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Medienberichte über single-dasein.de
 
       
       
   

News vom 08. - 18. September 2008

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

Vermeintliche Hindernisse bei der Partnersuche

"Schüchternheit: Viele Menschen, Männer meist mehr als Frauen, empfinden Schüchternheit als gewichtiges Manko. Dabei werden schüchterne Menschen sehr wohl geschätzt. Sie werben nicht aufdringlich um Partner, geben Anderen Gelegenheit, sich und ihre Interessen einzubringen und sind häufig gute Zuhörer. Wenn das keine Stärken sind!

Kinder: Alleinerziehende Mütter und Väter geben sich oftmals schlechte Chancen bei der Partnersuche - zu Unrecht. Genügend Frauen und Männer wünschen sich Partner, die Kinder haben, häufig, weil sie selbst Mutter beziehungsweise Vater sind, andere vielleicht, weil sie keine Kinder bekommen können. Außerdem hat längst nicht jeder, der keine Kinder in die Welt setzen will, etwas gegen einen Partner oder eine Partnerin mit Kindern einzuwenden."
(aus: Christian Thiel "Suche einen für immer und ewig", 2008, S.50f.)

 
       
       
   
  • SIMON, Violetta (2008): "Es geht mir gut".
    Männer fürchten Entscheidungen, verdrängen und lügen. Und doch leiden sie ebenso stark wie Frauen. Ein Gespräch mit einer Liebeskummerexpertin über Selbstbetrug und Feigheit,
    in: sueddeutsche.de v. 18.09.
 
   
  • STIEKELE, Annette (2008): Wenn einer eine Abfahrt tut...
    Wer in der Schneesaison auf diePiste geht, könnte dabei auf die Liebe stoßen. Während der neuen Single-Reisen für den Winter muss niemand lange allein bleiben,
    in: Hamburger Abendblatt v. 18.09.
 
     
     
   
  • MAYER, Susanne (2008): Gefährdete Existenzen.
    Erst 1989 erhielten Kinder weltweit ein verbrieftes Recht auf Leben. Seither schützt sie eine UN-Konvention. Schon im 15. Jahrhundert baute Florenz ein Findelhaus, um Neugeborene zu retten. In ihm kämpft heute die Unicef weiter für die Rechte des Kindes,
    in: Die ZEIT Nr.39 v. 18.09.
 
   
  • SCHIRRMACHER, Frank (2008): Das Zeitalter des Unglücks.
    Mehr als eine Finanzkrise,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.09.
    • Anmerkungen:
      Der Oswald SPENGLER der Berliner Republik klammert seine eigene Rolle als eitler Missionar  aus, um allen anderen Talkshow-Prominenten die Leviten lesen zu können:

                  "Es ging in all den Talkshows und Reden nie darum, einen Zukunftsentwurf von verbindender Kraft zu verwirklichen, sondern ein Triebverlangen abzureagieren, in dem Eitelkeit und messianische Sendung, hemmungslose Idealisierung der globalisierten Rationalität bei gleichzeitiger emotionaler Bevormundung einer ganzen Nation („Risiken eingehen!“) eine Horror-Ehe eingingen. Die Ergebnisse sind nicht fiktiv, sie liegen vor Augen: Demoralisierung der nachwachsenden Generation, Zerstörung der Universitäten und Bildungsgänge, Zerstückelung von Biographien, Betrug über Alterssicherheit und Rente und so weiter - kurzum: Bedrohung oder Vernichtung des traditionellen Lebenszyklus in fast allen seinen Details.
 
   
  • GUT, Philipp & Peer TEUWSEN (2008): "Ich hab knüppeln gelernt".
    Der grosse Historiker Hans-Ulrich Wehler ist mit dem fünften Band seiner «Deutschen Gesellschaftsgeschichte» in die Kritik geraten. Die DDR sieht er als Fussnote der Geschichte, die Wirkung der 68er hält er für überschätzt,
    in: Weltwoche Nr.38 v. 18.09.
 
     
   
  • ZHONG, Chen-Bo & Geoffrey J. LEONARDELLI (2008): Cold and Lonely.
    Research Report: Does Social Exclusion Literally Feel Cold?
    in: psychological Science, Nr.9 September
    • Inhalt:
      Zwei Forscher der Universität von Toronto haben den Zusammenhang von Kälte-/Wärme-Empfinden und sozialer Integration erforscht. Die Ergebnisse des Reports sind in der Zeitschrift Psychological Science zu lesen. Der Artikel ist als PDF-Datei verfügbar.
 
   
  • NARDELLI, Michael (2008): Paarungswillige Männer im Netz.
    Die Journalistin Judith Alwin war drei Jahre lang auf Partnersuche im Netz. In einem Buch schildert sie nun, was sie dabei mit den Männern erlebt hat. Ein Interview über Schwindeleien, Schmeichlereien, Krankmeldungen - und warum am Ende oft trotzdem alles gut wird,
    in: Südkurier v. 17.09.
 
   
  • BZ-Single-Serie

    • BZ (2008): Warum sind diese Lippen seit 12 Monaten ungeküsst?
      Gehören Sie auch zu den 760000 Berlinern, die Single sind? In der Alltagshektik ist es oft schwierig, den "richtigen" Lebenspartner zu finden. Die neue B.Z.-Serie "Bin Berliner, suche Liebe" hilft den einsamen Herzen – unkompliziert und kostenlos,
      in: BZ v. 17.09.
 
   
  • Das Elterngeld in der Debatte

    • GASEROW, Vera (2008): Kein Elterngeld für Oma und Opa.
      Sozialverbände fordern bessere Gesetzesnovelle,
      in: Frankfurter Rundschau v. 17.09.
    • JANZ, Nicole (2008): Elterngeld in der Kritik.
      Laut Wohlfahrtsverbänden sind geringverdienende sowie in Teilzeit arbeitende Eltern die "Verlierer" beim Elterngeld,
      in: TAZ v. 17.09.
    • TRETBAR, Christian (2008): Umverteilung von Arm zu Reich?
      Wohlfahrtsverbände sehen deutliche Mängel beim Elterngeld – und wollen den Mindestbetrag erhöhen,
      in: Tagesspiegel v. 17.09.
 
   
  • Uwe Tellkamp - Der Turm

    • HILLGRUBER, Katrin (2008): Zeit der Bürger.
      Uwe Tellkamps Epochenroman "Der Turm" über die letzten Jahre der DDR,
      in: Tagesspiegel v. 17.09.
 
   
  • ULLRICH, Wolfgang (2008): Marken und Heimatgefühle.
    Die Bezugspunkte des Lebens werden heute über Markennamen geschaffen. Selbst in der DDR vermittelte so Konsum Heimat,
    in: TAZ v. 16.09.
    • Inhalt:
      "Florian Illies oder Benjamin von Stuckrad-Barre sind nicht nur Nachfolger von Fritz Reuter oder Ludwig Ganghofer, sondern sie treten zugleich an die Stelle von Philosophen, denen es über Jahrhunderte hinweg als selbstverständliche, gar noble Aufgabe erschien, über Wesen und Unterschiede einzelner Volksstämme und Nationen nachzudenken. Waren Kant, Fichte und Nietzsche einst darum bemüht, völkerpsychologische Nuancen - den Begriff des Deutschen, Französischen oder Italienischen - herauszuarbeiten, erörtert man inzwischen lieber, inwiefern sich Menschen aufgrund des Konsums verschiedener Auto- oder Mineralwassermarken unterscheiden. Diese Differenzen sind es, die heutzutage zählen", meint Wolfgang ULLRICH.
 
   
beziehungsweise - Informationsdienst des Österreichischen Instituts für Familienforschung
  • MEUSER, Michael (2008): Vaterschaft im Wandel.
    Perspektiven aus der Männlichkeitsforschung,
    in: beziehungsweise Nr.6 v. 15.09.
 
     
     
   
  • Start der BZ-Single-Serie

    • JAWORSKI, Lukas & Anne Pauly (2008): Lacht hier Ihr neues Glück?
      760 000 Hauptstadt-Singles sehnen sich nach der ganz großen Liebe. Ein B.Z.-Report über Berlins einsame Herzen,
      in: BZ v. 14.09.
      • Anmerkungen:
        "
        In Berlin gibt es 950000 Single-Haushalte. Nach einer Studie suchen 80 Prozent von ihnen einen Partner. Damit warten 760 000 Hauptstädter noch immer auf die große Liebe - jeder vierte Berliner ist also noch zu haben", behaupten JAWORSKI & PAULY.
                    Das sind immerhin weit weniger als üblicherweise behauptet wird, wenn von 50 % Singles in Berlin gesprochen wurde. Neben diesen alleinwohnenden Partnersuchenden, wie sie hier von JAWORSKI & PAULY definiert sind, gibt es jedoch partnersuchende Alleinerziehende und partnersuchende Nesthocker. Werden diese tatsächlich ausgeklammert oder ist die Herleitung der Zahlen nur undurchsichtig?
                    Alle Zahlen sollten mit Vorsicht betrachtet werden. Es wird lapidar von einer Studie gesprochen. Zitiert wird nur die Psychologin Wiebke NEBERICH von der HU in Berlin.
                    Die Website Singlebörsen-Vergleich gibt für Berlin etwas weniger Partnersuchende an. Von 745.000 Partnersuchenden sollen allein im Internet ca. 536.000 auf der Suche sein.  
 
   
  • FINK, Günter (2008): "Mein Buch soll wie eine gute Freundin sein.
    Anfang des Jahres wurde Ildikó von Kürthy 40. Für die Hamburger Bestsellerautorin kein Grund, in Depressionen zu verfallen. Schließlich hat sie vieles, was man sich als Frau in diesem Alter wünscht: einen Mann, ein Kind und Erfolg im Beruf. Für Frauen, die das nicht haben, schreibt sie Bücher: In Kürze erscheint ihr neuer Roman "Schwerelos",
    in: Welt am Sonntag v. 14.09.
 
   
  • IMHASLY, Patrick (2008): Ein guter Riecher hilft beim Flirten.
    Neuerdings bringen Vermittlungsagenturen einsame Singles auch nach dem passenden Körpergeruch zusammen. Eine Berner Firma hat dabei die Nase vorn,
    in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 14.09.
    • Inhalt:
      IMHASLY berichtet über eine Schweizer Firma, die einen neuen Test für die Partnervermittlung entwickelt:

                  "Das Ziel ist, einen Test auf den Markt zu bringen, mit dem ein Single zu Hause seinen Geruch bequem erfassen und in Form eines Zahlencodes mit potenziellen Partnern über eine Internet-Partneragentur austauschen kann"
 
     
     
   
  • Christian Kracht - Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten

    • DIEZ, Georg (2008): Der Heimatdichter.
      Alpenglühen und Deutsche exekutieren:.In Christian Krachts neuem Roman ist die Schweiz eine kommunistische Grossmacht und führt Krieg gegen die ganze Welt
      in: Magazin des Tages-Anzeiger v. 13.09.
 
   
  • MAIER, Anja (2008): Unten-rum-Fragen an den Sexpapst.
    Der Sexualaufklärer Oswalt Kolle hatte dereinst die bundesrepublikani- schen Schlafzimmer gründlich durchgelüftet - und zumindest den Männern ein Stück Freiheit geschenkt. Eine Begegnung zum 80. Geburtstag,
    in: TAZ v. 13.09.
 
   
  • LUIG, Judith (2008): Eine andere Art Mutter.
    Adoption ist ein totgeschwiegenes Thema - nur wenn Prominente ein fremdes Kind aufnehmen, wird darüber berichtet. Wer die Mütter dieser Kinder sind, wird nicht gefragt. Warum eigentlich?
    in: TAZ v. 13.09.
 
     
   
  • FRIEBE, Holm (2008): Currywurst mit Blattgold,
    in: Magazin der Berliner Zeitung v. 13.09.
    • Inhalt:
      Holm FRIEBE schreibt über Gentrifizierung und Currywurst am Beispiel Berlin:

                  "»Heißt Gentrifizierung auch, dass ihr endlich aufhört, vor meinen Laden zu pissen?«, fragte unlängst in seinem Schaufenster ein irritierter Galerist im von Gentrifizierung arg betroffenen Kreuzkölln, dem an Kreuzberg grenzenden Zipfel von Neukölln. Den Menschen können wir beruhigen. Bis dahin wird es wohl noch so zwei, drei Jahre dauern.
      Das voll entfaltete Spätstadium der Gentrifizierung ist dagegen in Prenzlauer Berg und Mitte zu besichtigen, inklusive aller unschönen Auswüchse und Dekadenzphänomene. Zu letzteren zählt eindeutig die »Currywurst Gold« mit »22 Karat Blattgold«
      ".
 
     
   
  • HÖFFE, Otfried (2008): Früher war alles besser.
    Die Demokratie verliert an Ansehen. Kein Grund zur Beunruhigung, sagt der Philosoph Otfried Höffe und erklärt, woher der Frust kommt,
    in: Welt v. 13.09.
    • Otfried Höffe - Ethik der Bürgergesellschaft
 
     
   
SZ-Magazin:
Das Männerheft
  • BAUMANN, Marc (2008): Herr Lehmann.
    Echte Männer haben eine harte Schale und einen weichen Kern. Echte Männer reden wenig und trinken gerne Bier. Echte Männer sind eine vom Aussterben bedrohte Art. Zu viele Klischees? Ein Porträt von Sven Regener,
    in: SZ-Magazin Nr.37 v. 12.09.
  • SZ-Magazin (2008): Letzte Hürde: Würde.
    Neun Dinge, die Männer nicht machen würden, wenn es nicht um Sex ginge,
    in: SZ-Magazin Nr.37 v. 12.09.
 
     
   
  • Film "La possibilité d'une île"

  • WETZEL, Johannes (2008): Einfach sentimental.
    Bei der Verfilmung seines Romans "Die Möglichkeit einer Insel" will Michel Houellebecq leider alles selber machen,
    in: Welt v. 12.09.
  •  
       
    • SCHIMKE, Robert (2008): Ein Theater mit Hausphilosoph,
      in: TAZ v. 12.09.
      • Inhalt:
        SCHIMKE schreibt über die Berufung des einst glücklichen Arbeitslosen Guillaume PAOLI zum glücklichen Festangestellten:

                    "Einst war er ein Glücklicher Arbeitsloser, nun hat er eine Festanstellung. Guillaume Paoli ist zum Hausphilosophen ans Leipziger Centraltheater bestellt worden, gerade noch rechtzeitig, bevor der Autor, Mußeprediger und prekär Selbständige einen Weinimport aufmachen konnte, um sich seinen Lebensunterhalt zu sichern."
     
       
    • FINGER, Evelyn (2008): "Die Bombe tickt".
      Es gibt auch noch eine andere Jugend. Sie managt keine Hedgefonds und kann sich effizienten Idealismus nicht leisten. Vor ihrer Unangepasstheit sollten wir uns fürchten,
      in: Die ZEIT Nr.38 v. 11.09.
      • Inhalt:
        "Wer heute die mangelnde Aufsässigkeit der Jugend beklagt, ist schon Teil des Problems und müsste seine Klage erst einmal aus dem zähen popkulturellen Verblendungszusammenhang herausarbeiten", meint Evelyn FINGER zu Jens JESSEN.
     
       
    • ZEIT (2008): "Zerstörung ist kreativ".
      Alle Völker unserer Welt verändern sich stetig. Welche Erkenntnisse schöpfen Ethnologen aus diesem Wandel? Ein Gespräch mit der Forscherin Ute Luig,
      in: Die ZEIT Nr.38 v. 11.09.
     
       
    • KEBEL, Daniela (2008): Weiblich, ledig, jung sucht...
      Die Single-Börsen boomen. Doch Vorsicht: Einige Betreiber verstoßen gegen den Datenschutz,
      in: Westdeutsche Zeitung v. 11.09.
     
         
       
    • FLORIN, Christiane (2008): Schaumschläger unter sich.
      Wir leben in einer Latte-Macchiato-Republik, jammern Denker. Eine Kaffeesatzleserei,
      in: Rheinischer Merkur Nr.37 v. 11.09.
      • Inhalt:
        "Die Trennschärfe zwischen Schwarz und Weiß ist verloren gegangen. Wir leben in einer Latte-Macchiato-Republik, in einem Geisteszustand des Sowohl-als-auch und des Weder-noch, Hauptsache mit viel Schaum obenauf und hübsch transparent im Glas serviert. Die graue Maus trinkt braun, zartbraun.

                    Die Kritiker dieser sanften Indifferenz drehen die Heißluftdüse mächtig auf: Die Kaffee-Milch-Mischung ist schuld an der Uniformierung der Fußgängerzonen (Starbucks!), am Verfall der Tischsitten (Coffee to go!) und der Anglifizierung des Alltags (zwei Cinnamon Dolce Latte, tall!). Jazzsongs wie die von Norah Jones, die sich sofort dem Kurzzeitgedächtnis entwinden, nannte der »Kulturspiegel« Latte-Macchiato-Musik. Der Journalist Martin Reichert fordert in seinem Buch »Wenn ich mal groß bin« die digitale Bohème dazu auf, in der eigenen Wohnung deutschen Filterkaffee aufzubrühen, anstatt im Coffeeshop hellbraune Brühe über die Notebook-Tastatur zu kippen. Schon in dem Bestseller »Blühende Landschaften« hatte sich Ossi-Kenner Peter Richter über Milchbubis aus dem Westen lustig gemacht, die mit dem Modegetränk ihre Mutterbindung über den 30. Geburtstag retten", erläutert Christiane FLORIN.
     
       
    • MISHRA, Robin & Jan KULHLMANN (2008): Generation Rastlos.
      Ehrgeizige Mittzwanziger bis Enddreißiger sind in allen Parteien auf dem Sprung nach oben. Aber stehen sie eigentlich für irgendetwas? Eine Spurensuche in Bayern und Berlin, Tübingen und Brüssel,
      in: Rheinischer Merkur Nr.37 v. 11.09.
     
       
    • HAHN, Michael (2008): Pyramide und Tannenbaum.
      Die Rottenburger Bevölkerungsstruktur weicht vom Landesdurchschnitt ab,
      in: Schwäbisches Tagblatt v. 10.09.
      • Inhalt:
        Justizvollzuganstalt und ledige Theologen sorgen bei den über 40jährigen Männern für einen außergewöhnlichen Männerüberschuss in Rottenburg.
     
       
    • WILDERMUTH, Volkart (2008): Mehr Mehrlinge in Deutschland.
      Studie "Reproduktionsmedizin im internationalen Vergleich" vorgestellt,
      in: DeutschlandRadio v. 10.09.
     
       
    • LUCKE, Albrecht von (2008): Der neue Selbstbedienungs-Journalismus,
      in: Frankfurter Hefte/Neue Gesellschaft, September
      • Inhalt:
        Die Entscheidung für den Kanzlerkandidat Frank-Walter STEINMEIER wurde angeblich erst am Wochenende gefällt. Albrecht von LUCKE weiss es besser:

                    

        "Tatsächlich war es die eigentlich so brave Tante Die Zeit, die auf ihrer Titelseite am 19. Juni quasi-offiziell, sprich: im Namen der Medien als vierter Gewalt im Staate, den nächsten SPD-Kandidaten ausrief: »Frank-Walter Steinmeier. Der Mann, der die SPD retten soll. Keiner kennt ihn, aber alle mögen ihn. Was kann der nächste Kanzlerkandidat der Sozialdemokratie?«"

     
       

    Brigitte-Dossier:
    Hauptsache, ein Kind?

    • KÜRTHY, Ildikó von (2008): Hauptsache, ein Kind?
      Bestseller-Autorin Ildikó von Kührty, seit Kurzem selbst Mutter, über eine sehr persönliche Entscheidung, in die sich immer mehr Menschen einmischen, 
      in: Brigitte Nr.20 v. 09.09.
     
         
       

    FOCUS-Titelgeschichte:
    Erfolgreich flirten.
    Tipps für Männer und Frauen. Was man auf keinen Fall tun sollte

    • PAETOW, Stephan (2008): Ein schwieriges Spiel.
      Von wegen anything goes! Flirten in seinen verschiedenen Intimitätsgraden ist für viele eine heikle Sache. Kann man's lernen?
      in: Focus Nr.37 v. 08.09.
      • Anmerkungen:
        "Überheblichen, die Flirthilfen für Humbug halten, sei das Buch Unberührt von Arne Hoffmann nähergebracht, das traurige Geschichten von den Absolute Beginners erzählt, jenen Bedauernswerten, die mit 40 noch keinen Sozialpartner gefunden haben. Mithin nie die Vorzüge des Geschlechtsverkehrs kennen lernen durften", behauptet PAETOW.

                    Hätte PAETOW das Buch gelesen, dann müsste er es eigentlich besser wissen. Das Lesen von Flirt-Guides bzw. Artikel à la Focus hilft Menschen ohne Beziehungserfahrung nicht unbedingt weiter, wie Arne HOFFMANN in dem Buch "Unerhört" schreibt:
                    "Etwas anderes, das mir bei meiner Recherche auffiel, war, wie schnell ich von mehreren Absoluten Beginnern auf Anleitungen und Ratgeber zum angeblich richtigen Flirtverhalten hingewiesen wurde: auf Websites, Artikel aus Zeitschriften, E-Books und so weiter. Vielen dieser Texte war gemeinsam, dass sie große Erfolge beim anderen Geschlecht versprachen, wenn man sich nur die richtigen Techniken in der richtigen Reihenfolge aneigenete. Es ist nicht besonders verwunderlich, worin der Reiz solcher »Betriebsanleitungen« besteht. Einer der von mir Befragten ließ sich von mir mein Buch »Dirty Talking« zusenden, um sich bei mir danach per Mail zu erkundigen, ob man mit diesen Techniken schon beim ersten oder erst beim zweiten Date beginnen sollte. Ich antwortete ihm, er solle sein Bauchgefühl entscheiden lassen. Im Nachhinein bezweifle ich, dass dieser Ratschlag hilfreich war. Denn das wegen verpasster Übungsgelegenheiten fehlende Bauchgefühl ist für Absolute Beginner ja gerade das Problem." (2006, S.215)
    • TORNIEPORTH, Dietlind (2008): Wie man sich richtig in Szene setzt.
      Eine launige Zusammenstellung aus den Flirtbestsellern für Männer und Frauen,
      in: Focus Nr.37 v. 08.09.
    • HANNEMANN, Ulf (2008): Hauptsache, "niveauvoll".
      Eines obszön - jetzt en vogue: Die Suche nach der Lust bestimmt zunehmend den Flirt im Web,
      in: Focus Nr.37 v. 08.09.
    • HANNEMANN, Ulf (2008): "Spaß am Verruchten".
      Über 70 Rendezvous ging Sandra Bittner mit Männern aus dem Internet ein - die große Liebe frand sie ausgerechnet in einem erotischen Dating-Portal,
      in: Focus Nr.37 v. 08.09.
    • REMKE, Susann (2008): "Männer verlieben sich öfter".
      Forscherin Helen Fisher über Fehlinterpretationen beim Flirten und den Mythos vom zwanglosen Sex,
      in: Focus Nr.37 v. 08.09.
     
       
    • KALTENBRUNNER, Robert (2008): Im Unwägbaren,
      in: Frankfurter Rundschau v. 08.09.
      • Inhalt:
        "Unsere Gesellschaft mag sich erheblich verändert haben. Deswegen ist die Vorstellung von Kiez nicht obsolet; im Gegenteil. Gerade die Nachbarschaft im Quartier übt - bis zu einem gewissen Grad - einen habituellen Umgang mit dem Anderen ein: Einer Angestelltenfamilie mit dem extrovertierten Lebensstil des Singles nebenan, der betagten Witwe mit den seltsamen Kochgewohnheiten des vietnamesischen Paars im Stock darüber, die türkische Großfamilie mit den musikalischen Zumutungen der WG gegenüber. Diese Beispiele werden immer wieder angeführt - und zu Recht. Denn Bewusstsein, Milieu, Lebensstil, Mentalität sind Begriffe, die zwar einerseits für das Zusammenleben im Quartier bedeutsam sind, aber sich auf der anderen Seite nicht unmittelbar ins Baulich-Räumliche übersetzen lassen", meint Robert KALTENBRUNNER zu den Vorzügen der Quartiersnachbarschaft.
     
       
    BIB-Mitteilungen
    • GÜCKEL, Bernhard (2008): Fast die Hälfte aller Neugeborenen kamen in Frankreich 2007 außerehelich zur Welt,
      in: BIB-Mitteilungen, Heft 2 v. 08.09.
      • Inhalt:
        Zusammenfassung des Artikels "The Population Of France in 2007" von Gilles PISON.
    • GÜCKEL, Bernhard (2008): Warum bekommen italienische Mütter immer weniger Bambinies?
      Erklärungsversuche gewollter Kinderlosigkeit in Italien,
      in: BIB-Mitteilungen, Heft 2 v. 08.09.
     
       
    • SARDAR, Ziauddin (2008): Modern marriage.
      A new arrangement means a young Muslim is free to marry whomever he or she wishes, without their parents' consent,
      in: New Statesman v. 08.09.
     
       

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