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News vom
13. - 21. April 2010
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Zitate
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Ganztagskinderbetreuung
wünschen sich in den alten Bundesländern vor allem Frauen mit
Universitätsabschluss
"Fehlende
Kinderbetreuung wird in Widerspiegelung der tatsächlichen
Situation insgesamt in den alten Bundesländern immer wieder
als Manko angesprochen. Interessant ist jedoch, dass im Westen
überhaupt nur bei den Frauen mit Universitätsabschluss
Kinderbetreuung, die über die altbekannte und als unzureichend
charakterisierte Halbtagsbetreuung hinausgeht, nämlich
Ganztagsbetreuung für unter Dreijährige, möglicherweise in
Frage kommt. Frauen mit Haupt- oder Realschulabschluss und
Ausbildung sprechen sich explizit gegen außerfamiliale
Betreuung in den ersten drei Jahren aus. Hier wirkt in
massiver Weise das westdeutsche Mutterideal fort."
(aus: Mandy Boehnke
"Gut gebildet = kinderlos?", BIOS, Heft 1, 2009, S.28)
Der typische Alltag eines erfolgreichen Techno-DJs
"Eine
typische DJ-Arbeitswoche beginnt freitags mit der Reise in
eine Stadt in Deutschland oder Europa, um dort in einem Club
aufzulegen. Der Auftritt, ein DJ-Set, ist häufig für sehr spät
in der Nacht angesetzt und dauert durchschnittlich ungefähr
zwei Stunden. Die anschließende Nachtruhe ist meist kurz, und
fast immer schließt sich die Weiterreise in eine andere Stadt,
zu einem anderen Club an. Auftritte in anderen Kontinenten
werden in Form kleiner Tourneen gebucht. Der Montag ist der
Sonntag des DJs und dient auch der Entlastung des Gehörs. Die
Zeit zwischen den Gigs wird für die Studioarbeit, Interviews
und Promotions-Termine, für die Arbeit im eigenen
Plattenlabel, Club oder sonstigen mit der Musik
zusammenhängenden Aktivitäten genutzt. Der Lebens- und
Arbeitsrhythmus der DJs ist dem Ablauf einer konventionellen
Arbeitswoche entgegengesetzt. (...). Eine zentrale Bedeutung
im DJ-Arbeitsrhythmus hat das Studio."
(aus: Maren Brandt
"Techno-Biographien", BIOS, Heft 1, 2009,
S.80)
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Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.
Den aktuellen Rückblick April 2010 finden Sie
hier. |
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Partnersuche - Die neuen Trends auf dem Partnermarkt und ein kleiner
Streifzug durch die aktuelle Ratgeber- und Sachbuchliteratur
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HAGER, Angelika & Sebastian HOFER (2010): Partnerwahl - Wer mit wem
und warum: Die neuesten Forschungserkenntnisse.
Aktuelle Studien widerlegen uralte Mythen: Männer sind
weit romantischer als bisher angenommen, der Drang, sich zu verlieben,
ist ein Trieb wie Hunger oder Sex. Plus: Experten beleuchten die
Gesetze der Partnerwahl,
in: Profil Nr.16 v. 19.04.
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PARKER-POPE, Tara (2010): Is Marriage Good for Your Health?
in: The New York Times
Magazine v. 18.04.
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Ulrike Herrmann - Hurra, wir dürfen zahlen
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GURBAXANI, Indira (2010): Wie die Mittelschicht zugrunde geht,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 17.04.
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SEIBT, Gustav (2010): Das Papsttum.
Das war die Gegenwart (17): Aufstieg und Fall des katholischen
Eleganzphänomens,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 17.04.
- Anmerkungen:
Gustav SEIBT verabschiedet den
Feuilletonkatholizismus, der in der Mitte der Nuller Jahre
Hochkonjunktur hatte. Da wurden
Kircheneintritte im Feuilleton hinausposaunt
oder die
Häresie der Formlosigkeit (Martin Mosebach)
stand auf der Agenda. SEIBT entdeckt hier sogar eine geistige
Verwandtschaft zu den Popliteraten:
"Kritische
Geister interessierten sich für die »Sinnressourcen« und erhabenen
Traditionen des Glaubens in seiner katholischen Gestalt. Dazu trug
ein Überdruss an protestantischer Verschwommenheit bei, am Lila der
Kirchentage, am grauenvollen Sacropop der Open-Air-Messen. Dies
korrespondierte nicht nur untergründig mit dem Unbehagen der
Popliteraten von
»Tristesse Royale« und
»Generation Golf« an pazifistischer Formlosigkeit, an der
Strickpullikultur engagierte Pädagogen, an jenem Gebarme, das
Eckhard Henscheid in seinem Wörterbuch
»Dummdeutsch« in den Eintrag presste: »Frauenfeindlich: ist heut
praktisch alles.«
Die
gottesdienstliche
»Häresie der Formlosigkeit«, die Martin Mosebach in seinem
Bestseller zur alten katholischen Liturgie anprangerte, sie schien
das Kulturproblem einer ganzen Generation junger Ästheten zu sein.
Gut, dass der äthiopische Prinz Asfa-Wossen Asserate uns wieder mit
den alteuropäischen Manieren vertraut machte".
Als
größten realpolitischen Erfolg des Feuilletonkatholizismus feiert
SEIBT die "Rückkehr der laschen deutschen Kirche zum strengen
Lebensschutz in der Abtreibungsfrage.
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SCHMID, Birgit (2010): Machen Ihre Freunde Sie dick?
Jemand, dem Sie nie begegnet sind, kann Sie glücklicher oder
schöner machen. Soziale Kontakte sollen ansteckender sein, als wir
bisher glaubten,
in: Das Magazin des
Tages-Anzeiger Nr.15 v. 17.04.
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WIESELBERG, Lukas (2010): Zu viel Auswahl stört die Partnersuche.
Gleichgültig ob Männer oder Frauen: Bei der Partnerwahl spielt die
Menge an Kandidaten oder Kandidatinnen eine wichtige Rolle. Je mehr
zur Auswahl stehen, desto eher orientieren wir uns an oberflächlichen
Eigenschaften,
in: ORF Online v.
15.04.
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MÜLLER, Franziska K. (2010): "Der Feminismus wird sterben".
Der renommierte Familienforscher Gerhard Amendt forderte die
Schliessung von Frauenhäusern und wird seither bedroht. Er kritisiert
die verheerenden Auswirkungen des weiblichen Opferstatus und die
intellektuelle Verödung der Feministinnen,
in:
Weltwoche Nr.15
v. 15.04.
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WEBER, Bettina (2010): Die Arroganz der Mütter,
in: Tages-Anzeiger Online v. 14.04.
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GOLDSTEIN, Joshua R./SOBOTKA, Tomá/JASILIONIENE, Aiva (2010):
Geburtenraten in vielen Industriestaaten steigen wieder.
Eine nachhaltige Trendumkehr scheint möglich,
in:
Demografische Forschung aus erster Hand Nr.7, April
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WEISER, Christine (2010): "Jeder kann flirten, immer und überall".
Nach dem langen Winter erwacht die Natur langsam wieder zum Leben.
Steigende Temperaturen wirken auch auf die Lüneburger belebend,
in: Hamburger
Abendblatt v. 13.04.
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Zu den News
vom 05. - 12. April 2010
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