lebensexperimentellen Seiten an dieser Figur, die gehen Jim Knipfel völlig ab, und auch für Design und Style hat er nicht viel übrig - ganz unten, nicht mehr ganz jung und dann noch krank in Amerika. Schon eher erinnert sein Lebensbericht an Rick Moodys Lost-Generation-Tristesse »Garden State«, an Charles Palaniuks Lehrstück »Der Simulant«, an Jonathan Lethems »Motherless Brooklyn«, ein Buch über einen Menschen mit Tourette-Syndrom, und natürlich an Dave Eggers Roadmovie »Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität«. Noch mehr Leben, noch mehr Gegenwärtigkeit, noch mehr Wut - das junge literarische Amerika strikes back."
(Gerrit Bartels in der TAZ vom 28.05.2002)

 
 
 
       
   
  • Rezensionen:

    • SCHOLL, Joachim (2002): Kein Alkohol, keine Lösung.
      Jim Knipfels "Blindfisch" spielt mit Mitleid und Entsetzen,
      in:
      Tagesspiegel v. 10.02.
    • ZIEGLER, Helmut (2002): Ende des Tunnels.
      Mit Bukowski verglichen, von Pynchon gelobt: Jim Knipfel schaut sich selbst beim Erblinden zu,
      in: Die Woche Nr.9 v. 22.02.
    • FREULER, Regula (2002): Blinder Karpfen im Haifischbecken.
      Jim Knipfel hat die unsentimentale Autobiografie eines allmählich Erblindenden geschrieben,
      in: Sonntagszeitung v. 03.03.
    • LAUX, Thomas (2002): Blindgänger auf Freigang.
      Jim Knipfel erzählt von seiner irreparablen Erblindung - und zeigt reichlich Humor dabei,
      in: Frankfurter Rundschau v. 14.03.
    • Neu:
      BARTELS, Gerrit (2002): Slackerism begins at home.
      Von einer Leere in die nächste ziehen und dann auch noch zunehmend weniger sehen können: Mit "Blindfisch" hat der junge US-amerikanische Autor Jim Knipfel einen Bericht aus dem Leben eines an Retinitis pigmentosa Erkrankten geschrieben,
      in:
      TAZ v. 28.05.
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-dasein.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2000-2002
Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 21. Januar 2001
Stand: 29. Mai 2002
Counter Zugriffe seit
dem 04.Juni 2000