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Medienrundschau:
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News vom
01. - 05. Januar 2011
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Zitat
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Ein neuer Vertrag
der Generationen?
"Zwei
soziale Gruppen haben das soziale Spektrum postindustrieller
Gesellschaften in letzter Zeit bereichert:
junge Müßiggänger,
die das von ihren Eltern und Großeltern akkumulierte Vermögen
verzehren, ohne noch irgendeiner
»ordentlichen«
Beschäftigung nachzugehen, und Langzeitarbeitslose und
Sozialhilfeempfänger (...). Beide sind »vor der Zeit« Rentiers
- die einen schneiden Coupons, die anderen warten auf die
Wohlfahrtsschecks. Beide Fälle demonstrieren drastisch das
Ende der industriegesellschaftlichen Normalbiographie (...).
Immer noch
suggerieren die gebräuchlichsten statistischen Nomenklaturen,
dass Personen zwischen 15 und 65 im »erwerbsfähigen« Alter
seien (...). Die geschilderten Fälle in den obersten und
unteren Etagen werden in der heutigen Sozialpyramide der
postindustriellen Gesellschaften von
Post-Adoleszenten und
Früh-Pensionären ergänzt, die die Fiktion eines normalen, um
die Erwerbstätigkeit herum gruppierten »Arbeitslebens« Lügen
strafen. (2010, S.352)
"Die älteren Generationen -
in Deutschland die
»Flakhelfer« und die 68er - sollten ihre
Versorgungsansprüche im Blick auf die Zukunft ihrer Enkel und
Kinder weniger egoistisch im Auge behalten, die Jüngeren
sollten, im Blick auf ihr eigenes Alter, der Versuchung
widerstehen, die Alten als lästige Kostgänger abzuschieben."
(2010, S.354)
(Claus LEGGEWIE in
"Ihr kommt nicht mit
bei unseren Änderungen!" 2011, S.344-365)
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KLOTZ, Almut (2011): Alles so schön leer hier.
Unterm Strich: Aussterben,
in: Berliner Zeitung v. 05.01.2011
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HAARHOFF, Heike (2011): "Der Bedarf wird unglaublich steigen".
Gesundheit: Die
Herausforderungen bei der Organisation der Pflege sind so groß wie bei
der Bankenkrise, sagt der Experte Jürgen Gohde,
in: TAZ v. 05.01.2011
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MÄRZ, Ursula (2011): Unser Bürgerphilosoph.
Seine Bücher sind in den
Bestsellerlisten fest geparkt. Richard David Precht gelingt das
Kunststück, das Anspruchsvolle einem großen Publikum zu vermitteln.
Eine Begegnung mit dem Schriftsteller und Philosophen,
in: Berliner Zeitung v. 05.01.2011
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GAMILLSCHEG, Hannes (2011): Der Herr der Spermien.
Samenbanken: In der weltweit
größten Samenbank im dänischen Aarhus können Eltern ihr Wunschbaby
designen. In der Datenbank von Cryos können diese nicht nur nach Rasse
und Größe wählen sondern alles bis hin zum Lieblingsessen,
in: Die Presse v. 04.01.2011
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SCHMELING, Inka (2011): "Alleinerziehende werden oft auf den Arm
genommen".
Entlastung für die
Eltern: Gerold Kirchthaler, selbst alleinerziehender Vater,
organisiert Reisen für Singles mit Kind. Ein Gespräch,
in: ZEIT Online v. 03.01.2011
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RÖTZER, Florian (2011): Die Mappies sollen angesagt sein.
So heißen die fidelen, aktiven
und konsumfreudigen 50- und 60-Jährigen, mit denen man in diesem
Jahrzehnt vermehrt rechnen müsse,
in: Telepolis v. 03.01.2011
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NOLTE, Paul (2011): Von der repräsentativen zur multiplen
Demokratie,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.1-2 v. 03.01.
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PROFIL-Titelgeschichte:
Mensch des Jahres Thilo Sarrazin.
Bestsellerautor mit fragwürdigen
Thesen |
STAUDINGER, Martin & Robert TREICHLER (2011): Der gestrenge Herr
Sarrazin.
Der Mensch des Jahres: Niemand hat 2010 die politische
Debatte im deutschen Sprachraum so stark geprägt wie der frühere
SPD-Politiker und mittlerweile geschasste Bundesbanker Thilo
Sarrazin mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“. Ein Besuch
beim Star der Neuen Deutschen Ungemütlichkeit,
in: Profil Nr.1 v. 03.01.2011
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WAGNER,
Richard (2011): Das Paar in unseren Träumen.
Die meisten Menschen sind nichts als Erdklumpen. Trotzdem glauben
67 Prozent von uns, dass Ken-Theodor und Barbie zu Guttenberg sie gut
repräsentieren. Wie kann das sein?
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 02.01.2011
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LOHSE,
Eckard (2011): Gender ist längst Mainstream.
In der Bundeszentrale für politische Bildung vertritt der
Präsident kühne Thesen über Mann und Frau. Kaum jemand regt sich auf,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 02.01.2011
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Im Kampfblatt gegen das "Umerziehungsprogramm" (Volker ZASTROW)
Gendermainstreaming, berichtet LOHSE über Thomas KRÜGER, den
Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung, der
sich
auf einem Genderkongress erdreistete die heilige Familie aus
Vater, Mutter, Kind nicht als die alleinseligmachende Lebensform
zu predigen. Es werden die Bedenkenträger der rechten Minderheit
innerhalb der CDU ausführlich vorgestellt und Kampfgeist gegen das
letzte linke Projekt mobilisiert, das folgendermaßen beschrieben
wird:
"Das Problem mit dem Begriff
Gender (Geschlecht) Mainstreaming (bezeichnet ein
Organisationsprinzip) besteht darin, dass er einerseits nur die
Gleichstellung von Mann und Frau verankern soll, andererseits aber
von denen vereinnahmt wird, die kühne Thesen und Ideologien
darüber vertreten, dass das menschliche Geschlecht nur ein Produkt
autoritärer Erziehung und die Norm des heterosexuellen
Zusammenlebens von Mann und Frau Ausdruck eines perfiden
Repressionssystems sei."
Thomas
GESTERKAMP hat in einer Expertise für die
Friedrich-Ebert-Stiftung diesen Geschlechterkampf von rechts
(so der Titel, der
hier als PDF-Datei downloadbar ist) mit seinem Netzwerk
vorgestellt.
Gender
Mainstreaming wird aber auch - aufgrund seiner Nähe zum
Neoliberalismus -
von jüngeren Feministinnen kritisch gesehen.
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SCHWESIG,
Manuela (2011): Der sehnlichste Wunsch nach einem Kind.
Warum die PID in Ausnahmefällen erlaubt sein sollte,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 02.01.2011
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NEW
YORK TIMES MAGAZINE-Titelgeschichte:
Meet the Twiblings.
How four women (and one man)
conspired to make two babies |
THERNSTROM, Melanie (2011): Meet the Twiblings,
in: New York Times Magazine v. 02.01.2011
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WINKELMANN, Ulrike (2011): "Das ist der feministische Grundirrtum".
Elterngeld und Kitaplätze sollen nur die Eltern dem Marktdiktat
unterwerfen, sagt Kostas Petropulos vom Heidelberger Familienbüro.
Er fordert ein Erziehungsgehalt,
in: Freitag Online v. 01.01.2011
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NIEMANN, Julia (2011): Die verlassenen Macchiato-Mütter.
Sie glaubten: Alles ist anders. Diese neuen Frauen nahmen den
Vertrag ernst, den sie mit den neuen Männern geschlossen hatten. Und
plötzlich ist alles wieder ganz beim Alten,
in: Emma, Winter
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RAVEN, Charlotte (2011): Was ist da bloß schief gelaufen?
Aus Feminismus wurde Narzissmus und Konsumismus, klagt die
Engländering. Sie findet, dass auch die feministischen Pionierinnen
versagt haben. Hätten sie warnen müssen?
in: Emma, Winter
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GESTERKAMP, Thomas (2011):
Männerbünde & Evangelikale.
Die unheilige Allianz der Anti-Feministen,
in: Emma, Winter
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AMANN, Melanie (2011): Ein bisschen Frieden...
Deutsche Teilzeit: Wenn die Frauen ein bisschen Berufsarbeit machen
und die ganze Familienarbeit, dann herrscht ein bisschen Frieden
zuhause. Aber Muttern segelt voll in die Teilzeit-Falle,
in: Emma, Winter
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GELINSKY, Katja (2011): Weit entfernt
Recht & Gender: ...von der Gleichberechtigung sind Frauen noch im
Arbeits- und Sozialrecht. Auf dem JuristInnentag wurde heiss
diskutiert,
in: Emma, Winter
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HECKEL, Margaret (2011): Nein! zur Armut der Frauen im Alter.
Rentenrecht: Noch klafft eine Rentenlücke von bis zu 35 % zwischen
den Geschlechtern. Was jetzt zu tun ist, um sie zu schließen,
in: Emma, Winter
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LINTZEL, Aram (2011): Exitstrategie Chillwave.
Aufgekratzte Hyperaktivität aus dem komplett versampelten
Soundarchiv: Die Musik von Toro Y Moi oder Neon Indian quäkte zwar
schwächlich, ließ das kreativ erschöpfte Subjekt der
"Müdigkeitsgesellschaft" aber ordentlich heimeln,
in: Spex Nr.330, Januar/Februar
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EKARDT, Philipp (2011): Das Ende der Preppiness.
Ostküste in Neukölln: "Euro-Prep" bestand im unlässigen Versuch,
sich amerikanische Lässigkeit anzueignen,
in: Spex Nr.330, Januar/Februar
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NEDO, Kito (2011): Kulturoffensive Springer.
Medien: Die Berufung von Cornelius Tittels zum "Welt"-Verbesserer
zeigte: Von der taz-Kulturredaktion in die Axel-Springer-Chefetage
können es nicht nur fußläufig, sondern auch geistig wenige Meter sein.
Einzig das alte Springer-Problem löst sich damit nicht,
in: Spex Nr.330, Januar/Februar
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Man könnte auf den Gedanken kommen, dass die alten Feindbilder der
68er immer noch die Kultur bestimmen, aber die Realität ist eine
andere.
Vergleicht
man die Leser- und Autorencharts des Springer-Produkts Rolling
Stone mit dem angefeindeten
Ulf POSCHARDT als Herausgeber mit der Leser- und Autorencharts
der Spex, dann finden sich eher Übereinstimmungen als
Gegensätze. Bei den Lesern beider Postillen steht das
Tocotronic Album "Schall und Wahn" oben (Spex Platz
3; Rolling Stone Platz 4). Der Tocotronic-Song "Mach
es nicht selbst" steht in der Spex auf Platz 22, beim Rolling
Stone auf Platz 16. Bei den Autoren-Charts steht das Album auf
Platz 21 (Spex) und 24 (Rolling Stone). Die Band
Tocotronic ist also eine typische lagerübergreifende
Konsensband.
Dissens
ist erst auf den zweiten Blick sichtbar: Während bei Spex
der Hamburger Sänger Kristof SCHREUF mit dem Album "Bourgeois with
Guitar" auf Platz 5 steht, findet sich beim Rolling Stone
der Berliner Liedermacher Gisbert zu Knyphausen mit "Hurra! Hurra!
So nicht" auf Platz 3. Hamburg und die Szene, in der sich SCHREUF
bewegt, steht für einen
Kampf gegen die Gentrifizierung des Gängeviertels. Der Bürger,
der von SCHREUF besungen wird, hat also nichts mit dem
FDP-Geschmacksbürgertum eines Ulf POSCHARDT zu tun.
Auch
im Segment Lieblingsbücher gibt es die Konsensautoren
Jonathan FRANZEN oder
Bret Easton ELLIS. Dissens besteht jedoch hinsichtlich
Helene HEGEMANN, die bei der Spex sogar schon ein Cover
zierte, während im Rolling Stone der Blogger
Airen gelegentlich selber schreiben darf.
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PSYCHOLOGIE
HEUTE-Titelgeschichte:
Stille Menschen.
Das Geheimnis der Introvertierten |
ERNST, Heiko (2011): Das Coming-out der Insichgekehrten.
Editorial,
in: Psychologie Heute, Januar
ROMING, Anna (2011): Die Stillen im Land.
Sie wirken schüchtern, gehemmt, manchmal auch arrogant:
Introvertierte Menschen, die lieber mit sich allein als mit vielen
anderen sind, stoßen in unserer auf Geselligkeit und "Fun"
programmierten Gesellschaft häufig auf Unverständnis. Der Grund: Es
gibt noch zu viele Vorurteile und Unwissen über die Introversion,
in: Psychologie Heute, Januar
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ROMING erklärt die hirnbiologischen Unterschiede zwischen
extravertierten und introvertierten Menschen. Introversion ist in
dieser Sicht kein Lebensstil, sondern eine
Persönlichkeitseigenschaft. Diese Sichtweise vertrat z.B. auch
Jonathan RAUCH in dem 2003 erschienen Artikel
Caring for Your Introvert in der Atlantic Monthly.
Den Unterschied zwischen Introversion und
Schüchternheit sieht ROMING auf der Gefühlsebene:
"Schüchterne Menschen
wünschen sich soziale Kontakte, fürchten aber, den Begegnungen mit
anderen nicht gewachsen zu sein. (...). Introvertierte
dagegen kennen solche Ängste nicht."
Ausgeblendet werden in diesem
Artikel die Probleme jener Menschen, die sowohl
introvertiert als auch schüchtern sind.
Das
Problem der Introvertierten gegenüber den Extravertierten liegt
dagegen in der unterschiedlichen Aufnahmekapazität:
"Introvertierte verkraften
soziale Kontakte nur in kleinen Dosen. Ganz anders geht es da
Extravertierten. Sie brauchen Input, ständigen Input. (...).
Handys und Internet sind ideal für Extravertierte, denn mit deren
Hilfe bleibt die wichtige Verbindung zur Außenwelt immer erhalten.
Introvertierte dagegen lassen ihr Handy oft ausgeschaltet und
checken ihre E-Mails nur selten."
Auch das Glücksempfinden von
Introvertierten und Extravertierten ist unterschiedlich:
"In unserer westlichen
Gesellschaft ist Glücklichsein ein hohes Ziel, wenn nicht gar ein
Zwang (...). Das hat Auswirkungen auf introvertierte Menschen.
Denn Glücklichsein ist nicht ihre oberste Priorität. Sie brauchen
keine externen Belohnungen, um ihr Gehirn auf Trab zu bringen, sie
brauchen genau das Gegenteil: Ruhe und Reizarmut."
Und wer glaubt, dass sich
Extraversion und Depression ausschließen, der wird von ROMING
eines Besseren belehrt.
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SAUM-ALDEHFF, Thomas (2011): Wo haben Introvertierte ihre
Schokoladenseite?
Carl Gustav Jungs Persönlichkeitstypologie,
in: Psychologie Heute, Januar
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KIESLING, Barbara (2011): Liebe, die nicht gut ausgeht.
Warum gibt es für Scarlett und Rhett in Vom Winde verweht kein
Happy End? Weil sie an einer Liebe festhalten, die unerfüllbar ist.
Wie diesen beiden ergeht es auch so manchen Liebenden im realen Leben:
Sie begehren jemanden, der unerreichbar für sie ist. Die Gründe dafür
liegen in einer frühen Entwicklungsphase,
in: Psychologie Heute, Januar
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USTORF, Anne-Ev (2011): "Es ist ein großes Glück, dass ich diesen
Beruf hatte, als ich erkrankte".
Im Jahr 2002 erlitt die renommierte Lyrikerin und Psychologie
Kathrin Schmidt eine schwere Hirnblutung. Über diese Erfahrung schrieb
die 52-Jährige einen großartigen Roman: Du stirbst nicht gewann 2009
den Deutschen Buchpreis und ist zu den Bestsellern der deutschen
Gegenwartsliteratur avanciert. Psychologie Heute sprach mit der
Berlinerin über ihre Erkrankung, das Dichten und die DDR,
in: Psychologie Heute, Januar
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HAUBL, Rolf (2011): Der Kassandrakomplex.
Angst und die Psychologie der Nachhaltigkeit,
in: Psychologie Heute, Januar
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Rolf HAUBL beschäftigt sich mit der Problematik des Begriffs
"Nachhaltigkeit", der insbesondere in der Politik eine prominente
Rolle im Rahmen der
Generationengerechtigkeit spielt und seit 1994 sogar als
Staatsziel im Grundgesetz verankert ist. Kritisch sieht HAUBL die
Begriffsdefinition der UN-Weltkommission für Umwelt und
Entwicklung. Nachhaltigkeit wird definiert als:
"eine dauerhafte Entwicklung,
die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren,
dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht
befriedigen können".
Diese Definition setzt ein vages Bedrohungsszenario voraus (...).
Der emotionale Gehalt dieser Diagnose sind Angst und Sorge. (...).
Allerdings sind Angst und Sorge nicht zwangsläufig gute Ratgeber."
Am Beispiel des Öko-Alarmismus
zeigt HAUBL auf, wie Massenmedien zum Problem werden:
"Die meisten Bürger informieren
sich (...) in den Massenmedien. Auch wenn die Medien in der Regel
nicht falsch informieren, so doch tendenziös - und zwar nicht nur
aufgrund unterschiedlicher politischer Positionen, sondern auch
aufgrund von »Nachrichtenfaktoren«".
Was für den Öko-Alarmismus
gilt, das lässt sich auch in der Debatte um den demografischen
Wandel feststellen.
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SCHLESINGER-STOLL, Margit (2011): "Du findest mich im Netz".
Netzwerken, neudeutsch Networking, ist das bewusste Knüpfen von
Kontakten innerhalb von Interessengemeinschaften. Die Kölner sagen
"Klüngeln" dazu. Geklüngelt wurde schon immer. Doch mehr denn je sind
Arbeitskräfte heute auf Beziehungspflege und Selbstvermarktung
angewiesen. Anbieter wie Xing oder Facebook stellen die digitale Bühne
dafür bereit. Nach welchen Regeln funktionieren solche Netzwerke, und
befördern sie tatsächlich beruflichen Erfolg?
in: Psychologie Heute, Januar
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NEON-Titelgeschichte:
Wie geht's deinen Eltern?
Nah geblieben oder fremd geworden? Wie sich unser Verhältnis zu
Mutter und Vater ändern |
DILLIG, Annabel (2011): Fremd geworden.
Irgendwann kommen wir nach Hause und kennen die Menschen nicht
mehr, die uns früher einmal so vertraut waren. Was ist nur mit unseren
Eltern lose?
in: Neon, Januar
JUNKERS, Helena (2011): Von der Rolle.
Offene Worte: Die Mutter unserer Autorin war eine Verfechterin der
Gleichberechtigung. Jetzt, wo sie sich Enkel wünscht, ist davon nichts
mehr zu spüren. Eine Beschwerde,
in: Neon, Januar
DILLIG, Annabel (2011): "Die sind so furchtbar durchgeplant".
Spießer mit zwanzig: Familientherapeut Matthias Ochs erklärt, was
die Eltern von heute an ihren Kindern wundert,
in: Neon, Januar
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EUL, Alexandra (2011):
"Alles
Neue finde ich scheiße".
Ehrliche Kontaktanzeigen.
Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren
Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon, Januar
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KALLE, Matthias (2011):
Politik als Herzensangelegenheit.
Im Frühherbst demonstrierten hunderttausende Menschen in Berlin.
Zwei davon sind seitdem zusammen: Das Protestpaar hat viele gemeinsame
Feinde,
in: Neon, Januar
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FRITSCHE, Lara (2011):
Rein.
Raus. Cut!
Von hinten, von vorne, mit High
Heels - so ziemlich jede Choreografie haben wir im Bett schon
nachgespielt. Sind wir sexuelle Musterschüler - oder schon lange
fremdbestimmt?
in: Neon, Januar
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SCHULZ, Alexandra (2011):
Nutzfreunde.
Schön, wenn man einen Beruf ausübt,
mit dem man vielen Menschen helfen kann. Dumm nur, wenn ständig
Freunde diese Hilfe wollen - so nebenbei, versteht sich. Sieben
Ausgenutzte berichten,
in: Neon, Januar
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KOTTMANN, Heike (2011):
Beste
Feindinnen.
Männer bilden Seilschaften, Frauen
sind stutenbissig. Ist das mehr als nur ein Klischee? Gespräch mit
Barbara VINKEN,
in: Neon, Januar
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News
vom 19. -
31. Dezember 2010
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