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News vom 01. - 09. Dezember 2008

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Salonfeminismus à la Gøsta Esping-Andersen

"Was bei dem verbreiteten öffentlichen Wohlbehagen über die überfällige Modernisierung eines spätpatriarchalen Sozialstaatsarrangements (...) verdrängt wird, ist die (...) Tatsache, dass der sozialwissenschaftliche Salonfeminismus Esping-Andersens durch und durch produktivistisch motiviert ist. Frauen interessieren den akademischen Vordenker - und zumal dessen politischen Nacharbeiter - nicht eigentlich als der unterprivilegierte Part des modernen Geschlechterverhältnisses, sondern der ökonomischen und sozialen Erträge ihrer potenziellen Erwerbsarbeit wegen. Diese Erwerbsarbeit aber wird (...) in der Regel unter wenig attraktiven Bedingungen stattfinden müssen. Die postindustrielle Beschäftigungsstrategie des »neuen« Wohlfahrtsstaats beruht ja ganz wesentlich auf dem Ausbau eines privaten Dienstleistungssektors, der den Haushaltsführungs- und Kinderversorgungsbedarf erwerbstätiger Eltern befriedigt. Man muss weder bösartig noch Prophet sein, um davon auszugehen, dass diese neuen Dienstleistungen ganz überwiegend von den Frauen selbst erbracht, ganz überwiegend schlecht entlohnt und (...) auch ganz überwiegend zur Endstation weiblicher Erwerbskarrieren werden dürften."
(aus: Stephan Lessenich "Die Neuerfindung des Sozialen" 2008, S.105)

 
 
 
 
beziehungsweise - Informationsdienst des Österreichischen Instituts für Familienforschung
  • SCHAER, Marcel & Guy BODENMANN (2008): Warum sich Paare trennen.
    Das stresstheoretische Scheidungsmodell nach Bodenmann erklärt, wie Stress zur Herausforderung für die Paarbeziehung werden kann,
    in:
    beziehungsweise v. 09.12.
  • VOGL, Gerlinde (2008): Mobile Arbeit als Selbstverständlichkeit?
    Mobile Beschäftigung und ihre Auswirkungen auf soziale Beziehungen,
    in:
    beziehungsweise v. 09.12.
 
Olga Pötzsch & Dieter Emmerling: Geburten und Kinderlosigkeit in Deutschland
  • DESTATIS (2008): Neue Daten zu Kinderlosigkeit und Geburten
    in:
    Statistisches Bundesamt v. 09.12.
    • Anmerkungen:
      Zur Kinderlosigkeit in Deutschland liegt jetzt eine 75seitige Broschüre vor. Bereits im Dezember 2007 waren erste Ergebnisse veröffentlicht worden.
 
  • GINDNER, Jette (2008): Neuer Kindersegen im Kanzleramt.
    Das Kanzleramt meldet mehr Nachwuchs. Kein Wunder: Die Bundesregierung lässt sich auf Familienfreundlichkeit prüfen. Das Audit "berufundfamilie" kontrolliert jetzt alle drei Jahre, ob es genug Teilzeitjobs und Kitaplätze gibt,
    in:
    TAZ v. 09.12.
 
 
 
  • Die Bevölkerungsprognose 2025 der Bertelsmann-Stiftung in der Debatte

    • HONNIGFORT, Bernhard (2008): Der Osten vergreist,
      in:
      Frankfurter Rundschau v. 09.12.
 
  • PETROPULOS, Kostas (2008): Väter - Geldbeschaffer und Sandkastenfreund?
    in:
    DeutschlandRadio v. 08.12.
 
  • HRADIL, Stefan (2008): Die Mitte fühlt sich nicht mehr richtig wohl.
    Solange alles immer besser wurde, war die Mittelschicht zufrieden: Die Tüchtigen hatten freie Bahn nach oben, Anstrengung lohnte sich. Heute ist der Aufstieg schwieriger, und die Motivation schwindet. Das Gefühl der Ungerechtigkeit dominiert,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
    v. 07.12.
 
  • WEHNER, Markus (2008): Drum prüfe, wer sich splittet.
    Die CDU will der Familie helfen. Die SPD den Frauen. Die CSU warnt,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
    v. 07.12.
 
  • VOLLMERS, Florian (2008): Wo Eltern noch Exoten sind.
    Die Hochschulen entdecken studierende und forschende Eltern als Zielgruppe. Doch oft erschöpft sich ihre Familienfreundlichkeit noch in Werbeslogans und Einzelprojekten,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
    v. 07.12.
 
 
 
 
 
 
 
  • JANZ, Nicole (2008): Kinder wollen Freunde statt Geld.
    Eine Unicef-Studie zeigt, was Kinder wirklich wollen: Freundschaften und Geborgenheit sind wichtiger als Geld und Besitz. Angst haben sie vor dem Verlust ihrer Eltern, schlechten Noten - und Vampiren,
    in:
    TAZ v. 04.12.
 
  • BAUREITHEL, Ulrike (2008): Die Angst vor Auffälligkeiten.
    Spätabtreibung: Wäre es der Union ernst mit ethischen Bedenken, müsste sie die Frühdiagnostik im Rahmen der Schwangerenvorsorge insgesamt neu debattieren,
    in:
    Freitag Nr.49 v. 04.12.
  • KUHLMANN, Jan (2008): Eine Fraktion, drei Meinungen.
    Spätabtreibung: Die SPD im Bundestag ist gespalten. Daran könnte die gesetzliche Neuregelung scheitern,
    in: Rheinischer Merkur
    Nr.49 v. 04.12.
  • OESTREICH, Heide (2008): Kampf um eine "Unverschämtheit".
    Im Bundestag ringen BehindertenpolitikerInnen mit FrauenrechtlerInnen um ein neues Gesetz zu Spätabtreibungen,
    in:
    TAZ v. 04.12.
 
 
  • DEMIROVIC, Alex (2008): Demokratie hat mit Verantwortung zu tun.
    Systemfehler:  Warum die Eliten Hans-Werner Sinn keine Sozialnachhilfe angedeihen lassen,
    in:
    Freitag Nr.49 v. 04.12.
 
  • JAHN, Uwe (2008): Er schuf einen Gegenstand, den niemand gebrauchen konnte.
    Alltag: Hobbies? Gibt es das noch? Früher bauten Väter Modelle von Flugzeugen und Kinder kneteten Salzteigbrezeln. Heute hat sich die Bedeutung der Freizeit geändert. Auch das Hobby hat eine Metamorphose erlebt,
    in:
    Freitag Nr.49 v. 04.12.
 
 
 
 
 
 
  • WORATSCHKA, Rainer (2008): Was bringt die neue Pflegereform?
    Experten haben für das Gesundheitsministerium Vorschläge für eine Reform der Reform gemacht. Was soll sich an den bisherigen Regelungen ändern?
    in:
    Tagesspiegel v. 02.12.
 
  • LOHER, Marion (2008): 14 Dates in einer Stunde.
    Um als Single in der heutigen Zeit mitreden zu können, muss frau oder mann sich entweder schon einmal im Internet nach einem geeigneten Partner umgeschaut oder an einem Speed Dating mitgemacht haben,
    in:
    St. Galler Tagblatt v. 02.12.
 
 
  • OESTREICH, Heide (2008): "Abtreibungen sind bewusst".
    Die Ärztin Marietta Kiehn hält die Beratungsangebote für Frauen, die ein behindertes Kind erwarten, für ausreichend. Frauen würden ohnehin meist vor Beratungen über eine Abtreibung entscheiden,
    in:
    TAZ v. 01.12.
 
  • DOBLER, Franz (2008): Gute Nacht, Hessen.
    Die legendäre Popsendung "Der Ball ist rund" von Radio-DJ und Musikautor Klaus Walter wird eingestellt. Das sagt viel über das Kulturverständnis der Verantwortlichen beim Hessischen Rundfunk,
    in:
    TAZ v. 01.12.
 
  • Aus Politik und Zeitgeschichte-Thema: Bildung und Chancen

    • PREISENDÖRFER, Bruno (2008): Bildung, Interesse, Bildungsinteresse,
      in:
      Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.49 v. 01.12.
 
New York Magazine-Titelgeschichte: The Loneliness Myth
  • SENIOR, Jennifer (2008): Alone Together.
    Manhattan is the capital of people living by themselves. But are New Yorkers lonelier? Far from it, say a new breed of loneliness researchers, who argue that urban alienation is largely a myth,
    in:
    New York Magazine v. 01.12.
 
de:bug-Titelgeschichte: Malcolm McLaren: Alles grosser Schwindel!
Hemmungslose Werbung und seichter Sex
  • JOSWIG, Jan (2008): Malcolm McLaren.
    Der Strippenzieher,
    in: de:bug,
    Nr.128, Dezember
 
  • De:bug-Thema: Die Ära Gadget - Die neuen Popstars und ihre Medien

    • WALDT, Anton (2008): Gadget-Fetisch.
      Maschinen sind die neuen Popstars,

      in: de:bug,
      Nr.128, Dezember
    • KIM, Ji-Hun (2008): Gadget-Medien.
      Heiss umkämpft: Gizmodo vs. Engadget,
      in: de:bug,
      Nr.128, Dezember
 
NZZ Folio-Thema:
Geschwister
 
NEON-Titelgeschichte:
Die Wahrheit über Sex. Große NEON-Umfrage
  • NEON (2008): Wie geil bist du denn?
    Wir haben über tausend Menschen zwischen 20 und 35 Jahren nach ihrem Sexleben befragt. Und festgestellt: Junge Erwachsene haben zwar Spaß im Bett, leiden aber unter überraschenden Selbstzweifeln,
    in: Neon,
    Dezember
 
  • BETANCOUR, Karin Ceballos (2008): Liebe zu dritt.
    Die neue Liebe hat alles, was das Herz begehrt: Intelligenz, Sexappeal, Humor. Und ein Kind. Kann das gut gehen? Unsere Autorin hat es selbst erlebt: Ob der Dreier flott wird oder nicht, hängt von allen Beteiligten ab,
    in: Neon,
    Dezember
 
  • EUL, Alexandra  (2008): "Meine Oberschenkel sind ein Reizthema".
    Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
    in: Neon, Dezember
 
  • POHLMANN, Friedrich (2008): Unsere alternde Gesellschaft,
    in: Merkur Nr.715,
    Dezember
 
 
  • Christian Kracht - Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten

    • BASSLER, Moritz (2008): Mit Dekadenz lässt sich kein Staat machen.
      Wie sich Christian Kracht eine Sowjetrepublik Schweiz unter dem Eidgenossen Lenin ausmalt und sie anspielungsreich in Literatur überführt,
      in: Literaturen, Dezember
 
  • Michel Houellebecq & Bernard-Henri Lévy: Ennemis Publics

    • MEISTER, Martina (2008): Mitten aus Paris,
      in: Literaturen, Dezember
 
  • KRÖLL, Tobias (2008): Die Ideologie des Neoliberalismus als kulturelles Kapital,
    in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Dezember
 
  • GÖRLACH, Alexander (2008): "Jungs fehlen häufig männliche Vorbilder".
    Familienministerin Ursula von der Leyen spricht mit Cicero über Kinder, Familie und den Unterschied zwischen Jungen und Mädchen,
    in: Cicero, Dezember
 
  • DELABAR, Walter (2008): Vermintes Gelände.
    Einige Bemerkungen zum Modernisierungsprozess im frühen 20. Jahrhundert und seinen literarischen Verarbeitungsformen vor und nach dem Ersten Weltkrieg,
    in: Literaturkritik, Dezember
 
  • PREISINGER, Alexander (2008): Minutiöses über Maladien.
    Über Thomas Hübeners detailverliebte Studie zu Michel Houellebecqs "Ausweitung der Kampfzone",
    in: Literaturkritik, Dezember
    • Inhalt:
      "
      Mit Hübeners »Maladien für Millionen« liegt eine grundsolide, über weite Strecken überzeugende und nachvollziehbare Arbeit vor, die durch ihren Detailreichtum und ihre Akribie besticht. Sie stellt eine - soweit man in Zusammenhang mit Literatur überhaupt davon sprechen kann - umfassende Textanalyse und damit einen wertvollen und grundlegenden Beitrag zum Erstlingswerk von Michel Houellebecq dar", meint Alexander PREISINGER.
 
 
  • RAFFEINER, Arno (2008): Der ganz normale Scheiss.
    Nach der Punk-Bibel "England's Dreaming" zeigt Jon Savage, dass es die Jugend als Lebensabschnitt schon lange gab, bevor sie mit dem Begriff "Teenage" adressiert wurde. Ein Gespräch mit dem Autor,
    in: Intro Nr.167, Dezember
   

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Zu den News vom  21. - 30. November 2008

 
 
   
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