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Medienrundschau:
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News vom
01. - 06. September 2010
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Zitate
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Ganztagskinderbetreuung
wünschen sich in den alten Bundesländern vor allem Frauen mit
Universitätsabschluss
"Fehlende
Kinderbetreuung wird in Widerspiegelung der tatsächlichen
Situation insgesamt in den alten Bundesländern immer wieder
als Manko angesprochen. Interessant ist jedoch, dass im Westen
überhaupt nur bei den Frauen mit Universitätsabschluss
Kinderbetreuung, die über die altbekannte und als unzureichend
charakterisierte Halbtagsbetreuung hinausgeht, nämlich
Ganztagsbetreuung für unter Dreijährige, möglicherweise in
Frage kommt. Frauen mit Haupt- oder Realschulabschluss und
Ausbildung sprechen sich explizit gegen außerfamiliale
Betreuung in den ersten drei Jahren aus. Hier wirkt in
massiver Weise das westdeutsche Mutterideal fort."
(aus: Mandy Boehnke
"Gut gebildet = kinderlos?", BIOS, Heft 1, 2009, S.28)
Der typische Alltag eines erfolgreichen Techno-DJs
"Eine
typische DJ-Arbeitswoche beginnt freitags mit der Reise in
eine Stadt in Deutschland oder Europa, um dort in einem Club
aufzulegen. Der Auftritt, ein DJ-Set, ist häufig für sehr spät
in der Nacht angesetzt und dauert durchschnittlich ungefähr
zwei Stunden. Die anschließende Nachtruhe ist meist kurz, und
fast immer schließt sich die Weiterreise in eine andere Stadt,
zu einem anderen Club an. Auftritte in anderen Kontinenten
werden in Form kleiner Tourneen gebucht. Der Montag ist der
Sonntag des DJs und dient auch der Entlastung des Gehörs. Die
Zeit zwischen den Gigs wird für die Studioarbeit, Interviews
und Promotions-Termine, für die Arbeit im eigenen
Plattenlabel, Club oder sonstigen mit der Musik
zusammenhängenden Aktivitäten genutzt. Der Lebens- und
Arbeitsrhythmus der DJs ist dem Ablauf einer konventionellen
Arbeitswoche entgegengesetzt. (...). Eine zentrale Bedeutung
im DJ-Arbeitsrhythmus hat das Studio."
(aus: Maren Brandt
"Techno-Biographien", BIOS, Heft 1, 2009,
S.80)
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Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.
Den aktuellen Rückblick Juni 2010 finden Sie
hier. |
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Nicolas EBERSTADT & Hans GROTH (2010): Demografischer Stress in der
entwickelten Welt.
Die Folgen der Alterung von Gesellschaften für die Staatsfinanzen
werden oftmals unterschätzt,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 06.09.
- Anmerkungen:
Im Jahr 2004 erregte Frank SCHIRRMACHER
Deutschland mit seinem Bestseller
"Das Methusalem-Komplott" Aufsehen.
Die Welt werde aufgrund der Alterung der westlichen Gesellschaften
in einen Ausnahmezustand versetzt.
Ein
neues Buch der Zeit-Redakteure Manuel J. HARTUNG & Cosima
SCHMITT mit dem programmatischen Titel
Die netten Jahre sind vorbei
beschwört aufgrund der so genannten
Babyboomer-Generation einen
Generationenkrieg. Was ist dran an dieser Behauptung? Im neuen
Herbstthema wird auf dieses Thema eingegangen, denn offensichtlich
hat
SCHIRRMACHER die Probleme der USA auf
Deutschland projiziert, obwohl unsere Gesellschaft viel
geringere Probleme mit den Babyboomern bekommen wird.
Die
US-Ökonomen EBERSTADT & GROTH zeigen in dem NZZ-Aritkel
aufgrund einer Prognose der United Nations Population Division
(UNPD) das finanzielle Ausmaß, in dem die OECD-Länder durch die
Alterung im Jahr 2030 betroffen sein werden
(Staatsverschuldung gemessen am Bruttoinlandsprodukt).
Im
Artikel werden die Probleme der Länder Deutschland, Italien
Frankreich, Japan und die USA näher betrachtet.
Weder Frankreich (300 %), das mit einem tollen
Geburtenniveau trumpfen kann (hier wird, wie auch auf
dieser Website betont, kritisiert, dass unklar ist, wie sich die
Geburtenraten ethnisch zusammensetzen), noch
die ebenfalls mit einem Babyboom gesegnete USA
(300 %), erst recht
nicht Japan (600 %), dessen Alterungssprobleme
seit langem bekannt sind, sondern Deutschland (200 %) und
Italien (200 %) stehen relativ gut da.
Da
es den beiden Ökonomen um eine Einführung eines demografischen
Stresstests geht, ist die Lage natürlich in allen Ländern ernst.
Auch wenn - entgegen den Behauptungen der Wissenschaftler - solche
Prognosen mit großen Problemen behaftet sind, so lassen sich doch
Trends erkennen. Die genannten Trends stimmen im Großen und Ganzen
mit den auf dieser Website seit Jahren betonten Annahmen zu den
tatsächlichen Problemen verschiedener Länder überein.
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BÖS, Nadine (2010): ICE statt Umzugswagen.
Wer eine Stelle weit weg von zu Hause annimmt, steht vor der Frage:
Umziehen oder pendeln? Die Deutschen wählen gern Letzteres. Und setzen
dabei ihre Gesundheit aufs Spiel,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.09.
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KASTILAN, Sonja (2010): Das Risiko der späten Väter.
Auch für Männer tickt die biologische Uhr: Schon ab 30 nimmt die
Gefahr für Erbschäden zu und die Zeugungskraft lässt nach,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.09.
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Elisabeth Badinter - Der Konflikt
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Thilo
Sarrazin - Deutschland schafft sich ab
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GÜNTNER, Joachim (2010): Biedermann als Brandstifter.
Zur Debatte um Thilo Sarrazin und zu seinem Buch «Deutschland
schafft sich ab»,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 04.09.
- Inhalt:
GÜNTNER schlägt vor die unselige
"sozialdarwinistische Gesellschaftstheorie" des Buches
"Deutschland schafft sich ab" außen vor zu lassen und es als
populärwissenschaftlichen Beitrag zur soziologischen
Exklusionsdebatte zu lesen:
"welche
sich mit dem modernen Paradox beschäftigt, wie Empfänger von
Sozialleistungen, die der staatlichen Fürsorge teilhaftig sind,
gleichwohl zu «Ausgeschlossenen» und «Überflüssigen» werden. Und
zwar eben dadurch, dass Sozialtransfers den Stolz des Empfängers
zerreiben und seine Aktivität verkümmern lassen können. Der
Soziologe Heinz Bude, der die Aufmerksamkeit auf dieses Phänomen
gelenkt hat, wird nicht von ungefähr von Sarrazin zitiert."
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HAAS, Daniel (2010): "Die Ohrfeige ist Ausdruck der Verzweifelung".
Er schreibt über "Die Liebe der Väter" und den Schmerz, der Männer
ohne Sorgerecht erfasst, wenn ihnen ihre Kinder entgleiten. Im
Interview spricht der Schriftsteller Thomas Hettche über Familie,
Schuld und die Bedeutung, die ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts
für ihn hat,
in: Spiegel Online v. 03.09.
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ZEIT-Titelgeschichte:
Die Methode Frau.
Die Arbeitswelt wird weiblicher. Experten sagen: Davon
profitieren alle. Aber sind Frauen auch zu jeder Karriere bereit?
Und ziehen die Männer mit? |
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SCHOLTER, Judith (2010): Die Methode Frau.
Eine Revolution kündigt sich an: Sie wird verändern, wie wir
morgen Arbeit und Leben einrichten,
in: Die ZEIT Nr.36 v. 02.09.
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BENDER, Justus (2010): Zeit für die Wahrheit.
In der Geschlechterdiskussion hat sich eine Reihe Mythen
eingeschlichen. Hier die sechs ärgerlichsten,
in: Die ZEIT Nr.36 v. 02.09.
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SCHOLTER, Judith (2010): Kein Platz da.
Trotz aller Arbeitszeitmodelle werde vielen Frauen der Sprung
nach oben nicht gelingen, sagt der Chef-Personalberater von
Kienbaum,
in: Die ZEIT Nr.36 v. 02.09.
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Quote des Anstoßes.
Für die gesetzliche Frauenförderung gibt es gute Gründe, dagegen
auch. Zwei Meinungen aus der Zeit-Redaktion
-
MÜNCHHAUSEN, Anna von (2010): Pro.
Die Frauenquote sprengt Privilegien: Weil Chefs nicht freiwillig
bunte Reihe mit den Frauen machen,
in: Die ZEIT Nr.36 v. 02.09.
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FINGER, Evelyn (2010): Contra.
Die Frauenquote ist demütigend: Ein Gnadenerlass und ein Versuch,
die harten Mädels von morgen am Sieg zu hindern,
in: Die ZEIT Nr.36 v. 02.09.
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Michel Houellebecq - La carte et le territoire
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Die Thilo Sarrazin-Debatte als Vernebelung des Faktums, dass
qualitative Bevölkerungspolitik seit 2005 durchgesetzt und nun
reibungslos fortgesetzt wird
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LORENZO, Giovanni di (2010): Zu viel der Ehre?
Wir Werbeträger für Thilos Sarrazin: Eine Rechtfertigung,
in: Die ZEIT Nr.36 v. 02.09.
- Anmerkungen:
Die ZEIT - allen voran
Susanne GASCHKE
- kämpfte nach der Jahrtausendwende an vorderster Front für die
Durchsetzung einer qualitativen
Bevölkerungspolitik in Deutschland,
nichts anderes ist das Elterngeld, das die Förderung des
Akademikernachwuchses sichern sollte (wie
Robert LEICHT einwarf, war das
aber wenigstens "genderpolitisch korrekt"). Seitdem sind
Akademikerkinder mehr wert als Unterschichtkinder.
Dies
ist Kritikern schon immer zu wenig gewesen.
Gunnar HEINSOHN z.B., der hinsichtlich Hartz
IV-Empfängern nichts anderes fordert wie Thilo SARRAZIN,
darf seit Jahren seine Thesen verkünden ohne, dass dies die
bürgerliche Mitte (inklusive taz) sonderlich gestört hätte.
Die Unterschichtendebatte und die jetzige Migrantendebatte sind in
dieser
Logik der qualitativen Bevölkerungspolitik
also lediglich konsequent.
Man
benötigt im Bürgertum einen Buhmann wie SARRAZIN, um harte
Maßnahmen reibungsloser durchsetzen zu können. Ob wie in der
Elterngelddebatte Kinderlose als Sündenböcke fungieren oder nun
Unterschichten oder Migranten - immer geht es um politische
Versäumnisse der Vergangenheit, die vertuscht werden sollen.
Während
die Öffentlichkeit lautstark über SARRAZINs mediale Inszenierung
diskutiert (das Buch konnte ja bislang kaum einer lesen und der
SPIEGEL-Vorabdruck
enthält keine Rassismen, höchstens einen unseriösen Umgang mit
Bevölkerungsstatistiken, den man bereits von Herwig BIRG oder
Frank SCHIRRMACHER kennt), schafft die Bundesregierung Fakten.
Gestern wurde z.B. das Elterngeld für Hartz IV-Empfänger
gestrichen während die Besserverdienenden auf gerade einmal 2
Prozent verzichten müssen.
Die
SARRAZIN-Debatte ist eine bürgerliche Wohlfühldebatte (Wir tollen
Kulturmenschen gegen populistische Barbaren), derweil der
politische Paradigmenwechsel längst vollzogen wurde. Mehr zu den
weiteren ZEIT- und sonstigen Presse-Artikeln über den
"neuen Volkshelden" Thilo SARRAZIN
hier.
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BERTEN, Andreas (2010): Auch Senioren werden beim Online-Dating
fündig.
Demografischer Entwicklung, später Trennung und Scheidung sei Dank:
Senioren sind für Internet-Kontaktbörsen eine begehrte Zielgruppe.
Nicht alle Alleinstehenden wollen im Alter vereinsamen,
in: WAZ Online v. 01.09.
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BRAUN, Stefan (2010): Kind trotz Krise.
Studie Familienmonitor 2010: Die Deutschen haben Lust auf Familie
- laut einer Studie von Familienministerin Kristina Schröder: Eltern
ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtiger als
Steuersenkungen. Die Frage nach Geld und dem richtigen Partner
treibt nach wie vor viele um,
in: Süddeutsche Zeitung v. 01.09.
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SCHMOLLACK, Simone (2010): Lieber Zeit statt Geld.
Familienmonitor: Wer braucht schon Steuersenkungen? Eine Studie
hat ergeben: Väter wollen lieber weniger arbeiten, Mütter mehr,
in: TAZ v. 01.09.
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Thilo
Sarrazin - Deutschland schafft sich ab
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SCHIRRMACHER, Frank (2010): Sarrazins drittes Buch,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v.
01.09.
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BÜSCHEMANN, Karl-Heinz & Thomas ÖCHSNER (2010): "Sozialer
Sprengstoff".
Demographen zeichnen ein dramatisches Bild der misslungenen
Integration von Einwanderern, die Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin
anprangert. Sie haben die schlechtesten Bildungschancen und das
größte Armutsrisiko. In Verbindung mit dem Fachkräftemangel ist das
eine Gefahr für die ganze Gesellschaft,
in: Süddeutsche Zeitung v. 01.09.
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STEINFELD, Thomas (2010): Der Volksverbesserer.
Thilo Sarrazin und das Erbe der Sozialdemokratie,
in: Süddeutsche Zeitung v. 01.09.
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KEKULÉ, Alexander S. (2010): Verquaste Theorie.
Thilo Sarrazin beschäftigt mit seinen provokativen Thesen seit
Wochen die Republik. Doch die sind biologisch unhaltbar,
in: Tagesspiegel v. 01.09.
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ZAIMOGLU, Feridun u.a. (2010): Radikalismus der Mitte.
Was Schriftsteller, Islamforscher, Bildungs- und
Migrationsexperten zu Thilo Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich
ab" sagen,
in: Tagesspiegel v. 01.09.
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GEPP, Josef (2010): Thilo Sarrazin schafft sich ab.
In seinem neuen Buch erklärt der SPD-Provokateur und deutsche
Bundesbanker die ganze Welt mit einem Problem: dem Islam,
in: Falter Nr.35 v. 01.09.
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WAGNER, Richard (2010): ...weil nicht sein kann, was nicht sein
darf?
Neues vom "Schlachtfeld der Tugendwächter",
in: Der Standard v. 01.09.
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HÖDL, Klaus (2010): Sarrazin und der Zeitgeist.
Sarrazin argumentiert zweifellos rassistisch,
in: Der Standard v. 01.09.
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SPEX-Titelgeschichte:
Ich bin kein Verbrecher.
Ich sehe nur im Moment
schlecht aus |
- DAX, Max & Anne WAAK (2010): Helene
Hegemann.
Zum ersten Mal spricht Helene Hegemann ausführlich über das
Schreiben - und wie sie selbst den vermeintlichen Skandal um ihren
Bestseller "Axolotl Roadkill" wahrgenommen hat: als
Schmierentheater, das sich an ihrer Person, nicht an den Inhalten
festgemacht hat. Dass der Debütroman der heute 18-jährigen Tochter
des Dramaturgen Carl Hegemann ein perfektes postmodernes Patchwork
darstellt, dessen Entstehungsgeschichte viele Gemeinsamkeiten mit
der Schreibpraxis aufweist, die heute am Theater üblich ist, wurde
geflissentlich übergangen. Sie selbst sagt im Interview: "René
Pollesch verdanke ich meine abgrundtiefe Skepsis gegenüber der
allgemeingültigen Auffassung von "Authentizität",
in: Spex Nr.328 September/Oktober
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MISIK, Robert (2010): "...So why don't you kill me?
Kapitalismus und Pop-Moral,
in: Spex Nr.328 September/Oktober
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NEON-Titelgeschichte:
Komm mit, wir feiern!
Was man tun kann, um aus einem netten Abend eine unvergessliche
Nacht zu machen, |
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FRITZSCHE, Lara (2010): Du bist die Party.
Am Laptop, im Schlafzimmer, auf dem Laufband: In allen
Lebensbereichen arbeiten wir ständig daran, uns zu verbessern. Doch
wenn es dunkel wird, dann lassen wir uns hängen. Aber so wird das
nichts. Ein Plädoyer für mehr Disziplin auf der Tanzfläche,
in: Neon, September
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- SCHÜRMANN, Marc (2010): Lasst den Wolf
raus!
Wer korrekt streiten will, darf den anderen nicht angreifen, raten
kluge Bücher Wer richtig streiten will, muss sogar, meint unser Autor.
Ein Plädoyer für den gelegentlichen Wutanfall,
in: Neon, September
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- SCHÜRMANN, Marc (2010): Das wird schon!
Man muss sich nur stark genug einreden, dass etwas klappt, dann
klappt es auch: So lautet die Kernbotschaft des positiven Denkens. Die
US-Journalistin Barbara Ehrenreich meint: Das hat sehr negative
Folgen,
in: Neon, September
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KALLE, Matthias (2010): On-Off.
Manchmal finden Menschen wieder zusammen, die sich zwischenzeitlich
hassten. Sie haben die Dämonen der Liebe besiegt,
in: Neon, September
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- EUL, Alexandra (2010):
"Beim Joggen hör ich am liebsten
den Glücksbärchi-Soundtrack".
Ehrliche Kontaktanzeigen.
Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren
Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon, September
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News
vom 24. - 31. August 2010
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