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News vom
08. - 30. November 2010
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Zitat
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Kinder sind für Hochgebildete
kein generelles Karrierehindernis
"Promovierte
Frauen verzeichnen nach der Geburt von Kindern nur selten
längere Erwerbsunterbrechungen und kehren rasch an den
Arbeitsplatz zurück. Ein indirekt negativer Einfluss des
Vorhandenseins von Kindern ergibt sich dadurch, dass längere
Abwesenheiten vom Arbeitsmarkt und die bei Müttern häufige
Teilzeitarbeit Karrierenachteile darstellen. Ein davon
unabhängiger eigenständiger negativer Effekt von Kindern auf
den beruflichen Erfolg promovierter Frauen ist allerdings
nicht erkennbar. Zum Befragungszeitpunkt sind Mütter und
Frauen ohne Kinder gleich häufig in Führungspositionen
vertreten. Bei promovierten Männern wirkt sich das
Vorhandensein von Kindern auf die berufliche Karriere positiv
aus: Promovierte Väter generieren ein höheres Einkommen und
steigen schneller in Führungspositionen auf. Von Kindern
pauschal als Karrierehindernis bei Hochgebildeten zu sprechen,
erscheint auf Basis dieser Ergebnisse als nicht
gerechtfertigt."
(Frank Schubert & Sonja Engelage "Sind
Kinder ein Karrierehindernis für Hochgebildete?",
Zeitschrift für Soziologie, Heft 5, Oktober)
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Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.
Den aktuellen Rückblick August 2010 finden Sie
hier. |
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BRISENO, Cinthia (2010): Jung, ledig, gesund sucht...
Vorteile des Single-Lebens,
in: Spiegel Online v. 11.11.
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Anmerkungen:
30 Jahre Single-Debatte und immer noch setzen
Journalisten in unverantwortlicher Weise Partnerlose mit
Alleinlebenden gleich. Hinzu kommt, dass eine quantitativ
vernachlässigbare Gruppe der alleinlebenden Karrierefrauen sich
erdreistet den Anstieg der Einpersonenhaushalte in ihrem Sinne zu
instrumentalisieren.
Die Wahrheit ist eine andere, wie zuletzt das
Statistische Bundesamt zeigte. Die
überwältigende Mehrheit der Menschen, die einen Einpersonenhaushalt
führen, ist nicht jung, ledig und gesund, sondern jung und männlich
oder alt und weiblich.
Ganz
davon zu schweigen, dass viele Alleinlebende nicht partnerlos sind,
sondern einen Partner haben, der entweder woanders wohnt oder sogar
in der gleichen Wohnung, aber dies aus diversen Gründen in Studien
verschweigt.
Die
differenzierteste Studie zur Heterogenität der
Alleinlebenden stammt von einem Forscherteam um
Hans-Werner Wahl.
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FREITAG-Thema:
Die unnatürlichste Sache der Welt: Kinder.
Früher waren Babys Schicksal, heute werden
sie gemacht. Wie hoch ist der Preis dafür? |
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Sexualordnung der multikulturellen Mittelschicht in Distinktion zur
Unterschicht
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Die männliche
Alice Schwarzer
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Moritz von Uslar - Deutschboden
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ORF-Sendung "Single mit Kind sucht"
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HEIM, Manuela (2010): Feminismus von vorgestern.
Über Kristina Schröders Kritik an Alice Schwarzer,
in: TAZ v. 10.11.
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TICHOMIROWA, Katja (2010): Keine Spur von Souveränität.
Die Frauenministerin Kristina Schröder und die Feministin Alice
Schwarzer liefern sich via Spiegel und Bild einen bizarren
Schlagabtausch. Es geht um Sex und Unterwerfung - und nur wenig um
die Realität,
in: Frankfurter Rundschau v. 10.11.
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GEYER, Christian (2010): Muttermord,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.11.
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STEINFELD, Thomas (2010): Gewaltige Selbstüberhebung,
in: Süddeutsche Zeitung v. 10.11.
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LUIG, J. &WILTON, J. (2010): Sex, Jungs und Ratlosigkeit.
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder streitet sich mit
Deutschlands berühmtester Feministin Alice Schwarzer. Doch worüber
eigentlich?
in: Welt v. 10.11.
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SEIBEL, Andrea (2010): Deutsche Hässlichkeit.
Alice Schwarzers Leben für den Feminismus,
in: Welt v. 10.11.
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JUNGE, Barbara (2010): Der Kampf der Frauen.
Familienministerin Kristina Schröder und "Bild"-Autorin Alice
Schwarzer greifen einander an Feministinnen ärgert das Ganze,
in: Tagesspiegel v. 10.11.
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MARTENSTEIN, Harald (2010): Richtiger und falscher Sex.
Alice Schwarzer kritisiert die Familienministerin und
überschätzt ihre eigene Wirkung,
in: Tagesspiegel v. 10.11.
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BEAHA (2010): "Ein hoffnungsloser Fall".
Kristina Schröder im Märchenland? Ihre Kritikerinnen werfen ihr
völlige Ahnungslosigkeit in Sachen Frauenpolitik vor,
in: Der Standard v. 10.11.
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SCHRÖTER, Friederike (2010): Danke, wir haben zu tun.
Feminismus-Debatte: Alice Schwarzer und Kristina Schröder
streiten - emanzipierte Frauen haben Besseres vor,
in: Die ZEIT Nr.46 v. 11.11.
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JESSEN, Jens (2010): Ohne Worte.
Feminismus-Debatte: Schröder vs. Schwarzer. Die Frauenministerin
und die Feministin haben sich in die Haare gekriegt. Worüber
eigentlich? Versuch einer Sprachentwirrung,
in: Die ZEIT Nr.46 v. 11.11.
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SCHUSTER, Katrin (2010): Schröders bizzare Idee vom Feminismus.
Frau Ministerin, mit Verlaub: Es gibt "sex" und es gibt "gender"
- zum Streit zwischen Alice Schwarzer und Kristina Schröder,
in: Freitag Nr.45 v. 11.11.
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STANEK, Julia (2010): "Singles wandern auf schmalem Grat".
Leben ohne Partner: Sie sind unabhängig, haben einen großen
Freundeskreis, verdienen gut - Single zu sein hat eine Menge Vorteile.
In Krisenzeiten aber sind die Partnerlosen meist auf sich allein
gestellt, im Alter isoliert. Der Soziologe Stefan Hradil warnt vor den
Risiken des Einzelkämpfer-Daseins,
in: Spiegel online v. 09.11.
- Anmerkungen:
Die Schlagzeilen verfälschen das Gesagte. Wenn
Stefan HRADIL über Singles spricht, dann spricht er nicht über
Partnerlose, sondern über Alleinlebende. Es ist ärgerlich, dass er
dies in dem Interview nicht herausstellt. Die Wissenschaft trägt
somit eine Mitschuld am falschen Bild der Partnerlosigkeit in
Deutschland. Viele Partnerlose leben nicht allein, sondern z.B. bei
den Eltern oder in anderen Mehrpersonenhaushalten. Partnerlose sind
auch nicht unbedingt gut verdienend, wie es HRADIL behauptet,
sondern es betrifft vor allem die alleinlebenden SPIEGEL
ONLINE-LeserInnen, denen allein die Botschaft gilt.
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LINTZEL, Aram (2010): Wütende Bürger.
Hyperaktivität, Müdigkeit, Kollektivsubjekt,
in: TAZ v. 09.11.
- Inhalt:
Aram LINTZEL positioniert sich in
der politischen Debatte um den Wutbürger. Ist der
Wutbürger (Dirk Kurbjuweit) die
"Verfallsgestalt des klassischen Bürgertums" oder ist Wut eine
produktive Ressource wie Byung-Chul HAN ("Müdigkeitsgesellschaft")
meint? LINTZEL lehnt beide Positionen als postmodern ab und setzt
dagegen den normativen Blick.
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WALTER, Klaus (2010): Webstream kills the radio star.
Musikkritik, Teil 11: Schön, wenn Liebhaber Profis sind; doch wie
aus professionellen Radiomachern und Musikjournalisten schlecht
bezahlte "Musikliebhaber" werden, ist eine Abwertung popkultureller
Arbeit,
in: TAZ v. 09.11.
- Inhalt:
Klaus WALTER positioniert sich im
Popdiskurs mit Wolfgang FRÖMBERG und Diedrich DIEDERICHSEN gegen die
"Verräter"
Tobias RAPP &
Thomas GROß:
"Inzwischen
qualifiziert man sich mit unorthodoxem Schreiben für orthodoxe
Festanstellungen auch im Feuilleton. Tobias Rapp etwa hat über Jahre
in taz und Jungle World für wenig Geld kluge Texte über interessante
Themen geschrieben, mit denen er sich für eine Stelle beim Spiegel
qualifiziert hat, wo er jetzt für viel Geld weniger interessante
Texte über weniger interessante Themen schreibt. Ähnlich erging es
Thomas Groß, seinem Vorgänger bei der taz, der bei der Zeit einen
langen, gut dotierten Vorruhestand absitzt. Das nennt man
Marktwirtschaft."
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Moritz von Uslar - Deutschboden
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SASSEN, Saskia (2010): Wozu sind wir online?
Internet und die Zivilgesellschaft: Soziale Netzwerke wie Facebook
brauchen die Technologie - aber was sie im Kern ausmacht, geht weit
über die Technik hinaus. Das Internet fördert die Zivilgesellschaft
wenn wir es richtig nutzen,
in: Tagesspiegel v. 09.11.
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RTL-Sendung "Bauer sucht Frau"
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RIEß, Nicole (2010): Bauern auf Brautschau: Drei Paare mit
Kult-Potenzial.
Neun Landwirte suchen die Frau fürs Leben. Jede Woche schalten
dafür rund 8 Millionen Zuschauern die Sendung "Bauer sucht Frau"
ein. Eine Zahl, die dem Sender immer wieder Traumquoten beschert,
in: Südkurier Online v. 08.11.
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Michel Houellebecq - La carte et le territoire
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Herfried Münkler - Mitte und Maß
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WENZEL, Uwe Justus (2010): Die Mitte ist unser Schicksal.
Herfried Münkler erkundet einen ideengeschichtlichen und
politischen "Ort", der Mass und Halt geben soll,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 09.11.
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HILLEBRAND, Eva (2010): Wir sind Mitte.
...oder die Angst vor Alternativen,
in: DeutschlandRadio v. 08.11.
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SPIEGEL
-Titelgeschichte: Eine(r) für alles.
Warum Frauen immer noch zu viel von Männern erwarten und
umgekehrt |
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Die Paarungsfalle.
Nie gab es in Deutschland so viele Menschen, die auf der Suche
sind nach dem richtigen Mann, der richtigen Frau. Besonders die 30-
bis 50Jährigen scheitern an zu hohen Erwartungen. Sie verirren sich
zwischen Millionen potentieller Partner - der Kontakthof Internet
verschäft das Problem. Auch die Spiegel-Redakteure Claudia Voigt,
44, und Juan Moreno, 38, beide lange Zeit Single, erleben diesen
Überfluss der Möglichkeiten - die Frau anders als der Mann,
-
VOIGT, Claudia (2010): "Man bastelt sich ein Phantom zusammen".
Der endlose Weg zum richtigen Mann,
in: Spiegel Nr.45 v. 08.11.
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MORENO, Juan (2010): "Ich lösche mein Postfach für dich".
Der endlose Weg zur richtigen Frau,
in: Spiegel Nr.45 v. 08.11.
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SLOTERDIJK, Peter (2010): Der verletzte Stolz.
Über die Ausschaltung der Bürger in Demokratien,
in: Spiegel Nr.45 v. 08.11.
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PROFIL-Titelgeschichte:
Die gescheiterte Familie.
Maximale Kosten, minimale Geburtenrate, diskriminierte Frauen.
Österreichs stockkonservative Familienpolitik ist am Ende |
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LINSINGER, Eva & Christa ZÖCHLING (2010): Die gescheiterte Familie.
Die Ideologie der Hausfrauenehe beherrscht seit zwei
Jahrhunderten das Handeln der Politik. Nicht nur die Kirche fand
die traditionelle Aufteilung zwischen den Geschlechtern
erstrebenswert. Heute steht Österreich vor dem Scherbenhaufen dieser
Politik,
in: Profil Nr.45 v. 08.11.
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GIRGERT, Werner (2010): Umkämpfte Stadt.
Der New Yorker Kreisverkehr: Von SoHo über Harlem bis nach Queens
sucht und findet das Kapital immer wieder neue Heimstätten. Kleine
Läden weichen Bio-Läden oder Coffee-Shops. Die Stadt wird zu einer
Festung für Wohlhabende und verliert dabei ihre Seele,
in: Frankfurter Rundschau v. 08.11.
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Michel Houellebecq - Ich habe einen Traum
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ROSSUM, Walter van (2010): Selbsternannter Rebell gegen die
politische Korrektheit,
in: DeutschlandRadio v. 08.11.
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Zu den News
vom 01. - 07. November 2010
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