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News vom
07. - 15. August 2010
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Zitate
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Ganztagskinderbetreuung
wünschen sich in den alten Bundesländern vor allem Frauen mit
Universitätsabschluss
"Fehlende
Kinderbetreuung wird in Widerspiegelung der tatsächlichen
Situation insgesamt in den alten Bundesländern immer wieder
als Manko angesprochen. Interessant ist jedoch, dass im Westen
überhaupt nur bei den Frauen mit Universitätsabschluss
Kinderbetreuung, die über die altbekannte und als unzureichend
charakterisierte Halbtagsbetreuung hinausgeht, nämlich
Ganztagsbetreuung für unter Dreijährige, möglicherweise in
Frage kommt. Frauen mit Haupt- oder Realschulabschluss und
Ausbildung sprechen sich explizit gegen außerfamiliale
Betreuung in den ersten drei Jahren aus. Hier wirkt in
massiver Weise das westdeutsche Mutterideal fort."
(aus: Mandy Boehnke
"Gut gebildet = kinderlos?", BIOS, Heft 1, 2009, S.28)
Der typische Alltag eines erfolgreichen Techno-DJs
"Eine
typische DJ-Arbeitswoche beginnt freitags mit der Reise in
eine Stadt in Deutschland oder Europa, um dort in einem Club
aufzulegen. Der Auftritt, ein DJ-Set, ist häufig für sehr spät
in der Nacht angesetzt und dauert durchschnittlich ungefähr
zwei Stunden. Die anschließende Nachtruhe ist meist kurz, und
fast immer schließt sich die Weiterreise in eine andere Stadt,
zu einem anderen Club an. Auftritte in anderen Kontinenten
werden in Form kleiner Tourneen gebucht. Der Montag ist der
Sonntag des DJs und dient auch der Entlastung des Gehörs. Die
Zeit zwischen den Gigs wird für die Studioarbeit, Interviews
und Promotions-Termine, für die Arbeit im eigenen
Plattenlabel, Club oder sonstigen mit der Musik
zusammenhängenden Aktivitäten genutzt. Der Lebens- und
Arbeitsrhythmus der DJs ist dem Ablauf einer konventionellen
Arbeitswoche entgegengesetzt. (...). Eine zentrale Bedeutung
im DJ-Arbeitsrhythmus hat das Studio."
(aus: Maren Brandt
"Techno-Biographien", BIOS, Heft 1, 2009,
S.80)
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Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.
Den aktuellen Rückblick Juni 2010 finden Sie
hier. |
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GÄRTNER, Birgit (2010): Die Sorge der Mütter und die Rechte der
Väter.
Gesellschaftliche Realitäten versus selbst gemachte schöne bunte
(Männer)Welt einige Anmerkungen zur Debatte zu meinem Artikel
"Jammernde Väter",
in: Telepolis v.
15.08.
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MARTENSTEIN, Harald (2010): Vaters Trauer.
Sorgerecht,
in: Tagesspiegel v.
15.08.
- Inhalt:
"Vor ein paar Tagen wurde ein Grundsatzurteil
gefällt: Ledigen Vätern wird es bald leichter gemacht, ein
Sorgerecht für ihre Kinder zu erhalten. In den Tagen darauf
kommentierten fast alle Zeitungen dieses Urteil. Die einen
begrüßten es, die anderen übten Kritik.
Aber es
schrieben, in allen Blättern, die ich aufschlug, Frauen. Das
fand ich seltsam. Vatersein ist doch eher ein Männerthema", meint
Harald MARTENSTEIN.
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WamS-Thema: Rente mit 67
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STURM, Daniel Friedrich (2010): Es bleibt dabei: Rente mit 67.
Wirtschaft und Koalitionsparteien halten unbeirrt an einer
längeren Lebensarbeitszeit fest. Die SPD aber ringt noch mit sich
und verlangt einen Kompromiss,
in: Welt am Sonntag v.
15.08.
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NEUMANN, Philipp (2010): Rente mit 67: Nur manche wollen - aber
viele werden müssen.
Die demografische Alterung zwingt alle zum Umdenken: Arbeitnehmer
müssen sich auf ein längeres Erwerbsleben einstellen, Firmen auf
ergraute Belegschaften,
in: Welt am Sonntag v.
15.08.
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SCHMID, Thomas (2010): 65, 67, 70 - 75?
Thomas Schmidt staunt über die aktiven Alten und fragt sich,
warum es nicht gelingt, den Übergang von der Arbeit in den Ruhestand
flexibler zu gestalten,
in: Welt am Sonntag v.
15.08.
- Inhalt:
"Es
müssen in Zukunft die Jungen entlastet werden, das Rentensystem
muss auf neue Beine gestellt werden, und eine Verlängerung der
Lebensarbeitszeit darf - aus wirtschaftlichen wie auch aus humanen
Gründen - kein Tabu mehr sein",
meint
Thomas SCHMID.
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BESSING, Joachim (2010): Die Kinder sind in Ordnung.
...sangen einst schon The Who. Aber die Eltern, besonders wenn sie
massenhaft auftreten, können eine Bedrohung darstellen. Zumindest eine
der intellektuellen Art,
in: Welt am Sonntag v.
15.08.
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Thomas Hettche - Die Liebe der Väter
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WEIDERMANN, Volker (2010): Die Mutter aller Kriege.
Thomas Hettches verzweifelter Roman "Die Liebe der Väter" erzählt
von einem Mann ohne Sorgerecht für sein Kind,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v.
15.08.
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Magazin-Thema: 50 Jahre Antibaby-Pille
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Thomas Hettche - Die Liebe der Väter
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KEGEL, Sandra (2010): Vampire im Wattenmeer.
Thomas Hettche erteilt in seinem Roman einem Vater, der um die
Liebe seiner Tochter kämpft, das Wort. "Die Liebe der
Väter"erforscht, was Eltern und Kinder im Härtefall zusammenhält -
und was sie trennt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v.
14.08.
- Anmerkungen:
Nachdem Sandra KEGEL den Roman bereits als
Kommentar zum BVG-Urteil
gelesen und die Sachlage aus der Perspektive des Vaters
beschrieben hat, kommt nun die Rezension auch als
Problematisierung der Vaterperspektive daher:
"Hettche
setzt Signale zuhauf, um die Grenzen von Peters Perspektive an der
Suada vorbei zu markieren: Sein Held entlarvt sich selbst.
(...).
Thomas Hettche geht
es weniger um Peters Wirklichkeit als um Peters Wollen, in der
Beschäftigung mit dem entrechteten Vater ist sein Ansatz nicht
soziologisch, sondern psychologisch, und so entsteht eben kein
argumentativ aufgeladenes Plädoyer für mehr Gerechtigkeit auf dem
Feld von Besuchszeiten und Sorgerecht, sondern ein faszinierendes
Porträt eines aus der Bahn geworfenen, zunehmend verstörten Mannes"
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MÜNKLER, Herfried (2010): Das Mass der Mitte.
Über Statik und Dynamik der gesellschaftlichen Ordnung,
in: Neue Zürcher Zeitung v.
14.08.
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KUHLMANN, Susanne (2010): In-Diskretion bei Partnerbörsen?
Daten sorgen für Ärger bei Herzensangelegenheiten,
in: DeutschlandRadio v.
13.08.
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WACKWITZ, Stephan (2010): Die Revolution der höheren Töchter.
Warum tragen junge New Yorkerinnen militante Manifeste in ihren
Gucci-Taschen?
in: Welt v.
13.08.
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PAUL, Lennart (2010): Die Dometscherin zwischen Männern und Frauen.
Interview mit Buchautorin Nina Deißler,
in: Berliner Morgenpost v.
12.08.
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Thomas Hettche - Die Liebe der Väter
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JESSEN, Jens (2010): Der begnadigte Vater.
Thomas Hettche hat eine klassische Novelle über das Mysterium der
Elternliebe geschrieben. Sie liest sich wie ein Begleitwort zum
Sorgerechtsurteil,
in: Die ZEIT Nr.33 v.
12.08.
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STELZER, Tanja (2010): Die Babyflüsterin.
Neugeborene: Erika Wüchner hilft wohlhabenden Familien über die
ersten Wochen mit dem Neugeborenen. Was ist das Geheimnis des
Durchschlafens? Warum sind Väter eifersüchtig aufs Baby? Ein
Interview,
in: ZEITMagazin Nr.33 v.
12.08.
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FREITAG-Thema:
Die Sorgenkinder.
Sind Mama und Papa schon erwachsen genug für
das neue Sorgerecht? |
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EHRINGFELD, Klaus (2010): Mutter trägt Sohn ihres Sohnes aus.
Außergewöhnlicher Kinderwunsch: Jorge ist ein 31-jähriger
homosexueller Single mit großem Kinderwunsch. Schwer zu glauben, aber
er hat einen außergewöhnlichen Weg gefunden, den Traum Realität werden
zu lassen,
in: Frankfurter Rundschau v.
12.08.
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LILGE-STODIECK, Renate (2010): Wie wir lieben.
"Alles über die Liebe" heißt das neue Buch des Sozialpsychologen
Manfred Hassebrauck mit dem Untertitel "Warum wir lieben, wen wir
lieben, wie wir die Liebe erhalten." Das Buch bietet exklusive
wissenschaftliche Tests für Singles und Paare. Epoch Times sprach mit
dem Experten für die Liebe über mehr als die Liebe,
in: Epoch Times Deutschland v.
11.08.
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STENDER, Jörn (2010): Menschen mit Behinderung: Partner aus der
Schatzkiste,
in: WAZ Online v.
10.08.
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BISKY, Jens (2010): Die Grade unserer Unsicherheit.
Wer von der Mittelschicht spricht, spricht immer auch von der
gewünschten politischen Ordnung,
in: Süddeutsche Zeitung v.
10.08.
- Inhalt:
Für
Jens BISKY ist die Hauptfigur
Christine Perlacher aus Hans PLESCHINSKIs Roman
"Leichtes Licht" typisch für die
gegenwärtige Mittelschicht-Mentalität, die von Verunsicherung
geprägt ist:
"Erzählt
wird die Geschichte der Sozialarbeiterin Christine Perlacher, die
zum Urlaub nach Teneriffa aufbricht. Die Frau von Anfang vierzig,
die Empfänger von Sozialleistungen kontrolliert, bedarf der
Erholung, um das Gift, das die Alltagskämpfe hinterlassen,
loszuwerden, wieder Frieden mit ihrer Umgebung zu schließen und das
Bewusstsein der eigenen Vortrefflichkeit zurückzugewinnen. All das
gelingt auch auf seltsam undramatische Weise."
BISKY
sieht 3 Gründe für diese Verunsicherung: Erstens die Politik der
Aktivierung mit ihrer Debatte um den Sozialversicherungsstaat,
zweitens einen fehlenden Ort an dem Gesellschaft erfahrbar ist und
drittens den Übergang von der Leistungs- zur Erfolgskultur. Sorge
bereitet das BISKY nicht, solange die Mittelschicht "den Anspruch
auf Fairness und Integration und ein Mindestmaß an Gerechtigkeit"
nicht aufgibt.
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SCHNEIDER, Peter (2010): In Manhattan.
Vom Schweigen in der subway, der Suche nach einem angemessenen Wort
für "fett", Toleranz gegenüber Einwanderern und einem
trigonometrischen Lachen,
in: Frankfurter Rundschau v.
10.08.
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WamS-Thema: Die Liebe der Väter
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FISCHER, Marc (2010): Ein Fegefeuer namens Berlin.
Tobt in der deutschen Hauptstadt wirklich das beste Nachtleben
der Welt? Der Journalist Joseph Roth hatte bereits 1930 seine
Zweifel - und schrieb einen Klassiker über die "Berliner
Vergnügungsindustrie". Genau 80 Jahre später lädt Marc Fischer sein
Idol zu einer imaginären Tour durch die Party-Metropole,
in: Welt am Sonntag v.
08.08.
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RP-Magazin-Thema: Wir sind die
Mittelschicht.
Sie ist die breiteste Schicht, macht 61 Prozent der Bevölkerung
aus, grenzt sich ab zur Ober- und Unterschicht durch Einkommen und
Zugehörigkeitsgefühl. Von der Rolle, den Klagen und der Zukunft der
tragenden Säule unserer Gesellschaft handelt dieses Magazin
-
HÖNING, Antje (2010): Wir sind die Mittelschicht,
in: Das Magazin der Rheinischen Post v. 07.08.
- HÖNING, Antje (2010): Die Zukunft der
Mittelschicht.
Professor Paul Nolte ist Historiker an der FU Berlin. Er kann
Beruhigen: Die Mittelschicht ist nicht in Gefahr. Sie ändert sich
nur. Sie wird weiblicher, älter, bunter werden. Ein Gespräch,
in: Das Magazin der Rheinischen Post v. 07.08.
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BERTH, Felix (2010): Das verflixte fünfte Jahr.
Ehen sind stabiler als gedacht - wenn sie scheitern, dann früh,
in: Süddeutsche Zeitung v.
07.08.
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Zu den News
vom 01. - 06. August 2010
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