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News vom 08. - 18. September 2008
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Zitat
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Vermeintliche
Hindernisse bei der Partnersuche
"Schüchternheit:
Viele Menschen, Männer meist mehr als Frauen, empfinden
Schüchternheit als gewichtiges Manko. Dabei werden
schüchterne Menschen sehr wohl geschätzt. Sie werben nicht
aufdringlich um Partner, geben Anderen Gelegenheit, sich und
ihre Interessen einzubringen und sind häufig gute Zuhörer. Wenn
das keine Stärken sind!
Kinder:
Alleinerziehende Mütter und Väter geben sich oftmals schlechte
Chancen bei der Partnersuche - zu Unrecht. Genügend Frauen und
Männer wünschen sich Partner, die Kinder haben, häufig, weil sie
selbst Mutter beziehungsweise Vater sind, andere vielleicht,
weil sie keine Kinder bekommen können. Außerdem hat längst nicht
jeder, der keine Kinder in die Welt setzen will, etwas gegen
einen Partner oder eine Partnerin mit Kindern einzuwenden."
(aus: Christian Thiel
"Suche
einen für immer und ewig", 2008, S.50f.)
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SIMON, Violetta (2008): "Es geht mir gut".
Männer fürchten Entscheidungen, verdrängen und lügen. Und doch
leiden sie ebenso stark wie Frauen. Ein Gespräch mit einer
Liebeskummerexpertin über Selbstbetrug und Feigheit,
in: sueddeutsche.de v. 18.09.
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STIEKELE, Annette (2008): Wenn einer eine Abfahrt tut...
Wer in der Schneesaison auf diePiste geht, könnte dabei auf die
Liebe stoßen. Während der neuen Single-Reisen für den Winter muss
niemand lange allein bleiben,
in: Hamburger Abendblatt v. 18.09.
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MAYER, Susanne (2008): Gefährdete Existenzen.
Erst 1989 erhielten Kinder weltweit ein verbrieftes Recht auf
Leben. Seither schützt sie eine UN-Konvention. Schon im 15.
Jahrhundert baute Florenz ein Findelhaus, um Neugeborene zu retten. In
ihm kämpft heute die Unicef weiter für die Rechte des Kindes,
in: Die ZEIT Nr.39 v. 18.09.
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SCHIRRMACHER, Frank (2008): Das Zeitalter des Unglücks.
Mehr als eine Finanzkrise,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.09.
- Anmerkungen:
Der Oswald SPENGLER der Berliner Republik
klammert seine eigene Rolle als eitler
Missionar aus, um allen anderen
Talkshow-Prominenten die Leviten lesen zu können:
"Es
ging in all den Talkshows und Reden nie darum, einen Zukunftsentwurf
von verbindender Kraft zu verwirklichen, sondern ein Triebverlangen
abzureagieren, in dem Eitelkeit und messianische Sendung,
hemmungslose Idealisierung der globalisierten Rationalität bei
gleichzeitiger emotionaler Bevormundung einer ganzen Nation
(„Risiken eingehen!“) eine Horror-Ehe eingingen. Die Ergebnisse sind
nicht fiktiv, sie liegen vor Augen: Demoralisierung der
nachwachsenden Generation, Zerstörung der Universitäten und
Bildungsgänge, Zerstückelung von Biographien, Betrug über
Alterssicherheit und Rente und so weiter - kurzum: Bedrohung oder
Vernichtung des traditionellen Lebenszyklus in fast allen seinen
Details."
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GUT, Philipp & Peer TEUWSEN (2008): "Ich hab knüppeln gelernt".
Der grosse Historiker Hans-Ulrich Wehler ist mit dem fünften Band
seiner «Deutschen Gesellschaftsgeschichte» in die Kritik geraten. Die
DDR sieht er als Fussnote der Geschichte, die Wirkung der 68er hält er
für überschätzt,
in: Weltwoche Nr.38 v. 18.09.
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ZHONG, Chen-Bo & Geoffrey J. LEONARDELLI (2008): Cold and Lonely.
Research Report: Does Social Exclusion Literally Feel Cold?
in:
psychological Science, Nr.9 September
- Inhalt:
Zwei Forscher der Universität von Toronto
haben den Zusammenhang von Kälte-/Wärme-Empfinden und sozialer
Integration erforscht. Die Ergebnisse des Reports sind in der
Zeitschrift Psychological Science zu lesen. Der Artikel ist
als PDF-Datei verfügbar.
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NARDELLI, Michael (2008): Paarungswillige Männer im Netz.
Die Journalistin Judith Alwin war drei Jahre lang auf Partnersuche
im Netz. In einem Buch schildert sie nun, was sie dabei mit den
Männern erlebt hat. Ein Interview über Schwindeleien, Schmeichlereien,
Krankmeldungen - und warum am Ende oft trotzdem alles gut wird,
in: Südkurier v. 17.09.
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BZ (2008): Warum sind diese Lippen seit 12 Monaten ungeküsst?
Gehören Sie auch zu den 760000 Berlinern, die Single sind? In der
Alltagshektik ist es oft schwierig, den "richtigen" Lebenspartner zu
finden. Die neue B.Z.-Serie "Bin Berliner, suche Liebe" hilft den
einsamen Herzen – unkompliziert und kostenlos,
in: BZ v. 17.09.
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GASEROW, Vera (2008): Kein Elterngeld für Oma und Opa.
Sozialverbände fordern bessere Gesetzesnovelle,
in: Frankfurter Rundschau v. 17.09.
-
JANZ, Nicole (2008): Elterngeld in der Kritik.
Laut Wohlfahrtsverbänden sind geringverdienende sowie in Teilzeit
arbeitende Eltern die "Verlierer" beim Elterngeld,
in: TAZ v. 17.09.
-
TRETBAR, Christian (2008): Umverteilung von Arm zu Reich?
Wohlfahrtsverbände sehen deutliche Mängel beim Elterngeld – und
wollen den Mindestbetrag erhöhen,
in: Tagesspiegel v. 17.09.
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Uwe Tellkamp - Der Turm
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HILLGRUBER, Katrin (2008): Zeit der Bürger.
Uwe Tellkamps Epochenroman "Der Turm" über die letzten
Jahre der DDR,
in: Tagesspiegel v. 17.09.
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ULLRICH, Wolfgang (2008): Marken und Heimatgefühle.
Die Bezugspunkte des Lebens werden heute über Markennamen
geschaffen. Selbst in der DDR vermittelte so Konsum Heimat,
in: TAZ v. 16.09.
- Inhalt:
"Florian
Illies oder
Benjamin von Stuckrad-Barre sind nicht nur Nachfolger von Fritz
Reuter oder Ludwig Ganghofer, sondern sie treten zugleich an die
Stelle von Philosophen, denen es über Jahrhunderte hinweg als
selbstverständliche, gar noble Aufgabe erschien, über Wesen und
Unterschiede einzelner Volksstämme und Nationen nachzudenken. Waren
Kant, Fichte und Nietzsche einst darum bemüht, völkerpsychologische
Nuancen - den Begriff des Deutschen, Französischen oder
Italienischen - herauszuarbeiten, erörtert man inzwischen lieber,
inwiefern sich Menschen aufgrund des Konsums verschiedener Auto-
oder Mineralwassermarken unterscheiden. Diese Differenzen sind es,
die heutzutage zählen", meint Wolfgang ULLRICH.
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beziehungsweise
- Informationsdienst des Österreichischen Instituts für
Familienforschung |
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MEUSER, Michael (2008): Vaterschaft im Wandel.
Perspektiven aus der Männlichkeitsforschung,
in: beziehungsweise Nr.6 v. 15.09.
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JAWORSKI, Lukas & Anne Pauly (2008): Lacht hier Ihr neues Glück?
760 000 Hauptstadt-Singles sehnen sich nach der ganz großen
Liebe. Ein B.Z.-Report über Berlins einsame Herzen,
in: BZ v. 14.09.
- Anmerkungen:
"In
Berlin gibt es 950000 Single-Haushalte. Nach einer Studie suchen
80 Prozent von ihnen einen Partner. Damit warten 760 000
Hauptstädter noch immer auf die große Liebe - jeder vierte
Berliner ist also noch zu haben",
behaupten JAWORSKI & PAULY.
Das
sind immerhin weit weniger als üblicherweise behauptet wird, wenn
von
50 % Singles in Berlin gesprochen
wurde. Neben diesen
alleinwohnenden Partnersuchenden,
wie sie hier von JAWORSKI & PAULY definiert sind, gibt es jedoch
partnersuchende Alleinerziehende und partnersuchende Nesthocker.
Werden diese tatsächlich ausgeklammert oder ist die Herleitung der
Zahlen nur undurchsichtig?
Alle
Zahlen sollten mit Vorsicht betrachtet werden. Es wird lapidar von
einer Studie gesprochen. Zitiert wird nur die Psychologin
Wiebke NEBERICH
von der HU in Berlin.
Die
Website Singlebörsen-Vergleich
gibt für Berlin etwas weniger Partnersuchende an. Von 745.000
Partnersuchenden sollen allein im Internet ca. 536.000 auf der
Suche sein.
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FINK, Günter (2008): "Mein Buch soll wie eine gute Freundin sein.
Anfang des Jahres wurde Ildikó von Kürthy 40. Für die Hamburger
Bestsellerautorin kein Grund, in Depressionen zu verfallen.
Schließlich hat sie vieles, was man sich als Frau in diesem Alter
wünscht: einen Mann, ein Kind und Erfolg im Beruf. Für Frauen, die das
nicht haben, schreibt sie Bücher: In Kürze erscheint ihr neuer Roman
"Schwerelos",
in: Welt am Sonntag v. 14.09.
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IMHASLY, Patrick (2008): Ein guter Riecher hilft beim Flirten.
Neuerdings bringen Vermittlungsagenturen einsame Singles auch nach
dem passenden Körpergeruch zusammen. Eine Berner Firma hat dabei die
Nase vorn,
in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 14.09.
- Inhalt:
IMHASLY berichtet über eine Schweizer Firma,
die einen neuen Test für die Partnervermittlung entwickelt:
"Das
Ziel ist, einen Test auf den Markt zu bringen, mit dem ein Single zu
Hause seinen Geruch bequem erfassen und in Form eines Zahlencodes
mit potenziellen Partnern über eine Internet-Partneragentur
austauschen kann"
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Sven Regener - Der kleine Bruder
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Christian Kracht - Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten
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DIEZ, Georg (2008): Der Heimatdichter.
Alpenglühen und Deutsche exekutieren:.In Christian Krachts neuem
Roman ist die Schweiz eine kommunistische Grossmacht und führt Krieg
gegen die ganze Welt
in: Magazin des Tages-Anzeiger v. 13.09.
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MAIER, Anja (2008): Unten-rum-Fragen an den Sexpapst.
Der Sexualaufklärer Oswalt Kolle hatte dereinst die
bundesrepublikani- schen Schlafzimmer gründlich durchgelüftet - und
zumindest den Männern ein Stück Freiheit geschenkt. Eine Begegnung zum
80. Geburtstag,
in: TAZ v. 13.09.
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LUIG, Judith (2008): Eine andere Art Mutter.
Adoption ist ein totgeschwiegenes Thema - nur wenn Prominente ein
fremdes Kind aufnehmen, wird darüber berichtet. Wer die Mütter dieser
Kinder sind, wird nicht gefragt. Warum eigentlich?
in: TAZ v. 13.09.
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FRIEBE, Holm (2008): Currywurst mit Blattgold,
in: Magazin der Berliner Zeitung v. 13.09.
- Inhalt:
Holm FRIEBE schreibt über
Gentrifizierung und Currywurst am
Beispiel Berlin:
"»Heißt
Gentrifizierung auch, dass ihr endlich aufhört, vor meinen Laden zu
pissen?«, fragte unlängst in seinem Schaufenster ein irritierter
Galerist im von Gentrifizierung arg betroffenen Kreuzkölln, dem an
Kreuzberg grenzenden Zipfel von Neukölln. Den Menschen können wir
beruhigen. Bis dahin wird es wohl noch so zwei, drei Jahre dauern.
Das voll entfaltete Spätstadium der Gentrifizierung ist dagegen in
Prenzlauer Berg und Mitte zu besichtigen, inklusive aller unschönen
Auswüchse und Dekadenzphänomene. Zu letzteren zählt eindeutig die
»Currywurst Gold« mit »22 Karat Blattgold«".
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HÖFFE, Otfried (2008): Früher war alles besser.
Die Demokratie verliert an Ansehen. Kein Grund zur Beunruhigung,
sagt der Philosoph Otfried Höffe und erklärt, woher der Frust kommt,
in: Welt v. 13.09.
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Otfried Höffe - Ethik der Bürgergesellschaft
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BAUMANN, Marc (2008): Herr Lehmann.
Echte Männer haben eine harte Schale und einen weichen Kern.
Echte Männer reden wenig und trinken gerne Bier. Echte Männer sind
eine vom Aussterben bedrohte Art. Zu viele Klischees? Ein Porträt
von Sven Regener,
in: SZ-Magazin Nr.37 v. 12.09.
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SZ-Magazin (2008): Letzte Hürde: Würde.
Neun Dinge, die Männer nicht machen würden, wenn es nicht um Sex
ginge,
in: SZ-Magazin Nr.37 v. 12.09.
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Film
"La possibilité d'une île"
WETZEL, Johannes (2008): Einfach sentimental.
Bei der Verfilmung seines Romans "Die Möglichkeit einer Insel"
will Michel Houellebecq leider alles selber machen,
in: Welt v. 12.09.
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SCHIMKE, Robert (2008): Ein Theater mit Hausphilosoph,
in: TAZ v. 12.09.
- Inhalt:
SCHIMKE schreibt über die Berufung des einst
glücklichen Arbeitslosen
Guillaume PAOLI zum glücklichen
Festangestellten:
"Einst
war er ein Glücklicher Arbeitsloser, nun hat er eine Festanstellung.
Guillaume Paoli ist zum Hausphilosophen ans Leipziger Centraltheater
bestellt worden, gerade noch rechtzeitig, bevor der Autor,
Mußeprediger und prekär Selbständige einen Weinimport aufmachen
konnte, um sich seinen Lebensunterhalt zu sichern."
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FINGER,
Evelyn (2008): "Die Bombe tickt".
Es gibt auch noch eine andere Jugend. Sie managt keine Hedgefonds
und kann sich effizienten Idealismus nicht leisten. Vor ihrer
Unangepasstheit sollten wir uns fürchten,
in: Die ZEIT Nr.38 v. 11.09.
- Inhalt:
"Wer heute die mangelnde Aufsässigkeit der Jugend
beklagt, ist schon Teil des Problems und müsste seine Klage erst
einmal aus dem zähen popkulturellen Verblendungszusammenhang
herausarbeiten", meint Evelyn FINGER zu
Jens JESSEN.
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ZEIT (2008): "Zerstörung ist kreativ".
Alle Völker unserer Welt verändern sich stetig. Welche Erkenntnisse
schöpfen Ethnologen aus diesem Wandel? Ein Gespräch mit der Forscherin
Ute Luig,
in: Die ZEIT Nr.38 v. 11.09.
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KEBEL, Daniela (2008): Weiblich, ledig, jung sucht...
Die Single-Börsen boomen. Doch Vorsicht: Einige Betreiber verstoßen
gegen den Datenschutz,
in: Westdeutsche Zeitung v. 11.09.
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FLORIN, Christiane (2008): Schaumschläger unter sich.
Wir leben in einer Latte-Macchiato-Republik, jammern Denker. Eine
Kaffeesatzleserei,
in: Rheinischer Merkur Nr.37 v. 11.09.
- Inhalt:
"Die Trennschärfe zwischen Schwarz und Weiß ist
verloren gegangen. Wir leben in einer Latte-Macchiato-Republik, in
einem Geisteszustand des Sowohl-als-auch und des Weder-noch,
Hauptsache mit viel Schaum obenauf und hübsch transparent im Glas
serviert. Die graue Maus trinkt braun, zartbraun.
Die
Kritiker dieser sanften Indifferenz drehen die Heißluftdüse mächtig
auf: Die Kaffee-Milch-Mischung ist schuld an der Uniformierung der
Fußgängerzonen (Starbucks!), am Verfall der Tischsitten (Coffee to
go!) und der Anglifizierung des Alltags (zwei Cinnamon Dolce Latte,
tall!). Jazzsongs wie die von Norah Jones, die sich sofort dem
Kurzzeitgedächtnis entwinden, nannte der »Kulturspiegel«
Latte-Macchiato-Musik. Der Journalist Martin Reichert fordert in
seinem Buch »Wenn ich mal groß bin« die digitale Bohème dazu auf, in
der eigenen Wohnung deutschen Filterkaffee aufzubrühen, anstatt im
Coffeeshop hellbraune Brühe über die Notebook-Tastatur zu kippen.
Schon in dem Bestseller »Blühende Landschaften« hatte sich
Ossi-Kenner Peter Richter über Milchbubis aus dem Westen lustig
gemacht, die mit dem Modegetränk ihre Mutterbindung über den 30.
Geburtstag retten", erläutert Christiane FLORIN.
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MISHRA, Robin & Jan KULHLMANN (2008): Generation Rastlos.
Ehrgeizige Mittzwanziger bis Enddreißiger sind in allen Parteien
auf dem Sprung nach oben. Aber stehen sie eigentlich für irgendetwas?
Eine Spurensuche in Bayern und Berlin, Tübingen und Brüssel,
in: Rheinischer Merkur Nr.37 v. 11.09.
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HAHN, Michael (2008): Pyramide und Tannenbaum.
Die Rottenburger Bevölkerungsstruktur weicht vom Landesdurchschnitt
ab,
in: Schwäbisches Tagblatt v. 10.09.
- Inhalt:
Justizvollzuganstalt und ledige Theologen
sorgen bei den über 40jährigen Männern für einen außergewöhnlichen
Männerüberschuss in Rottenburg.
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WILDERMUTH, Volkart (2008): Mehr Mehrlinge in Deutschland.
Studie "Reproduktionsmedizin im internationalen Vergleich"
vorgestellt,
in: DeutschlandRadio v. 10.09.
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LUCKE, Albrecht von (2008): Der neue Selbstbedienungs-Journalismus,
in: Frankfurter Hefte/Neue Gesellschaft, September
- Inhalt:
Die Entscheidung für den Kanzlerkandidat
Frank-Walter STEINMEIER wurde angeblich erst am Wochenende gefällt.
Albrecht von LUCKE weiss es besser:
"Tatsächlich
war es die eigentlich so brave Tante Die Zeit, die auf ihrer
Titelseite am 19. Juni quasi-offiziell, sprich: im Namen der Medien
als vierter Gewalt im Staate, den nächsten SPD-Kandidaten ausrief:
»Frank-Walter Steinmeier. Der Mann, der die SPD retten soll. Keiner
kennt ihn, aber alle mögen ihn. Was kann der nächste Kanzlerkandidat
der Sozialdemokratie?«"
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KÜRTHY, Ildikó von (2008): Hauptsache, ein Kind?
Bestseller-Autorin Ildikó von Kührty, seit Kurzem selbst Mutter,
über eine sehr persönliche Entscheidung, in die sich immer mehr
Menschen einmischen,
in: Brigitte Nr.20 v. 09.09.
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FOCUS-Titelgeschichte:
Erfolgreich flirten.
Tipps für Männer und Frauen. Was man auf keinen Fall tun sollte
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PAETOW, Stephan (2008): Ein schwieriges Spiel.
Von wegen anything goes! Flirten in seinen verschiedenen
Intimitätsgraden ist für viele eine heikle Sache. Kann man's lernen?
in: Focus Nr.37 v. 08.09.
- Anmerkungen:
"Überheblichen, die Flirthilfen für Humbug halten,
sei das Buch Unberührt von Arne Hoffmann nähergebracht, das
traurige Geschichten von den Absolute Beginners erzählt, jenen
Bedauernswerten, die mit 40 noch keinen Sozialpartner gefunden
haben. Mithin nie die Vorzüge des Geschlechtsverkehrs kennen
lernen durften", behauptet PAETOW.
Hätte
PAETOW das Buch gelesen, dann müsste er es eigentlich besser
wissen. Das Lesen von Flirt-Guides bzw. Artikel à la Focus
hilft
Menschen ohne Beziehungserfahrung
nicht unbedingt weiter, wie Arne HOFFMANN in dem Buch
"Unerhört" schreibt:
"Etwas
anderes, das mir bei meiner Recherche auffiel, war, wie schnell
ich von mehreren Absoluten Beginnern auf Anleitungen und Ratgeber
zum angeblich richtigen Flirtverhalten hingewiesen wurde: auf
Websites, Artikel aus Zeitschriften, E-Books und so weiter. Vielen
dieser Texte war gemeinsam, dass sie große Erfolge beim anderen
Geschlecht versprachen, wenn man sich nur die richtigen Techniken
in der richtigen Reihenfolge aneigenete. Es ist nicht besonders
verwunderlich, worin der Reiz solcher »Betriebsanleitungen«
besteht. Einer der von mir Befragten ließ sich von mir mein Buch »Dirty
Talking« zusenden, um sich bei mir danach per Mail zu erkundigen,
ob man mit diesen Techniken schon beim ersten oder erst beim
zweiten Date beginnen sollte. Ich antwortete ihm, er solle sein
Bauchgefühl entscheiden lassen. Im Nachhinein bezweifle ich, dass
dieser Ratschlag hilfreich war. Denn das wegen verpasster
Übungsgelegenheiten fehlende Bauchgefühl ist für Absolute Beginner
ja gerade das Problem." (2006, S.215)
-
TORNIEPORTH, Dietlind (2008): Wie man sich richtig in Szene setzt.
Eine launige Zusammenstellung aus den Flirtbestsellern für Männer
und Frauen,
in: Focus Nr.37 v. 08.09.
-
HANNEMANN, Ulf (2008): Hauptsache, "niveauvoll".
Eines obszön - jetzt en vogue: Die Suche nach der Lust bestimmt
zunehmend den Flirt im Web,
in: Focus Nr.37 v. 08.09.
-
HANNEMANN, Ulf (2008): "Spaß am Verruchten".
Über 70 Rendezvous ging Sandra Bittner mit Männern aus dem
Internet ein - die große Liebe frand sie ausgerechnet in einem
erotischen Dating-Portal,
in: Focus Nr.37 v. 08.09.
-
REMKE, Susann (2008): "Männer verlieben sich öfter".
Forscherin Helen Fisher über Fehlinterpretationen beim Flirten
und den Mythos vom zwanglosen Sex,
in: Focus Nr.37 v. 08.09.
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KALTENBRUNNER, Robert (2008): Im Unwägbaren,
in: Frankfurter Rundschau v. 08.09.
- Inhalt:
"Unsere Gesellschaft mag sich erheblich verändert
haben. Deswegen ist die Vorstellung von Kiez nicht obsolet; im
Gegenteil. Gerade die Nachbarschaft im Quartier übt - bis zu einem
gewissen Grad - einen habituellen Umgang mit dem Anderen ein: Einer
Angestelltenfamilie mit dem extrovertierten Lebensstil des Singles
nebenan, der betagten Witwe mit den seltsamen Kochgewohnheiten des
vietnamesischen Paars im Stock darüber, die türkische Großfamilie
mit den musikalischen Zumutungen der WG gegenüber. Diese Beispiele
werden immer wieder angeführt - und zu Recht. Denn Bewusstsein,
Milieu, Lebensstil, Mentalität sind Begriffe, die zwar einerseits
für das Zusammenleben im Quartier bedeutsam sind, aber sich auf der
anderen Seite nicht unmittelbar ins Baulich-Räumliche übersetzen
lassen", meint Robert KALTENBRUNNER zu den Vorzügen der
Quartiersnachbarschaft.
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GÜCKEL, Bernhard (2008): Fast die Hälfte aller Neugeborenen kamen in
Frankreich 2007 außerehelich zur Welt,
in: BIB-Mitteilungen, Heft 2 v. 08.09.
- Inhalt:
Zusammenfassung des Artikels
"The Population Of France in 2007"
von Gilles PISON.
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GÜCKEL, Bernhard (2008): Warum bekommen italienische Mütter immer
weniger Bambinies?
Erklärungsversuche gewollter Kinderlosigkeit in Italien,
in: BIB-Mitteilungen, Heft 2 v. 08.09.
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SARDAR, Ziauddin (2008): Modern marriage.
A new arrangement means a young Muslim is free to marry whomever he
or she wishes, without their parents' consent,
in: New Statesman v. 08.09.
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News
vom
01. - 07. September 2008
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