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Medienrundschau:
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News vom 01. - 14. Januar 2008
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Zitat
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Das Ehrenamt in der
Gesellschaft der Langlebigen
"Schon heute erhielten
über zehn Prozent aller Pflegebedürftigen
Hilfe von Bürger zu Bürger, und dabei seien die
Ehrenamtlichen fast immer jenseits der fünfzig, sogenannte
»best agers« oder »junge Alte«, meistens weiblich, selten
aus bildungsfernen Schichten und fast nie Arbeitslose oder
Hartz-IV-Empfänger. (...). Die ständig größer werdende Schar der
fitten Alten, die wolle weder Butterfahrten noch
Kaffeekränzchen, nein, das seien oftmals
Singles, Zugezogene ohne Familienanschluß, gebildet und
gerade aus dem Berufsleben geschieden, die nun nach neuen
Aufgaben verlangten."
(Thomas Raab
"Letzte Gänge, kurze Wege", 2007, S.353, in dem
Reportageband
"Schicht!", herausgegeben von Johannes Ullmaier)
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KNÖRER, Ekkehard (2008): Theoriewallungen des Populären.
Tanz den Niklas Luhmann: Was passiert, wenn man Systemtheorie und
Pop zusammendenkt? Bleibt der heißeste Scheiß dann immer noch bloß ein
Trick der Funktionssysteme, um Menschen an sich zu binden? Dem geht
der Sammelband "Das Populäre der Gesellschaft" mit anregendem
Scharfsinn nach,
in: TAZ v. 14.01.
- Inhalt:
KNÖRER stellt den Sammelband
"Das Populäre der Gesellschaft"
herausgegeben von Christian HUCK & Carsten ZORN vor:
"Diedrich
Diederichsen (...) geben die Herausgeber das allerletzte Wort.
Er denkt nicht daran, der Systemtheorie nach dem Mund zu reden. Er
besteht darauf, weiter vom »hegemonialen Block« sprechen zu dürfen,
und hält die vom Pop erteilte Lizenz zur »uneingeschränkten
Subjektivität« für das wie auch immer problematische Mittel der
Wahl, zum Rest der Welt kritisch auf Distanz zu gehen. Ein nicht
geringer Teil der in diesem Band versammelten Linksluhmannianer
würde Ähnliches, wie es scheint, gern auch auf systemtheoretisch zu
denken wagen. So genau weiß aber wohl keiner zu sagen, ob und, wenn
ja, wie das gehen soll. Für die Leserin und den Leser ergibt das
aber eine außerordentlich anregende Mischung aus Scharfsinn und
leiser Ratlosigkeit."
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BOLZ, Norbert (2008): Heroinen des Feminismus,
in: DeutschlandRadio v. 13.01.
- Anmerkungen:
Norbert BOLZ, der sich und seinesgleichen zum
Helden der Familie gekürt hat,
nutzt eine Rezension der Biographien zu Simone de BEAUVOIR und zu
Susan SONTAG zur Abrechnung.
Homosexualität
erscheint in dieser Sicht als die gemeinsame Wurzel von Feminismus
und Postmoderne. BOLZ strickt hier weiter an seinem
Identitätsangebot für traditionelle Familienmenschen, denen die Welt
wieder vor allem eins ist - Natur:
"Schönherr-Mann
zeigt sehr gut, wie dieser Feminismus aus dem Existenzialismus
Sartres entsteht und schließlich in die Soziologie der Postmoderne
mündet. Die Parole lautet: Alles ist Wahl, nichts ist Natur.
Mutterliebe ist nicht natürlich; der Unterschied
von Mann und Frau ist rein kulturell. Das natürliche Geschlecht
darf keine Rolle spielen".
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NIGGEMEIER, Stefan (2008): "Der große Selbst-Betrug".
Und das Wetter war früher auch besser,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 13.01.
- Inhalt:
Wer kennt eigentlich noch Philipp Mißfelder?
NIGGEMEIER bringt ihn in seiner Abrechnung mit Kai DIEKMANN
wieder in die Medien:
"Besonders
erhellend ist ein Abschnitt über
Philipp Mißfelder, der im Sommerloch 2003 gewagt hatte zu
fragen, ob die Solidargemeinschaft jedem Fünfundachtzigjährigen eine
neue Hüfte bezahlen müsse. Diekmann bedauert, dass die notwendige
Diskussion darüber sofort im Keim erstickt worden sei - »leider auch
von Bild«. Leider auch? Seine Zeitung beschwor damals tagelang einen
»Krieg der Generationen», titelte »Schämt Euch!« und erklärte
den damaligen Vorsitzenden der Jungen Union, den sie konsequent als
»Milchbubi« und »Milchgesicht« verunglimpfte, gleich zweimal zum
»Verlierer des Tages«."
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HONTSCHIK, Bernd (2008): Diagnose Einsamkeit,
in: Frankfurter Rundschau v. 12.01.
- Inhalt:
"Ich
habe mich mein ganzes Leben als Arzt mit den Krankheiten von Herz
und Kreislauf beschäftigt, mit den Menschen, die herzkrank werden.
Risikofaktoren, über die ständig geforscht und gesprochen wird,
Cholesterin, Bluthochdruck usw., sind nebensächlich. Für das
Entstehen so vieler Herz-Kreislauf-Krankheiten sind traurige,
tragische Lebensumstände verantwortlich:
Einsamkeit, Verzweiflung und Aussichtslosigkeit",
zitiert HONTSCHIK den Arzt Bernard LOWN, von dem im Suhrkamp-Verlag
das Buch "Die verlorene Kunst des Heilens" erschienen ist.
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SZ-Thema des Tages: Immer weniger Geld für Rentner
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KUHR, Daniela (2008): Der Kluge kann der Dumme sein.
Trotz Riester-Rente wächst die Gefahr, dass die Menschen im Alter
verarmen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 12.01.
- FINKE, Björn (2008): "Die Leistungen
müssen steigen".
Winfried Schmähl kritisiert letzte Reform,
in: Süddeutsche Zeitung v. 12.01.
- Inhalt:
"Dass die Politik die gesetzliche Rente schwächt
und die Bürger zwingt, als Ersatz - und nicht nur als sinnvolle
Ergänzung - privat vorzusorgen, ist ein Sieg der
Interessensvertreter der Wirtschaft", meint
Winfried SCHMÄHL.
Außerdem
kritisiert er
Bert RÜRUP, den er beschuldigt,
sich zuerst für eine Senkung des Rentenniveaus stark gemacht zu
haben, um nun die Aufstockung der Mini-Renten durch Steuermittel
zu fordern.
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ÖCHSNER, Thomas (2008): Pirouetten auf dünnem Eis.
Zu teuer, zu unflexibel, zu wenig rentabel: Finanzexperten
befürchten, dass viele Deutsche falsch fürs Alter vorsorgen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 12.01.
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TAZ-Brennpunkt: Die Riester-Rente rutscht ins Vertrauenstief
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SPEICHER, Stephan (2008): Riestern für den Sozialstaat,
in: Berliner Zeitung v. 12.01.
- Inhalt:
In seinem Leitartikel plädiert SPEICHER dafür,
dass Geringverdiener privat vorsorgen sollen, auch wenn es für sie
unrentabel sei. Ansonsten müsse man sie dazu zwingen:
"Wer
heute von der Riester-Rente abrät, der geht eine gefährliche Wette
ein, die Wette, der Sozialstaat werde dauerhaft zahlungsfähig
bleiben. Je mehr Menschen diesen Ratschlägen folgen, desto rascher
gerät das System an seine Grenzen. Auch deshalb muss jeder nach
seinen Kräften vorsorgen. Und wenn das Ungerechtigkeitsgefühl zu
groß wird denen gegenüber, die das nicht getan haben, ja dann muss
die Riester-Rente eben verbindlich werden für alle."
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VISSER, Corinna (2008): Beitrag zur Altersverunsicherung.
Die Riester-Rente steht in der Kritik. Für wen lohnt sich die
staatlich geförderte Vorsorge überhaupt?
in: Tagesspiegel v. 12.01.
- Inhalt:
"Wer heute 55 und auf sich allein gestellt ist, nicht
viel verdient und nicht sparen will, für den lohne sich Riester
nicht, sagen die Experten einhellig. Für jüngere Leute sieht es aber
anders aus", meint VISSER.
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THELEN, Sibylle (2008): Leben nach der Revolte.
Ich und 1968,
in: Stuttgarter Zeitung v. 12.01.
- Inhalt:
THELEN kündigt die neue Kolumne "Ich und 1968" an, in
der sich wechselnde Autoren auf "ganz persönliche Weise mit dem
Schicksalsjahr der jungen Republik befassen" werden.
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HÖFLE, Nicole (2008): Mutter mit 14, Großmutter mit 33.
Jacqueline feiert bald Konfirmation, ihr Sohn ist jetzt getauft
worden: der Alltag einer ziemlich jungen Familie,
in: Stuttgarter Zeitung v. 12.01.
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HANFELD, Michael (2008): Vanity Fair.
Chefredakteur Ulf Poschardt hört auf,
in: faz.net v. 11.01.
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DENK, David (2008): Berlin ist nicht Beverly Hills.
"Vanity Fair"-Chef Ulf Poschardt hat das "neue Magazin für
Deutschland" nicht ganz freiwillig verlassen. Mit dem neuen Chef droht
das Heft noch banaler zu werden,
in: taz.de v. 11.01.
- Inhalt:
"Man
hatte immer den Eindruck, dass Poschardt mit angezogener Handbremse
agierte, festgehalten vom eigenen Verlag. Der hat Poschardt nicht
das Blatt machen lassen, das er hätte machen können. Dass Poschardt
zur Kulturgeschichte des DJs promoviert hat und sich neben der
Clubkultur mit moderner Kunst wie Death Metal bestens auskennt, hat
man Vanity Fair nie angemerkt - seine FDP-Nähe leider umso mehr",
meint DENK.
Matthias
WULFF hat übrigens schon in der
WamS vom 30.12. für August 2008
einen Wechsel von POSCHARDT verkündet:
"Poschardt
wechselt: »Vanity Fair«-Chefredakteur Ulf Poschardt löst Guido
Westerwelle ab und wird Generalsekretär der FDP."
Wer
wissen will, was es mit der "Vanity Fear" auf sich hat, der sei auf
die
Sylvester-Ausgabe des Tagesspiegel
verwiesen.
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TDO (2008): "Max" wird mini.
Keine Lust mehr auf poppigen Lifestyle-Journalismus? Dann sind Sie
nicht allein. Nach einer langen Agonie des Magazins hat die Hubert
Burda Media jetzt die Konsequenzen gezogen: Die Zeitschrift "Max" wird
in ihrer jetzigen Form eingestellt,
in: Spiegel Online v. 11.01.
- Anmerkungen:
Es scheint eine Art Mediengesetz zu sein, dass
Lifestyle-Magazine ihren Zenit überschritten haben, sobald sie die
Familie entdecken. MAX hatte im Jahr 2001 und
2002 die
Familie entdeckt.
Seit TEMPO
hat das kein Lifestyle-Magazin überlebt. NEON hatte
im
April 2007 erstmals die Kinderfrage auf dem Cover. Vor
dem Kind schreckte man noch zurück...
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KNIPPHALS, Dirk (2008): Am Nullpunkt des Erzählens.
Detlef Kuhlbrodt, als Autor mit dieser Zeitung eng verbunden, hat
einen schönen, kleinen Hype ausgelöst: Sein Buch "Morgens leicht,
später laut" wird nicht nur gelobt, sondern auch emotional aufgeladen.
Was sagt das über unseren Literaturbetrieb?
in: TAZ v. 11.01.
- Inhalt:
Dirk KNIPPHALS hypt Bücher ohne Familiennamen:
"Vor
Jahren prägte Michael Rutschky einmal die Wendung vom »Buch ohne
Familiennamen«. Damit waren Bücher gemeint, die zwischen
Erzählung, Sachbuch, Essay und Feuilleton changieren. Unter diesem
Sammelbegriff für erzählerische Solitäre lässt sich nun auch
»Morgens leicht, später laut« einordnen."
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SCHÖNHERR-MANN, Hans-Martin (2008): Eine radikale Existenz.
Zu früh für ihre Welt: Am 9. Januar wäre die Existentialistin und
Frauenrechtlerin Simone de Beauvoir 100 Jahre alt geworden,
in: Freitag Nr.2 v. 11.01.
- Inhalt:
"Normalerweise
hatten Frauen der französischen Bourgeoisie, der de Beauvoir
entstammt, bis in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts nur drei
Optionen: die Heirat, das Leben als alte Jungfer im Haus des Vaters
oder das Kloster",
erläutert SCHÖNHERR-MANN.
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LEUSCH, Peter (2008): Gemeinsam leben, getrennt wohnen.
Berliner Psychologen untersuchen ein neues Partnerschaftsmodell,
in: DeutschlandRadio v. 10.01.
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RIECHELMANN, Cord (2008): Jenseits der Kathedralen.
Die Wahrnehmung der 68er-Bewegung ist bei vielen Beteiligten des
Diskurses stark von ihrer persönlichen Wahrnehmung jener Zeit geprägt.
Theorie und Analyse brauchen jedoch nicht nur den Blick auf die eigene
Geschichte, sondern auch das Bewusstsein um jenen Blick,
in: Jungle World Nr.2 v. 10.01.
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SCHULZ, Rüdiger (2008): Gründe für und gegen Kinder.
Was Eltern und Kinderlose jeweils empfinden,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.01.
- Inhalt:
"Das
Glück, das Mütter und Väter – trotz vielerlei Belastungen und
Einschränkungen – in ihrem Leben mit Kindern empfinden, den bisher
noch Kinderlosen besser zu vermitteln ist eine große
gesellschaftliche Aufgabe", verkündet Rüdiger SCHULZ vom Institut
für Demoskopie Allensbach.
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VINKEN, Barbara (2008): Ausgang aus der Unmündigkeit.
Mit ihrem Werk "Das andere Geschlecht" wurde Simone de Beauvoir
weltberühmt. Heute jährt sich der Geburtstag der französischen
Philosophin und Schriftstellerin zum 100. Mal. Eine Hommage an ihr
Werk und ihre Persönlichkeit,
in: TAZ v. 09.01.
- Inhalt:
"Das
Trauma, das Menstruation und Geschlechtlichkeit für die Frauen
früherer Generationen bedeutet haben müssen, können wir, so glaube
ich, nicht mehr nachvollziehen. Beauvoirs Schilderungen von
Hochzeitsnächten wirken wie aus einer anderen Zeit. Kurz, die
sexuelle Emanzipation ist entschieden schneller fortgeschritten als
die ökonomische",
meint
Barbara VINKEN (Autorin des Buchs
"Die deutsche Mutter") angesichts "Das andere Geschlecht" von
Simone de BEAUVOIR.
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SCHLAFFER, Hannelore (2008): Die radikale Beweglichkeit einer
Wohlerzogenen.
Emanzipation, Libertinage und Atheismus waren die Leitbegriffe
ihrer Existenz: Vor 100 Jahren wurde die französische Schriftstellerin
Simone de Beauvoir geboren. Auch in Deutschland wurde sie zum Symbol
der weiblichen Befreiung,
in: Süddeutsche Zeitung v. 09.01.
- Inhalt:
"Beauvoirs Unterscheidung von biologischer
Gebärfähigkeit und sozialer Mutterschaft forderte und fordert noch
immer heraus: Wer diese Differenz akzeptiert, nimmt Frauen die
wichtigste Auszeichnung, von der sie selbst meinen, die Natur habe
diese für sie vorgesehen, die Mutterliebe", erläutert
Hannelore SCHLAFFER.
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Berliner Zeitung-Tagesthema: Demographischer Wandel
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BÜCHNER, Gerold (2008): Gesund schrumpfen.
Die Bundesregierung fördert Initiativen gegen den
Bevölkerungsschwund. Zwei Gebiete wurden für Vorzeigeprojekte
ausgewählt. Brandenburg entwickelt eigene Ansätze,
in: Berliner Zeitung v. 09.01.
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MÜLLER-LOBECK, Christiane (2008): Die flotten Freiberufler.
Ein Hurra auf Internet und "digitale Boheme": Künstler und andere
Kreative geben verblüffende Einblicke in ihr Wirtschaften und ihr
Verständnis vom Staat. Aber wovon leben Leonore Mau, Harry Rowohlt,
Ted Gaier oder Almut Klotz und Kathrin Passig, und was denken sie?
in: TAZ v. 08.01.
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Jörn Morisse & Rasmus Engler - Wovon lebst du eigentlich?
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SCHIELKE, Mandy (2008): Projekt Babyboom.
Ein Jahr Elterngeld - eine Zwischenbilanz,
in: DeutschlandRadio v. 07.01.
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- WALLASCH, Alexander (2008): Bauer sucht
keine Frau.
Tierwirt Jürgen Stroelke ist solo - und hat kein Problem damit.
Wenn die Paarungszeit kommt, weiß er sich auch anders zu helfen. Von
der RTL-Kuppelsendung "Bauer sucht Frau" hält er nichts, dann doch
lieber Gangbang,
in: TAZ v. 07.01.
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- LANG, Susanne & Jan FEDDERSEN (2007):
"Ich bin eben unmodisch. Leider!"
Der Soziologe Richard Sennett im taz.mag-Gespräch über den Vorteil
von Fehlern, Verbesserungen und der Perfektion des Handwerks.
Mutmaßungen über Ikea, Nikolaus Harnoncourt, die Büchse der Pandora
und Adorno. Und weshalb Investitionen in Fertigkeiten sich langfristig
auszahlen und Microsoft die taz verklagen wird,
in: TAZ v. 05.01.
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WEBER, Lilo (2008): Dem Liebeszauber nachhelfen.
Die BBC versuchte Ehen zu arrangieren,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 04.01.
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JUNGLE
WORLD-Thema: Linke Verteidiger, rechte Stürmer.
40 Jahre Debatte über
1968
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DIEDERICHSEN, Diedrich (2008): So genannte Generationen.
Die Erfindung der Generation dient dem Individuum dazu, sich über
ein historisches Datum selbst zu vergewissern, sei es durch die
Romantisierung oder durch die Kritik von 68,
in: Jungle World
Nr.1 v. 03.01.
- Inhalt:
"Generationen
waren skeptisch, verloren, existenzialistisch, ja sogar politisiert.
Oder es gab historische Namen und Jahreszahlen: 68, 77, 89.
Schließlich, seit gar nichts mehr machbar zu sein scheint in der
Welt, ordnet man sich nur noch dem niedrigsten gemeinsamen
Objektivum zu: der
Generation als Alterskohorte, die sich dann bescheidenerweise
auch nur noch
nach vergessenen Fernsehserien oder
Automodellen nennt. Das ist dann das biopolitische Stadium.
Generationszugehörigkeit ist wieder so von außen verhängt und von
Natur und Schicksal verordnet wie früher Krieg und NS.
Dazwischen
war 68. 68 war die letzte oder vorletzte Bezeichnung einer
kollektiven Prägung, die noch auf Historisches rekurrierte. Die
große globale Lockerung nämlich. (...).
Man
kann sagen, dass alle diese Konstruktionen helfen sollen, real
machtlosen Personen das Gefühl zu geben, nicht ganz ohne Verbindung
zur historischen Realität gelebt zu haben",
meint
Diedrich DIEDERICHSEN.
- SCHULZ, Jörn (2008): Who the fuck is
Rudi Dutschke?
2008 tun die immer noch linken und die längst nicht mehr linken
Veteranen so, als habe sich das Jahr 1968 nur in Deutschland
abgespielt, als seien alle Menschen ausschließlich mit der Frage
beschäftigt gewesen, ob sie zur Vietnam-Demonstration gehen oder
lieber noch einen Joint rauchen sollten, so als habe die ganze Welt
nur aus Revoluzzern und Blumenkindern bestanden. So war es nicht,
in: Jungle World
Nr.1 v. 03.01.
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FLORIN, Christiane (2008): "Ich will Spießer werden".
Eine Kindheit in einer Künstlerkommune – das Paradies. Trotzdem
wuchs gerade hier die Sehnsucht nach einem bürgerlichen Leben,
in: Rheinischer Merkur
Nr.1 v. 03.01.
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Brigitte-Dossier:
Hauptsache nicht allein?
- KÜRTHY, Ildikó von (2008): Hauptsache
nicht allein?
Über gute Gründe, ein Paar zu bleiben. Und nicht ganz so gute,
in: Brigitte
Nr.2 v. 02.01.
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Markus Löning in der Debatte
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AVERESCH, Sigrid (2008): FDP fordert Wahlrecht für Kinder.
Eltern als Treuhänder,
in: Berliner Zeitung v. 02.01.
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Ein Jahr Elterngeld-Gesetz
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APPENZELLER, Gerd (2008): Volltreffer.
Als vor einem Jahr das Elterngeld eingeführt wurde, befürchteten
viele Kritiker, die an das letzte Nettoeinkommen der Mutter oder des
Vaters gekoppelte Höhe der Zahlungen privilegiere die Empfänger
höherer Bezüge. Sie lagen falsch,
in: Tagesspiegel v. 02.01.
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- KIENLE, Dela (2008): Das Kauderwelsch
der Liebe.
Es gibt tausend Arten "Ich liebe dich" zu sagen. Leider kommt die
Botschaft nicht immer an, gerade in einer eingespielten Beziehung. Ein
kleiner Übersetzungskurs für die verschiedenen Sprachen der Liebe,
in: Neon, Januar
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- EUL, Alexandra (2008): "Püppi ist mein
liebster Kosenamen".
Ehrliche Kontaktanzeigen.
Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren
Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon,
Januar
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PSYCHOLOGIE
HEUTE-Titelgeschichte:
Loslassen.
Trennungen meistern, frei werden für Neues |
- NUBER, Ursula (2008): Das bittersüße
Glück des Loslassens.
Wir haben Angst vor Trennungen und meiden sie nach Möglichkeit.
Dabei wäre Angst vor den Folgen des Festhaltens sehr viel
angebrachter. Denn: Wer sich nicht trennen kann, riskiert seine
Gesundheit. Wer dagegen loslässt, hat die Hände frei. Doch deise
Freiheit ist nur dann etwas wert, wenn man die erlittenen Verluste
nicht verdrängt, sondern sie als Entwicklungschance nutzt,
in: Psychologie Heute
Nr.1, Januar
- NUBER, Ursula (2008): "Trennung ist
keine Katastrophe".
Die einen vermeiden sei, wo sie nur können. Die anderen sitzen
sie aus. Und wieder andere gehen vorsichtshalber erst gar keine
Bindungen ein: Trennungen sind für viele Menschen ein großes
Problem. Die Psychotherapeutin Johanna Müller-Ebert erklärt, was wir
können und wissen müssen, wenn ein Abschied ansteht,
in: Psychologie Heute
Nr.1, Januar
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LITERATUREN-Schwerpunkt:
schreiben jetzt.
Wie Autoren auf dem Markt überleben |
- LÖFFLER, Sigrid/MEYER-GOSAU,
Frauke/PERSON, Jutta (2008): Die Stunde der kleinen Nager.
Über den Roman als Allesfresser, Naturwissenschaft in der
Literatur, Schreiben als Kunst des Fahrradfahrens, einen
Lokführerstreik der Literaturkritik und kulturpessimistische
Szenarien, die keine Drohung sein können. Ein LITERATUREN-Gespräch
mit Ulrike Draesner,
Dietmar Dath und
John von Düffel,
in: Literaturen,
Januar
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-
HEINSOHN, Gunnar (2008): Demographischer Keynesianismus,
in: Merkur, Nr.704, Januar
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News
vom 21
- 31. Dezember 2007
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