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Rainer Merkel: Unter Yetties

 
       
     
       
   
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    Rainer Merkel in seiner eigenen Schreibe

     
       
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    Rainer Merkel im Gespräch

     
       
    • KUHRT, Henriette (2001): Debütanten-Abend an der "textbar" im Literaturhaus am Salvatorplatz.
      Interview mit dem jungen Autor Rainer Merkel,
      in: Welt v. 17.10.
     
           
       

    Das Jahr der Wunder (2001)
    Frankfurt: Fischer

     
       
     
     

    Klappentext

    "Die undurchsichtigen Anforderungen des Berufslebens: Christian versucht sich in einer jungen, aufstrebenden Agentur. Er verzagt, er hofft, er beschließt, glücklich zu werden, und erlebt so den Traum der schönen neuen Arbeitswelt. Die Suche nach dem Glück in Zeiten der New Economy: Christian soll sich in einer Multimedia-Agentur Werbung für eine Bausparkasse einfallen lassen. Auf die Agentur ist er stolz, die Sparkasse ist ihm peinlich. Es ist sein erstes Projekt und er hat zwölf Monate Zeit. Er verzagt, er hofft und er beschließt, glücklich zu werden. Es wird ein Jahr der Wunder. Christian schlittert überfordert und doch nicht ungeschickt durch die undurchsichtigen Anforderungen des Berufslebens. Die junge, aufstrebende Agentur, in der er arbeitet, scheint kaum Hierarchien zu kennen, stattdessen dominiert eine allgemeine Begeisterung und der Glaube, Teil einer medialen Revolution zu sein. Die neue Form des Opportunismus heißt hier Opposition, die neue Form des Mitläufertums heißt Kreativität. Gudula heißt die Kollegin, die ihm zeigt, wie Teamarbeit wirklich funktioniert. Titus ist Christians Freund, er ist schnell, phantasievoll und schlagfertig, eigentlich ist er ein Künstler, sagt er, und benimmt sich auch so. Grassi ist Christians Chef und will wissen, ob ihn die Arbeit glücklich macht. Wosch ist auch sein Chef, will aber eigentlich ein Kinderbuch schreiben. Christian schlägt sich durch und versucht verzweifelt das Unmögliche: glücklich und zugleich erfolgreich zu sein. Er fühlt sich als Mitglied der Agentur bestätigt und sieht seine Zukunft in strahlendem Licht. Aber das Jahr der Wunder geht zu Ende. Rainer Merkels witziger und bissiger Roman zeichnet ein Bild vom Perpetuum mobile der Dienstleistungsgesellschaft, vom Traum der schönen neuen Arbeitswelt. "

    Pressestimmen zu "Das Jahr der Wunder"

    "»Das Jahr der Wunder« handelt, um einen in an Gesellschaftskritik interessierten Kreisen gerne verwendeten Buchtitel Richard Sennetts zu verwenden, von flexiblen Menschen. Man stelle sich den Roman nun allerdings nicht als Pamphlet gegen die moderne Arbeitswelt vor, das ganz und gar nicht. Bis in die Satzebene hinein geht es hier gerade darum, die Ambivalenzen der Situation einzufangen. "
    (Dirk Knipphals in der TAZ v. 10.10.2001)

    "»Das Jahr der Wunder« spielt in einer Vergangenheit, die gerade eben erst vergangen ist, in der New Economy-Aufbruchsstimmung Mitte der neunziger Jahre, als die Sponsorengelder noch flossen und die Euphorie am höchsten war. Rainer Merkel hat damals selbst in einer Multimediaagentur gearbeitet, wie sein Protagonist als Konzepter."
    (Stephanie Wurster im Tagesspiegel v. 16.10.2001)

    "Nichts in diesem Buch ist geeignet, den Leser zu überraschen, weder die Sprache des Erzählers noch die Charaktere in der Agentur, die tatsächlich genau so sind, wie man sie sich immer vorgestellt hatte. Immerhin ist die Erzählerfigur so schlüssig entworfen wie die Handlung, so daß der Band als handwerklich solides Debüt gelten kann."
    (Tilman Spreckelsen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung v. 20.10.2001)

    Pressestimmen zum Protagonisten Christian Schlier

    "Schlier sieht sich am Anfang als Einzelkämpfer, dann als Teammitglied und bald hat er, das ist keine Überraschung, seine Identität an den Gruppenkontext verloren. Dieser Vorgang wird durch seinen naiv wirkenden Anpassungsdrang beschleunigt. Insofern ist »Das Jahr der Wunder« eine psychologische Studie."
    (Stephanie Wurster im Tagesspiegel v. 16.10.2001)

     
     
     
           
       
    • Das Buch im WWW:

    • Leseprobe (Fischer Verlag)
     
       
    • Rezensionen:

    • KNIPPHALS, Dirk (2001): Unter der Oberfläche aus Kitsch und Blabla.
      Nur nicht unterkomplex werden! Thomas Hettche, Rainer Merkel und Norbert Niemann schreiben vertrackte Gesellschaftsromane,
      in: TAZ v. 10.10.
    • AUFFERMANN, Verena (2001): Hyänen leuchten unter gelben Hyazinthen.
      Über die hohe Kunst des Schaumschlagens: Rainer Merkels gelungene Expedition in unsere Dienstleistungswelt,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 10.10.
    • WURSTER, Stephanie (2001): Arbeit ist das ganze Leben.
      Rainer Merkel hat ein Buch über die Abgründe der New Economy geschrieben,
      in: Tagesspiegel v. 16.10.
    • SPRECKELSEN, Tilman (2001): Loft der Abenteuer.
      Reiner Merkels Debüt aus der Werbewelt,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 20.10.
    • Neu:
      KRAFT, Thomas (2001): Hautcreme und Gruppenarbeit.
      Rainer Merkels Roman "Das Jahr der Wunder",
      in: Donaukurier v. 27.10.
     
       
    • Das Buch in der Debatte:

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    © 2000-2001
    Bernd Kittlaus
    [email protected] Erstellt: 28. Oktober 2001
    Update: 28. Oktober 2001
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    dem 04.Juni 2000