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Robert D. Putnam: Die Krise des Sozialkapitals

 
       
   
  • Kurzbiographie:

    • 1940 in Ohio (USA) geboren
    • Politikwissenschaftler an der Harvard Universität
 
       
     
       
   

Robert D. Putnam in seiner eigenen Schreibe

 
     
       
   

Robert D. Putnam: Porträts und Gespräche

 
   
  • Deutschsprachiger Raum
    • PLATTHAUS, Andreas (2001): Wie aber hältst du's mit der Empirie?
      Amerika soll uns nicht Vorbild sein, aber Mahnung. Der Sozialkapitalist Robert Putnam hat einen neuen Sprengstoff entdeckt,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.04.
      • Inhalt:
        PLATTHAUS schreibt über einen der Chefideologen des Kommunitarismus, der den Niedergang des "bürgerschaftlichen Engagements"- wie es bei uns so schön im Enquetekommissionsdeutsch heisst - auf empirischem Wege belegen möchte.
             Während bei uns die Vereinsmeierei mit dem ethnologischen Blick entzaubert wird, rückt Robert PUTNAM deren zivilgesellschaftliche Bindungskraft in den Mittelpunkt. Der Amerikaner findet es nicht mehr im Verein am schönsten, sondern bowlt lieber allein, so sein griffiges Bild für den Niedergang des Sozialkapitals.
             In der Süddeutschen Zeitung vom 04.04.2001 durfte Gerhard SCHRÖDER auf seine Weise über diesen Sachverhalt nachdenken.
    • LLOYD, John (2001): Und jetzt alle zusammen!
      Der Autor von "Bowling Alone" beobachtet das Aussterben von Vereinen, Kirchen und Familienleben. Der Niedergang des sozialen Kapitals, meint er, hat schlechte Folgen für die Gesundheit und die Wirtschaft,
      in: Financial Times Deutschland v. 11.05.
  • Englischsprachiger Raum
 
       
   

Gesellschaft und Gemeinsinn.
Sozialkapital im internationalen Vergleich (2001)
Gütersloh: Bertelsmann

 
   
 
 

Klappentext zu "Gesellschaft und Gemeinsinn"

"Robert Putnam hatte 1995 mit seinem Aufsatz »Bowling Alone« und seiner umfassenden Studie gleichen Titels im Sommer 2000 für Furore gesorgt, in denen er einen Verlust der gesellschaftlichen Bindekräfte und den Niedergang des bürgerschaftlichen Engagements, kurz: ein Schwinden des Sozialkapitals in den USA konstatierte. Ein alarmierender Befund, denn Amerika hatte sich stets viel auf seine Zivilgesellschaft eingebildet: »The best government is the one that governs less.«
Mit »Gesellschaft und Gemeinsinn« blickt Putnam über den Tellerrand der USA hinaus: Das Buch untersucht Möglichkeiten und Grenzen der Zivilgesellschaft in acht Ländern, darunter auch der Bundesrepublik."

 
 
 
       
   
  • Buchauszug:

    • fehlt noch
 
   
  • Rezensionen:

    • Deutschsprachiger Raum:
      • SPETH, Rudolf (2001): Allein gelassen in der Masse Mensch.
        Traditionelles soziales Engagement geht zurück - neue Formen von Hilfe bilden sich heraus,
        in: Süddeutsche Zeitung v. 30.07.
        • Kommentar:
          SPETH rezensiert eine internationale Studie, in der die Thesen des US-amerikanischen Kommunitaristen Robert D. PUTNAM zum Niedergang des Sozialkapitals empirisch überprüft worden sind. Nach SPETH kann vom Niedergang keine Rede sein, sondern dem Verlust der alten Gemeinschaften steht ein Gewinn an neuen Formen der bürgerlichen Selbsthilfe gegenüber.
      • NOLTE, Paul (2001): Klingeln Sie bei Ihrem Nachbarn!
        Die Rückkehr der Gesellschaft: Wie bürgerschaftliches Engagement und soziale Gerechtigkeit zusammengedacht werden können,
        in: Literaturen Nr.9, September
        • Inhalt:
          Sammelrezension zur zivilgesellschaftlichen Debatte. "Ironie ist out, Gemeinsinn ist in" behauptet NOLTE und skizziert die Kontroverse um den Umbau des Sozialstaats, in der es um soziale Ungleichheit und bürgerschaftliches Engagement geht.
               Jedediah PURDY hat mit "For Common Things. Irony, Trust, and Commitment in America Today (1999) die "neue Ernsthaftigkeit" eingeklagt, um den von Robert D. PUTNAM diagnostizierten Niedergang des Sozialkapitals zu stoppen.
               In Europa trifft PUTNAMs Diagnose auf starke Vorbehalte, die im Buch "Gesellschaft und Gemeinsinn" empirisch untermauert werden.
               Anthony GIDDENS widmet sich in "Die Frage der sozialen Ungleichheit" der Generationengerechtigkeit und den Teilhabemöglichkeiten an der Zivilgesellschaft. NOLTE hebt dabei den Rückzug der selbtgefälligen Oberschicht besonders hervor.
               Nancy FRASERs "Die halbierte Gerechtigkeit" diagnostiziert eine Spaltung zwischen kultureller und sozialer Linke. Dieser Diagnose folgt NOLTE gerne. Die "spätromantischen Utopien eines harmonischen Zusammenlebens in selbst organisierter Freiwilligkeit" überzeugen ihn dagegen nicht recht:
               "Da sollen kinderlose Erwachsene und 'Menschen ohne verwandtschaftliche Verpflichtungen' in lokal organisierten Einrichtungen Eltern bei der Betreuungsarbeit unterstützen - auf dieses freiwillige Engagement der Singles und 'DINKs' (Double Income No Kids), Hedonisten und Workaholics werden berufstätige Eltern wohl lange warten können."
      • Neu:
        HOFFMANN, Rainer (2001): Gesellschaft und Gemeinsinn.
        Studien zum Sozialkapital,
        in: Neue Zürcher Zeitung v. 22.10.
    • Englischsprachiger Raum:
      • fehlt noch
 
   
  • Robert D. Putnam in der Debatte:

    • BRAUN, Sebastian (2001): Putnam und Bourdieu und das soziale Kapital in Deutschland.
      Der rhetorische Kurswert einer sozialwissenschaftlichen Kategorie,
      in: Leviathan H.3., September
 
       
   

Bowling alone.
The Collapse and Revival of American Community (2000)
New York: Simon & Schuster

 
   
 
 

Pressestimmen zu "Bowling alone"

fehlt noch

 
 
 
       
     
   
  • Der ursprüngliche Aufsatz und das Buch in der Debatte:

    • Die deutsche Rezeption:
      • JÄCKEL, Michael (1999): "Bowling alone".
        Die Soziologie und der Individualismus,
        in: Willems, Herbert und Alois Hahn (Hg.) Identität und Moderne, Frankfurt a/M: Suhrkamp
      • VAN DETH, Jan W. (2001): Ein amerikanischer Eisberg.
        Sozialkapital und die Erzeugung politischer Verdrossenheit,
        in: Politische Viertelsjahreszeitschrift, H.2, Juni
 
   
  • Das Buch in der Debatte:

    • deutschsprachiger Raum:
      • DETTLING, Warnfried (2000): Niedergang des sozialen Kapitals.
        Robert D. Putnam über den Verlust von Gemeinsinn und Engagement,
        in: Die ZEIT Nr.43 v. 19.10.
    • englischsprachiger Raum:
      • KELLER, Julia (2000): Going it alone.
        A Researcher's Report on the Erosion of Civic Engagement in America,
        in: Chicago Tribune v. 28.05.
      • UCHITELLE, Louis (2000): Lonely Bowlers, Unite: Mend the Social Fabric.
        A Political Scientist Renews His Alarm At the Erosion of Community Ties,
        in: New York Times v. 06.05.
      • HORWITT, Sanford D. (2000): Putnam: Bowling Alone.
        Small groups like bowling teams are the building blocks of a strong society, says sociologist Robert Putnam, and they are dying fast,
        in: The Standard v. 19.06.
      • TALBOT, Margaret (2000): Who Wants to Be a Legionnaire?
        Americans are not the joiners they once were, a sholar argues, and civic life is weaker as a resulat,
        in: New York Book Review v. 25.06.
      • GANS, Curtis (2000): Table for One, Please.
        America's disintegrating democracy,
        in: Washington Monthly, Juli-August
      • WOLFE, Alan (2000): American Society Unglued?
        From civic engagement to a nation of "smoozers",
        in: Harvard Magazine, Juli-August
      • LEONARD, John (2000): Feeling lonely?
        A Harvard prof blames TV and boomers, but the real culprits are bowling hoodlums, beer and big business,
        in: Salom.com v. 07.07.
 
   

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© 2000-2001
Bernd Kittlaus
Bernds@single-dasein.de Erstellt: 22. Oktober 2001
Stand: 29. Oktober 2001
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dem 04.Juni 2000