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News vom
Februar 2016
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HANK, Rainer & Georg MECK
(2016): "Weniger Deutsche sind ein Glück".
Der Ökonom Thomas Straubhaar über
die Mythen der Demographie-Debatte, den Nutzen der Flüchtlinge und den
Preis für mehr Babys,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v.
28.02.
Thomas STRAUBHAAR argumentiert
mit dem "Industrie 4.0"-Argument gegen die These vom kommenden
Fachkräftemangel:
"Sie bestreiten, dass uns
demnächst die Facharbeiter fehlen?
Ja, ich begreife nicht, wie Ökonomen fast unisono zu solchen
Schlüssen kommen können. All die Behauptungen, dass wir deswegen
Zuwanderung benötigen, sind falsch. Schon allein deshalb, weil sie
den arbeitssparenden Fortschritt leugnen oder zumindest
unterschätzen und auch weil zu viele vorhandene Potentiale
ungenutzt bleiben. Um die Lücke am Arbeitsmarkt zu schließen,
genügt eine minimale Steigerung der Innovation, ein Anstieg der
Produktivität um 0,5 oder 0,8 Prozent. Das schaffen wir mit links,
in der Vergangenheit lag die Zahl weit höher. Wir können also
glücklich sein, wenn Deutschland schrumpft, sonst haben wir viel
zu viele Menschen ohne Arbeit, da Roboter sie ersetzen."
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POMREHN, Wolfgang (2016): Japan schrumpft.
Und Deutschland auch. Langfristig.
Trotz Einwanderung,
in:
Telepolis v. 28.02.
Kein deutscher Blick auf
Japans Bevölkerungsentwicklung ist unvoreingenommen, sondern es
wird immer zugleich auf Deutschlands
Bevölkerungsentwicklung
abgezielt. Statt die Unterschiede herauszuheben, werden diese
negiert. Bevölkerungsschrumpfung wird gerne mit Wirtschaftsproblemen
gleichgesetzt. Dabei wird übersehen, dass Bevölkerungswachstum
ebenfalls mit Problemen einhergeht, die merkwürdigerweise aber
unbenannt bleiben. Der Babyboom in Deutschland führte zuerst zur
Knappheit von Ausbildungsplätzen und dann zu hoher Arbeitslosigkeit.
Die Jugend wurde im Bildungssystem geparkt. Postadoleszenz wurde das
dann genannt. Die 68er-Bewegung hätte man auch als youth
bulge-Phänomen beschreiben können, wenn damals bereits die
Demografisierung der Gesellschaft so fortgeschritten gewesen wäre
wie heutzutage. Demografischer Wandel ist immerwährender Bestandteil
von gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen. Dass dieser in Zeiten
des Babybooms ausgeblendet wird, das gälte es zu erforschen. Die
Bevölkerungswissenschaft - zumal die nationalkonservative -
erforscht ihren Gegenstandsbereich - die Bevölkerung - unter einem
sehr eingeschränkten Blickwinkel, bei dem das Ergebnis von
vornherein festzustehen hat. Seriöse Wissenschaft sieht anders
aus...
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SCHNELL, Lisa
(2016): Ich liebe dich.
Früher waren die magischen drei
Worte echten Paar-Beziehungen vorenthalten, heute schmachten sich
Freundinnen im Jugendalter auf diese Weise an. Die Geschichte eines
gesellschaftlichen Phänomens,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 27.02.
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SCHNEIDER, Jens
(2016): Tendenz: steigend.
Zuzügler, Touristen, Flüchtlinge:
Berlin zieht immer mehr Menschen an. Verkraftet die Hauptstadt das?
Über die Wachstumsschmerzen einer noch immer armen Metropole,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 27.02.
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STEINITZ, David
(2016): Nick Hornby.
Profil: Britischer Pop-Literat und
Drehbuchautor mit Oscar-Nominierung,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 27.02.
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FEDERL, Fabian
(2016): Insel der verdammten Jugend.
Werd endlich erwachsen! Sagen Eltern
ihren in Berlin lebenden Kindern. Sagen süddeutsche Politiker der
ganzen Stadt. Wenn das nur so einfach wäre! Denn die scheinbar
unbeschwerte Jungendlichkeit hat soziale und ökonomische Ursachen. Ein
Essay über den Zwang, zwanglos zu bleiben,
in:
Tagesspiegel v. 27.02.
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RICKENS, Christian
(2016): Da bröckelt was.
Die deutsche Mittelschicht leidet.
Sie fühlt sich von der Politik benachteiligt und alleingelassen.
Ausgerechnet jetzt bedroht eine neue Welle von Digitalisierung und
Globalisierung viele angestammte Jobs des Bürgertums,
in:
Handelsblatt v. 26.02.
Das 14.500 zählende Uslar wird
für Christian RICKENS zum symbolischen Ort der neuen Mitte
stilisiert. Die Mittelschicht und deren Gefühlslage beschreibt
RICKENS folgendermaßen:
"Seit der Soziologe
Helmut SCHELSKY 1953 für die junge Bundesrepublik den
Begriff der »nivellierten Mittelstandsgesellschaft« prägte, ist
die Mitte zum inoffiziellen Staatsvolk geworden. Für
Sozialstatistiker gehören ihr je nach Definition zwischen 50 und
80 Prozent der Deutschen an. (...).
Die Mittelschicht hält die Gesellschaft (...) nicht nur
finanziell zusammen,
sie ist auch ihr sozialer Kitt. (...). Die Mitte der
Gesellschaft steht jeden Tag auf und geht zur Arbeit, weil sie
es muss - aber auch, weil sie es will.
Ganz unten in der Gesellschaft brauchen die Menschen den Staat,
aber sie geben ihm wenig zurück. Ganz oben können sich die
Menschen einen anderen Staat suchen, wenn ihnen die
Bundesrepublik nicht mehr gefällt. (...). Die Mittelschicht
hingegen hat nur dieses eine Land, und dieses Land hat nur eine
Mittelschicht. Und wenn es der schlechtgeht, muss man sich
Sorgen machen.
Die nivellierte Mittelstandsgesellschaft bröckelt, faktisch und
mental.
An ihrem unteren Rand macht sich Abstiegsangst breit. Am
oberen Rand dominiert das Gefühl, als Melkkuh des Staates
missbraucht werden".
RICKENS interessiert sich nicht
für die Mittelschicht an sich, sondern für die obere und die
untere Mittelschicht. Erstere will demnach weniger Steuern zahlen,
letztere kämpft gegen den Abstieg. Als Beispiele für die untere
Mittelschicht wird die Bankangestellte und der Werbetexter
vorgestellt - wenngleich diese eher zur mittleren Mittelschicht
gehören würden. Angeblich haben die Globalisierungs- und
Automatisierungswellen der letzten 30 Jahre nur die Unterschicht
getroffen, obwohl es in Wirklichkeit auch die untere Mittelschicht
traf. Ganze Berufe sind in den letzten 30 Jahren ausgestorben:
z.B.
Fernmeldehandwerker und
Schriftsetzer.
WERMELSKIRCHEN, Simone (2016): Vier Ökonomen, fünf Meinungen.
Bis heute fällt es Wissenschaftlern
schwer, sich auf eine Definition der Mittelschicht zu einigen,
in:
Handelsblatt v. 26.02.
SCHLAUTMANN, Christoph & Thomas TUMA (2016): "Lieber selbst treiben
als getrieben werden.
Frank Appel: Der Post-Chef
diskutiert über die Ängste der Mittelschicht, die Chancen, aber auch
Risiken der Industrie 4.0, modernes Prekariat und die Hysterisierung
der deutschen Gesellschaft,
in:
Handelsblatt v. 26.02.
OBMANN, Claudia (2016): "Zusätzliche Möglichkeiten zur Kontrolle".
Christoph Abeln: Der Arbeitsrechtler
über Tücken der sozialen Medien und die Amerikanisierung der
Berufswelt,
in:
Handelsblatt v. 26.02.
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SCHMOLLACK, Simone
(2016): Männer allein zu Haus.
Gleichberechtigung: Die Frau
verdient das Geld, der Mann schmeißt den Haushalt. Zehn Prozent der
Beziehungen in Deutschland sehen so aus. Aber macht sie das
automatisch egalitär?
in:
TAZ v. 24.02.
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KERNER, Regina
(2016): Seid fruchtbar und mehret euch.
Italiens Geburtenrate ist auf dem
absoluten Tiefpunkt angelangt. Regierung steuert mit Baby-Bonus gegen,
in:
Frankfurter Rundschau v. 24.02.
"2015 gab es die niedrigste
Geburtenrate seit Bestehen der Republik, im Schnitt bekommt eine
italienische Frau 1,35 Kinder",
verkündet
Radio Vatikan. Dies ist Unsinn.
Im Jahr 2000 war die italienische Geburtenrate mit 1,26 Kindern pro
Frau niedriger. Regina KERNER schreibt dagegen:
"So wenig Nachwuchs wie noch
nie seit der Gründung Italiens im Jahr 1861 kam vergangenes Jahr
zur Welt. (...). Italienerinnen haben im Schnitt nur noch 1,35
Kinder, während sogar in Deutschland die Geburtenrate zuletzt auf
1,47 anstieg."
Auch dies könnte zu
Missverständnissen führen. Der Tiefststand der Geburten bezieht sich
höchstens auf die Geburtenzahlen - wenn überhaupt, aber nicht auf
die Geburtenrate.
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DESTATIS (2016): In 20 % der Familien leben Kinder nur mit Mutter oder
Vater,
in:
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts v. 23.02.
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ENSIKAT, David
(2016): "Sei glücklich, besser wird's nicht".
Ein Mietshaus in Prenzlauer Berg, im Buch und auf der Bühne: ein
Gespräch mit Irina Liebmann und Anne Jelena Schulte,
in: Tagesspiegel v.
23.02.
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WERNER, Kathrin
(2016): Happy.
"The Villages" hat mehr als 100.000
Einwohner, und zwar nur alte. Eine Reise nach Florida - in eine Stadt
voller Golf, Sex und Leben. Und ohne Friedhof,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 23.02.
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MÜHL, Melanie
(2016): Leute, ich liebe euch.
Echte Freundschaft - was bedeutet
sie Teenagern in Zeiten der sozialen Netzwerke noch? Das Beispiel
einer Mädchen-Clique,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v.
21.02.
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DÖRHÖFER, Pamela
(2016): Intelligenz vor Schönheit.
Mit zunehmender Gleichstellung
ändern sich die Vorlieben bei der Partnerwahl,
in:
Frankfurter Rundschau v. 20.02.
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KULLMANN, Kerstin
(2016): Auf Eis gelegt.
Fortpflanzung: Das kostbare Gewebe
der Eierstöcke lässt sich entnehmen, einfrieren und später wieder
einsetzen - es hilft Frauen, ihre Fruchtbarkeit zu bewahren. Ist es
auch ein Jungbrunnen?
in:
Spiegel Nr.8 v. 20.02.
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KÖLNER
STADT-ANZEIGER-MAGAZIN-Thema:
Stadt oder Land?
Wenn die
Familie wächst, geht die Suche nach dem idealen Wohnort los: Drei
Erfahrungsberichte |
HENRICHS, Ina
(2016): Wo soll's hingehen?
Wir haben drei Familien gefragt, warum sie leben, wo sie leben. Klar
ist: Die Wahl des Wohnorts ist auch Luxus,
in: Kölner
Stadt-Anzeiger Magazin v.
20.02.
BIRKENBACH, Sabrina
(2016): Glückliche Rückkehr in die Stadt,
in: Kölner
Stadt-Anzeiger Magazin v.
20.02.
BIRKENBACH, Sabrina
(2016): Aufatmen im Bergischen,
in: Kölner
Stadt-Anzeiger Magazin v.
20.02.
LEPPING, Lioba
(2016): Leben in der Vorstadt,
in: Kölner
Stadt-Anzeiger Magazin v.
20.02.
HENRICHS, Ina
(2016): "Die Wege sind kürzer".
Viele Familien ziehen die Stadt vor - trotz hoher Mieten,
in: Kölner
Stadt-Anzeiger Magazin v.
20.02.
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SCHLOEMANN, Johan
(2016): Ein Café und ein Prinzip.
Ein Gastwirt vergrault eine junge
Mutter. Aber deswegen gleich ein Gesetz verlangen?
in:
Süddeutsche Zeitung v. 20.02.
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SEIBEL, Karsten
(2016): Erstaunliches Comeback der gesetzlichen Rente.
An den Kapitalmärkten liegen die
Zinsen am Boden, die staatliche Altersvorsorge dagegen weist derzeit
eine Rendite von drei Prozent aus. Arbeitnehmer können freiwillig
aufstocken,
in:
Welt v. 20.02.
Karsten SEIBEL weist auf die
Möglichkeiten hin, die gesetzliche Rente als Kapitalanlage zu
benutzen. Im Blick hat er Erben. Eine Aufstockung der Rente ist
jedoch seit der Rentenreform 1992 nicht mehr für alle möglich,
sondern nur für jene, die nicht pflichtversichert sind wie z.B.
Hausfrauen und Freiberufler bzw. Vorruheständler. Anhand von zwei
Berechnungen zeigt SEIBEL, dass dazu größere Einmalzahlungen
notwendig sind. Möglicherweise wird diese Art der Aufstockung
zukünftig auch für 50-Jährige und Ältere wieder möglich.
Eine freiwillige Aufstockung wird
bislang nur wenig in Anspruch genommen. Gründe dafür sind zum einen,
dass diese Möglichkeit unbekannt ist, weil sie nicht beworben wird.
Zum anderen ist es eine Wette auf ein langes Rentnerdasein und nicht
zuletzt kann die derzeitig gute Rendite der gesetzlichen Rente
sinken, weil die Politik die gesetzliche Rente weiter schwächt und
stattdessen die private Altersvorsorge stärkt. Dies wird zwar gerne
mit dem demografischen Wandel begründet, ist jedoch keine
alternativlose Politik, sondern eine Sache des politischen Willens.
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Michael Nast - Generation Beziehungsunfähig
PAUER, Nina
(2016): Zu viel Sex?
Was treibt Tausende junger Frauen zu diesem Mann? Eine Begegnung mit
Michael Nast, dem Autor von "Generation Beziehungsunfähig",
in: ZEIT Nr.9 v.
18.02.
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DASSLER, Sandra & KNEIST, Sigrid
(2016): Viel Lärm ums Stillen.
Ein Wirt untersagt einer Kundin, ihren Säugling die Brust zu geben.
Nun fordert eine Petition gesetzlichen Schutz für Mütter,
in: Tagesspiegel v.
18.02.
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KÖLNER
STADT-ANZEIGER-MAGAZIN-Titelgeschichte:
"Ich bereue, dass ich
Mutter geworden bin".
Mit ihrem
offenen Bekenntnis will die Buchautorin Sarah Fischer eine Debatte
über das Mutterbild in Deutschland anstoßen |
RINKL, Christina
(2016): "Ich zerreiße mich jeden Tag aufs Neue".
Familie: Sarah Fischer liebt ihre dreijährige Tochter: Und trotzdem
wünscht sie sich oft sehnlichst ihr altes Leben zurück,
in: Kölner
Stadt-Anzeiger Magazin v.
16.02.
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WELT
AM SONNTAG-Titelgeschichte:
Reparatur am gebrochenen Herzen.
Wir wünschen uns lange Beziehungen - und scheitern doch oft. Dabei
ist es gar nicht so schwer durchzuhalten |
GASCHKE, Susanne
(2016): Unser größtes Projekt.
Fast alle Menschen hoffen auf die
Liebe und sehnen sich nach Familie aber Beziehungen zerbrechen
immer häufiger. Oft mit dramatischen Folgen für alle Beteiligten.
Was ist das Geheimnis langjähriger Partnerschaften?
in:
Welt am Sonntag v. 14.02.
ERDMANN, Nicole (2016): Der ratlose Ratgeber.
Der Autor Michael Nast feierte mit
einem Text über die beziehungsunfähigen, selbstbezogenen jungen
Erwachsenen große Erfolge. Jetzt folgt das Buch. Über Menschen wie
ihn. Eine Begegnung,
in:
Welt am Sonntag v. 14.02.
GASCHKE, Susanne
(2016): Es muss passen.
Scheidung: Vom Suchen und Finden de
Liebe - und was passiert, wenn man sie wieder verliert: Fast jeder
hofft auf Liebe und sehnt sich nach Familie. Sie zu erhalten macht
Arbeit. Sie zu verlieren richtet Schaden an,
in:
Welt am Sonntag kompakt v. 14.02.
ERDMANN, Nicole (2016): Ratlos wie wir alle.
Michael Nast hat auch kein Rezept
für die Liebe. Das macht ihn so erfolgreich,
in:
Welt am Sonntag kompakt v. 14.02.
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NAUBER, Teresa (2016): Schönheit allein reicht nicht mehr.
Männer suchen junge Frauen und
Frauen mächtige Männer. Das galt bisher in der Evolutionsforschung als
Universalprinzip. Doch jetzt gibt es eine neue Theorie,
in:
Welt am Sonntag v. 14.02.
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TRÖSTER, Christian (2016): Kann das bald wieder weg?
In ihrer Not errichten viele Städte
provisorische Unterkünfte für Flüchtlinge. Architekten haben
kurzfristig auch keine bessere Lösung. Doch langfristig ist aus ihrer
Sicht städtisches Wohnen nur unter einer Bedingung bezahlbar: Die
Ansprüche müssen sinken,
in:
Welt am Sonntag v. 14.02.
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SCHERFF, Dyrk
(2016): Die demographische Falle.
Früher war es so, dass die Alten die
Jungen finanzieren. Jetzt dreht sich das. Was kann man da machen?
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v.
14.02.
"Schon in wenigen Jahren wird die
Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter merklich schrumpfen - und mit
ihr die Zahl der Neugeborenen,
wiederholt Dyrk SCHERFF das Mantra
des Statistischen Bundesamtes angesichts der steigenden Geburtenrate
in Deutschland. Optimismus ist nämlich schlecht für die Wirtschaft, so
scheint man in Deutschland zu glauben. Die Aussage ist jedoch in
dieser Form falsch, denn sie basiert auf einer Vorausberechnung, die
nicht auf einer steigenden Geburtenrate, sondern auf einer gleich
bleibenden Geburtenrate bis 2060 basiert.
Einzig die Rente ab 63 (fälschlicherweise
als Rente mit 63 bezeichnet), die jedoch nur für Wenige gilt, und
die Mütterrente, die durch die Beitragsfinanzierung nur falsch
finanziert ist, da es sich um eine gesamtwirtschaftliche Aufgabe
handelt, werden von SCHERFF kritisiert.
Angeblich finanzieren nun die
Jungen die Alten, während es früher umgekehrt war. Dazu wird eine im
Text nicht näher bezeichnete und zudem umstrittene Studie zitiert. Die
Grafik des Artikels verweist als Quelle auf Roland statt auf Ronald
LEE und Andrew MASON, von denen das Buch
Population Aging and the Generational Economy (2011)
erschienen ist. Für Deutschland wird das renommierte
Max-Planck-Institut für demographische Forschung in Rostock als
teilnehmendes Institut genannt. Zum Thema gibt es u.a. das
Arbeitspapier
Transfers, Consumption and Income over the Lifecycle in Germany
von
Fanny Annemarie KLUGE. In Kapitel 3 wird das Konzept und die
Datengrundlage für Deutschland erläutert. Grundlage für Deutschland
ist die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), bei der die gut
verdienenden Haushalte in Deutschland gar nicht enthalten sind. Hier
wird also auf eine fragwürdige Datengrundlage zurückgegriffen, die
große Teile privater Transfers gar nicht erfasst.
In Deutschland finanzieren nicht
die Alten die Jungen, sondern die Erwerbstätigen finanzieren Alte und
Junge. Grundlage der Berechnungen sind angeblich private und
staatliche Transfers. Bei den privaten Transfers sollen z.B.
Erbschaften oder sonstige Zuwendungen und Sachleistungen der
Großeltern und Eltern betrachtet werden. Da der EVS eine
Haushaltsstichprobe ist, werden Großeltern nur erfasst, wenn sie im
Haushalt mit den Eltern zusammen leben, was jedoch nur selten der Fall
ist. Die Forscher sehen gemäß SCHERFF keine Veränderungen, was jedoch
nur stimmen würde, wenn die Altersarmut in Zukunft nicht zunehmen
würde. Zu den privaten Transfers müssten jedoch auch die Zuwendungen
von Onkeln und Tanten zählen, die in Zukunft sogar wichtiger werden.
Dies ist ebenfalls nicht der Fall. Die Berechnungen sind also alles in
allem sehr dürftig.
Typisch für alarmistische Artikel
wie jener von SCHERFF ist die Beschwörung eines zukünftigen
Generationenkonflikts. Dazu hat sich Bernd RAFFELHÜSCHEN bereit
gefunden:
"One Gegenmaßnahmen wird ein
Generationenkonflikt entstehen, nicht zwischen den heutigen
Erwerbstätigen und heutigen Alten, sondern zwischen den Erwerbstätigen
und ihren wenigen Kindern."
Auf die Frage, ob sich der
bevorstehende Generationenkonflikt entschärfen lässt, spielt SCHERFF
mögliche Lösungen durch:
1. Steigerung der Geburtenrate:
"mehr Geburten (wären) derzeit für
Deutschland gar nicht optimal. Denn das würde die finanziellen Lasten
durch Erziehung und Ausbildung genau dann steigen lassen, wenn auch
das Renten- und Gesundheitssystem besonders belastet wird - weil die
Babyboomer in Rente gehen."
2. Mehr Zuwanderung: Angesichts der
Flüchtlingskrise sieht SCHERFF auch in mehr Zuwanderung keine Lösung.
3. Die Erhöhung der Lebenserwartung könnte mit geringeren
Gesundheitskosten einhergehen als bislang befürchtet.
4. Die Verlängerung der
Lebensarbeitszeit, das Hauptanliegen von SCHERFF sieht er am
Widerstand der Bevölkerung scheitern. Diese Sichtweise ist jedoch dem
zweckpessimistischen Blick geschuldet, während in der Realität die
Rente ab 63 keineswegs den Trend zur längeren Lebensarbeitszeit
verhindert.
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FR/DPA
(2016):
Pannen am Valentinstag.
Von Fenstersturz bis Nudelholzwahn,
in:
Frankfurter Rundschau v. 13.02.
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RÖBEN, Katharina
(2016):
Kleine Kulturgeschichte des Kusses.
Überlegungen zum Valentinstag,
in:
Welt v. 13.02.
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BÖNT, Ralf
(2016):
Neue Väter, neue Männer.
Der Nachwuchs braucht beide
Elternteile als Vorbild. Aber Vätern unehelicher Kinder wird der
Zugang oft erschwert. Hier müssen neue Gesetze her,
in:
Welt v. 13.02.
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PENNEKAMP, Johannes
(2016):
Kuchen für alle.
Deutschland und andere moderne
Volkswirtschaften wachsen nur noch im Schneckentempo. Stehen Reichtum
und Arbeitsplätze auf dem Spiel - oder übersehen die Statistiken, wie
gut es uns in Wahrheit geht?
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v.
13.02.
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HERPELL, Gabriella
(2016):
"Im Gesetz steht von Liebe kein Wort".
Meistens sind es die Frauen, die sie
beauftragen - aber die Männer, die sich scheiden lassen wollen. Ein
Gespräch mit der Scheidungsanwältin Helene Klaar,
in:
SZ-Magazin Nr.6 v. 12.02.
HABERL, Tobias
(2016):
Vom Blitz getroffen.
Unser Autor verknallt sich in der
Stadt oder der U-Bahn, ja sogar am Telefon in eine Fremde, und nach
fünf Sekunden ist alles vorbei,
in:
SZ-Magazin Nr.6 v. 12.02.
FELLMANN, Max (2016):
Die ganze Wahrheit.
Sie hatte sich daran gewöhnt, nur
die Geliebte zu sein. Sie wollte das Kind von ihm, trotz allem. Drei
Tage nach der Geburt gestand er ihr die ganze Wahrheit,
in:
SZ-Magazin Nr.6 v. 12.02.
BAUMANN, Marc (2016):
Doppelt gemoppelt.
Ein lesbisches Paar in New York
wünscht sich ein Kind. Erst versucht die eine Frau, schwanger zu
werden, dann die andere. Und plötzlich stehen sie vor der Aufgabe,
neun Monate zu meistern. Die Geschichte einer schweren Geburt,
in:
SZ-Magazin Nr.6 v. 12.02.
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REMIEN, Andreas
(2016): Viele Freunde.
München: Die künftigen Bewohner der
"Friends"-Türme teilen sich die Dachterrassen und andere Flächen. Das
Konzept scheint anzukommen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 12.02.
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FUEST, Clemens
(2016):
Zehn Thesen zur Ungleichheitsdebatte.
Die Ordnung der Wirtschaft: Werden
die Armen wirklich immer ärmer und die Reichen immer reicher in der
Welt? Und wie sieht es in Deutschland aus? Ein Blick auf die Zahlen
zeigt: Viele Vorwürfe sind nicht haltbar, viele Forderungen überzogen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v.
12.02.
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DELHAAS,
Daniel & Jan HILDEBRAND
(2016): Griechische Verhältnisse.
Schäuble legt seinen Bericht über die langfristige Entwicklung der
Staatsfinanzen vor. Das Ergebnis ist ernüchternd,
in: Handelsblatt v. 12.02.
Im Vorfeld der Veröffentlichung
des vierten Berichts über die Tragfähigkeit der öffentlichen
Finanzen jammern und DELHAAS & HILDEBRAND schon mal die Ohren voll.
Dabei sind Prognosen bis 2060 nichts als Kaffeesatzleserei. Ökonomen
sind nicht einmal in der Lage das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts
über ein einziges Jahr richtig zu prognostizieren.
Es gibt also nur einen einzigen
Grund für diesen unseriösen Bericht: Er ist ein ideales Mittel zur
Demografisierung gesellschaftlicher Probleme. Der demografische
Wandel, der seit den 1970er Jahre die Einschränkungen bei den
Sozialleistungen rechtfertigt, wird missbraucht, um die
Alternativlosigkeit der Sozialpolitik vorzugaukeln. Das Mantra
lautet: "Die Finanzen zukunftsfest machen" und es wird EINZIG auf
sozialpolitische Maßnahmen angewandt, obwohl solche Staatsausgaben
nicht wie uns Ökonomen glaubhaft machen wollen, nur Schulden (der
richtige Begriff wäre: Verpflichtungen) bedeuten, sondern Einnahmen
vieler Bürger sind, die wiederum dem Wirtschaftssystem zugute
kommen. Wer Sozialausgaben mit Schulden gleichsetzt, der sollte dazu
verpflichtet werden auch die aus den Verpflichtungen resultierenden
Einnahmen des Staates und der Unternehmen mit zu nennen. Solange
dies nicht geschieht, haben wir es mit einer Ideologie der
Demografisierung gesellschaftlicher Probleme zu tun.
THELEN, Peter (2016): Die Große Koalition der
Verschwender.
Statt Vorsorge für die Kosten einer älter werdenden Gesellschaft zu
treffen, beschließt die Regierung neue Ausgaben,
in: Handelsblatt v. 12.02.
Peter THELEN rechnet uns die Kosten der Mütterrente (6,7 Milliarden
Euro), aber nicht der Rente ab 63 vor. Diese muss sich der Leser aus
den Reformkosten von 9 Milliarden selber ausrechnen: 2,7 Milliarden.
Das Wahlgeschenk der CDU ist also um 4 Milliarden teurer gewesen als
dasjenige der SPD. Als versicherungsfremde Leistung ist die
Mütterrente zudem falsch finanziert. Diese Falschfinanzierung zielt
auf die Schwächung der gesetzlichen Rente.
Das Demografieproblem in der
Rentenpolitik wird von THELEN als Versorgungslücke definiert, wobei
lediglich die geringe Privatvorsorge und nicht die Schwächung der
gesetzlichen Rente durch die falsche Rentenpolitik als Problem
beschrieben wird.
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SCHWÄGERL, Christian & Andreas RINKE (2016):
Zählen wie Augustus.
Wir brauchen einen Zensus nach alter
Art, um Politik modern gestalten zu können,
in:
Die ZEIT Nr.7 v. 11.02.
Christian SCHWÄGERL & Andreas RINKE fordern eine altmodische
Volkszählung, weil die Bevölkerungsvorausberechnungen der letzten
Jahre und auch die diesjährige
13. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung mit ihren
Szenarien weit daneben lagen bzw. liegen.
Was die Autoren
an der Bevölkerungsvorausberechnung jetzt erst bemängeln, wurde auf
dieser Website bereits im April letzten Jahres kritisiert.
Das eine (Volkszählung) hat jedoch mit dem anderen
(Bevölkerungsvorausberechnungen) wenig zu tun. Warum eine neue
Volkszählung, wenn noch nicht einmal die Daten des Zensus 2011
umfassend ausgewertet sind? Eine Volkszählung mit altmodischem
Lebensformbegriff, der nicht einmal in der Lage ist Partnerlose,
Paare und Familien angemessen zu erfassen, bringt keinerlei
Fortschritte. Bevölkerungsvorausberechnungen sind in erster Linie
selbsterfüllende Prophezeiungen, d.h. es kommt das heraus, was man
als Annahmen voraussetzt. Selbst mit genaueren Daten ist uns deshalb
nicht geholfen, solange Annahmen politisch gesetzt werden, statt
sich an der Realität zu orientieren.
Wie weit solche politische Interessenpolitik geht, das zeigt die
Prognose des IW Köln. Da nutzt es auch nicht die Angabe von
"Wahrscheinlichkeiten" zu fordern. Sinnvoller wäre es dagegen eine
Pflicht zur Angabe der Treffsicherheit vergangener Prognosen zu
fordern. Wenn unsere Kaffeesatzleser zuerst die Treffsicherheit
ihrer vergangenen Prognosen belegen müssten, bevor sie neue
Prognosen auf den Markt werfen dürfen, dann würde sich das
Prognosegeschäft weniger profitieren und Prognosen würden qualitativ
hochwertiger werden.
Wir brauchen keine neue
Volkszählung, sondern einen Lebensformenbegriff, der endlich über
den altmodischen Haushaltsansatz hinaus geht und z.B. auch Paare
bzw. Familien, die zwar zusammenwohnen, aber nicht
zusammenwirtschaften, genauso erfasst wie getrenntwohnende Paare. Es
ist völlig absurd anzunehmen, dass solche Paare sich genauso
verhalten wie Partnerlose, d.h. Personen, die tatsächlich allein
leben. Die steigende Zahl der Einpersonenhaushalte ist ein Artefakt
amtlicher Statistik, das mit der gelebten Realität wenig zu tun hat.
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LOBENSTEIN, Caterina
(2016):
Schwerte schafft es nicht.
Bund und Länder rechnen sich die
Kosten für Flüchtlinge schön. Viele klamme Städte müssen dafür
bezahlen,
in:
Die ZEIT Nr.7 v. 11.02.
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BIERL, Peter (2016):
Böses Wachstum.
Die Umwelt ist zerstört, die
Ressourcen sind verbraucht und viel zu viele Menschen leben auf der
Erde. So sieht das Endzeitszenario aus, das Postwachstumsideologen
zeichnen. Ein Teil der Ökologiebewegung betrachtet ökonomisches
Wachstum und individuelle Bedürfnisbefriedigung als Grund allen
Übels.,
in:
Jungle World Nr.7 v. 11.02.
"Die Degrowth-Bewegung versteht
sich mehrheitlich als links, die meisten Vertreter grenzen sich nach
rechts ab, gegen Alain de Benoist, einen Vordenker der sogenannten
Neuen Rechten, oder den konservativen
Meinhard Miegel, der unter dem Deckmantel des Postwachstums den
Sozialabbau vorantreiben will. Dennoch gibt es Positionen in der
Bewegung, die nach rechts tendieren oder selbst rechts sind.
So predigt ein Teil der Bewegung, der jüngste Tag der sogenannten
Industriegesellschaft sei nahe. Das Fördermaximum von wichtigen
Rohstoffen, »Peak Everything«, insbesondere Erdöl »Peak Oil«, sei
bereits oder würde demnächst überschritten. Die Preise stiegen
rapide, Konflikte um Rohstoffe verschärften sich und am Ende gingen
die stofflichen Grundlagen der bisherigen Wirtschaftsweise aus. In
naher Zukunft drohe ein Zusammenbruch der Zivilisation.
Solche apokalyptischen Visionen sind in mehrfacher Hinsicht
gefährlich", meint Peter BIERL.
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WIENS, Bernhard (2016): Wohnen sie schon oder leben sie noch?
Wie die Gesellschaft Flüchtlinge
aufnimmt, entscheidet sich am Wohnungsbau,
in:
Telepolis v. 10.02.
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POHLERS, Angie (2016):
Markt der einsamen Herzen.
Viele Singles nutzen
Online-Partnerbörsen. Das Angebot ist riesig, doch immer wieder gibt
es Probleme,
in:
Tagesspiegel v. 08.02.
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LAUBMEIER, Johannes (2016):
Vater sein dagegen sehr.
Der eine heißt Papi. Der andere
Papa. Das wissen in der Kita jetzt alle Kinder. Michael Grunow und
Carlos Puig sind schwul, sie leben mit ihren Söhnen im Norden von
Berlin. Alles läuft gut - gäbe es da nicht diese letzte Ungewissheit,
in:
Tagesspiegel v. 08.02.
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SCHMID, Ulrich (2016): Blick zurück in Reue.
Frauen in der Mutterrolle: Es gibt
Mütter, die würden rückblickend auf Kinder verzichten. Oft werden sie
heftig kritisiert. Die israelische Soziologin Orna Donath gibt ihnen
eine Stimme,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 06.02.
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LÜCK, Detlev Lück/PANOVA, Ralina/NADERIE, Robert/BUJARD, Martin (2016):
Kinderlosigkeit und Kinderreichtum.
Ein differenzierter Blick auf das
Geburtengeschehen in Deutschland,
in:
Bevölkerungsforschung Aktuell Nr.1
v. 05.02.
"In der Debatte, wie sich die
Geburtenrate in Deutschland näher an ein skandinavisches oder
französisches Niveau heben ließe, gehen die meisten Überlegungen
bislang von der Frage aus, wie man Paaren mit einem Kinderwunsch
die Familiengründung ermöglicht. Mindestens ebenso relevant ist
die Frage, warum nicht mehr Paare ein drittes (oder viertes)
Kind bekommen",
schreiben die Autoren des
Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung.
Was die kinderreiche Familie betrifft, so wurde diese
Vernachlässigung des Themas auf dieser Website bereits seit langer
Zeit beklagt. Zu kurz gedacht ist jedoch immer noch die
Ausrichtung der Politik auf Paare mit Kinderwunsch. Dabei bleibt
zum einen die Vereinbarkeit von Partnerschaft und Beruf sowie der
Prozess der Paarbildung als grundlegende Bedingung des
Kinderwunsches außen vor. Zum anderen wird der Kinderwunsch von
Partnerlosen ignoriert. Statt Kinderlose ohne Kinderwunsch - wie
bislang zu diskriminieren - wäre es an der Zeit, Sozial- bzw.
Familienpolitik auf eine breitere Grundlage zu stellen, d.h. die
Lebensformen jenseits der Familie mit Babys und Kleinkindern nicht
zu ignorieren, sondern miteinzubeziehen. Eine Politik der
Bestrafung von Kinderlosen ist in einer Gesellschaft der
Langlebigen jedenfalls kontraproduktiv, weil deren Potenziale
nicht angemessen berücksichtigt werden.
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CRONE, Philipp (2016): Widerstand gegen "Frauenhasser".
München: Am Samstag wollen sich
sogenannte Pick-up-Artists versammeln. Politiker sind entsetzt, die
Stadt prüft ein Verbot,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 04.02.
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ALBERT, Attila (2016): Mit Dackelblick in Miami.
Die RTL.Show "Der Bachelor" verrät
die romantischen Sehnsüchte der Provinz. Warum die sechste Staffel
nicht nüchtern zu ertragen ist,
in:
Welt v. 04.02.
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RÜCKERT, Sabine (2016): "Viele Frauen sind zu leicht beeindrucken. Sie
umschwirren die Männer wie Putzerfische den Hai",
in:
Die ZEIT Nr.6 v. 04.02.
Zu Kindern gibt es keine Alternative legt Sabine RÜCKERT nahe, die
selber keine Kinder wollte, aber sich von ihrem Mann dazu überreden
ließ.
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KERSTING, Silke (2016): Üppiges Geschenk.
Wohnungsbau: Die steuerlichen
Anreize sind zu großzügig,
in:
Handelsblatt v. 04.02.
"Jahrelang
wurde zu wenig gebaut, da die demografische Entwicklung rückläufig
war (...). Jetzt ist alles anders. Grund (...) ist nicht nur der
Zuzug von Flüchtlingen. Eine große Rolle spielen auch die
Wanderungsbewegungen innerhalb Deutschlands sowie die Zuwanderung
aus anderen europäischen Ländern.
Auch die zunehmende Zahl von Ein-Personen-Haushalten treibt die
Wohnungsnachfrage hoch", erzählt uns Silke KERSTING.
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OPIELKA, Jan (2016): Polen punktet mit Sozialpolitik.
Konservative Regierung gibt
Millionen Euro für deutlich erhöhtes Kindergeld aus,
in: Frankfurter
Rundschau
v. 04.02.
"Die Regierung erhofft sich (...) einen Schub bei der Geburtenrate,
die mit etwa 1,3 Kindern je Frau zu den niedrigsten in Europa
zählt", erklärt uns Jan OPIELKA.
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taz-Titelgeschichte:
Rechts ist die neue Mitte |
SCHULTE, Ulrich
(2016): Geronnener Hass, verlorene Freiheit.
Essay: Die AfD beginnt sich zu
etablieren. Die Partei wird nicht nur bisherige Bündnisse unmöglich
machen. Schon vor ihrem Einzug in die Parlamente verschiebt sie die
gesellschaftliche Debatte nach rechts. Fünf Thesen,
in:
TAZ
v. 03.02.
Rechts ist die neue Mitte, dies
wurde bereits
im August 2002 auf dieser Website festgestellt. Damals war die
Demografisierung gesellschaftlicher Probleme, und damit ein
zentraler Punkt sowohl nationalkonservativer als auch neoliberaler
Denkmodelle, bereits Grundlage des Denkens in der neuen Mitte.
Damals wurde der Grundstein für die heutigen Debatten und das
Erstarken des Rechtspopulismus gelegt. Es darf zudem daran
erinnert werden, dass die Vorgeschichte der heutigen
Migrationswelle bereits Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre
begann. Damals wurde das heute noch gültige neoliberale Programm,
euphemistisch als Austauschen in Toleranz bezeichnet,
folgendermaßen beschrieben:
"Diese realistischere
Wanderungsorientierung soll den Weg in eine ökonomische
Besserstellung öffnen, an der alle europäischen Länder
teilhaben. Aber dieser Weg wird nicht einfach sein. Er setzt
zunächst voraus, daß sich Europa im Inneren öffnet, um für den
Zuzug von außen überhaupt aufnahmebereit zu sein. In der
Arbeitslandschaft bedeutet dies, daß überkommene Verkrustungen
abgebaut und die Arbeitssysteme flexibler werden. Europa
entscheidet sich für die konsequente Nutzung neuer Technologien
und sieht in der breiter werdenden Palette der Dienstleistungen
einen gleichberechtigten Partner zum industriellen Wachstum für
die Exportmärkte. Die Arbeitszeitgestaltung hält Schritt und
öffnet sich auf dem Hintergrund betriebswirtschaftlicher
Notwendigkeit (...). Auf diese Weise entstehen vermehrt
Beschäftigungsmöglichkeiten über den uniformen und lebenslangen
Vollzeitarbeitsjob vergangener Jahre hinaus. (...).
Das Arbeitskräfteangebot (...) wird in die europäischen
Arbeitsmärkte in den neunziger Jahren erheblich belasten."
(Bernd Hof "Europa im Zeichen der Migration", 1993, S. 277f.)
Als Knackpunkt dieses
neoliberalen Steuerungsmodells wurde bereits damals das Problem
einer Passung zwischen demographisch bedingtem
Bevölkerungsrückgang und dem angemessenen Auffüllen der
"demographischen Nachwuchslücke" durch Zuwanderung gesehen. Es
wurde davon ausgegangen, dass der Zuwanderungsdruck wesentlich
größer sein wird als die Aufnahmekapazitäten der europäischen
Länder. Heute zeigt sich, dass die damals anvisierte
"Feinsteuerung" von Migration zum Scheitern verurteilt ist. Die
damals beschriebenen Reaktionen zwischen "Abschotten" und
"Teilen", gehen derzeit in Richtung "Abschottung".
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SZ-Tagesthema: Zuwanderung
Ost.
Jahrzehntelang bluteten die
neuen Bundesländer aus, verödeten Städte und ganze Landstriche. Jetzt
ändert sich die Richtung, es ziehen mehr Menschen nach Leipzig und
Halle, als in den Westen abwandern. Hat der Osten dank der Aufbauhilfe
überall aufgeholt, oder profitieren nur die Großstädte vom neuen
Zuzug?
POLLMER, Cornelius (2016): Geh doch rüber.
Neue Jobs und alte Freunde bewegen
viele Ostdeutsche zur Rückkehr. Wo früher vom Abriss geredet wurde,
gibt es nun Andrang bei den Meldeämtern. Manche fragen sich, was
passiert, wenn die Wirtschaft schwächelt,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 02.02.
"In nur 15 Prozent der ostdeutschen Gemeinden lebten im Jahr 2013
mehr Menschen als sechs Jahre zuvor. Etwa 85 Prozent der Gemeinden
verlieren also nach wie vor Einwohner", erklärt Cornelius POLLMER
anlässlich der Broschüre
Im Osten auf
Wanderschaft.
POLLMER, Cornelius (2016): Wird es ruhig, kommt der Wolf.
Wie der Erzgebirgekreis gegen die
Abwanderung kämpft. Interview mit Matthias Lißke,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 02.02.
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BERNARD, Andreas (2016): Das totale Archiv.
Zur Funktion des Nicht-Wissens in
der digitalen Kultur,
in:
Merkur Nr.801, Februar
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WILHELM, Klaus (2016): "Romantik hat einen lebensfeindlichen Aspekt".
Die Hochzeit in Weiß. Der alte Tisch
vom Trödel. Die Sehnsucht nach dem Echten und nach tiefen Emotionen
ist weitverbreitet. Der Historiker Christian Saehrendt hält die neue
Gefühligkeit für ein gefährliches Übel unserer Zeit,
in:
Psychologie Heute, Februar
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Nesthocker in der Debatte
SCHÖNBERGER, Birgit (2016): Hallo Mama, da bin ich wieder!
Eigentlich waren die Kinder längst
aus dem Haus, doch dann wollen sie auf einmal zurück ins alte
Kinderzimmer. Mnache kommen aus Bequemlichkeit, andere treibt die
wirtschaftliche Not. Was bedeutet das für die Familie - und wie kann
die Ablösung gelingen?
in:
Psychologie Heute, Februar
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STEEG, Lena (2016):
Wellness-Trennung.
Schluss machen tut weh. Trotzdem
wird von uns heute verlangt, dass wir Beziehungen möglichst harmonisch
und friedlich beenden. Das gilt dann als Zeichen großer innerer Reife.
Aber: Haben wir nicht ein Recht auf Rosenkrieg?
in: Neon,
Februar
ALTERAUGE, Vivian & Lars WEISBROD (2016):
Es liegt
nicht an dir, es liegt an...
Chris Martin und Gwyneth Paltrow
haben sich mit der "Conscious Uncoupling"-Methode getrennt. Charlize
Theron servierte Sean Penn mit "Ghosting" ab. Die Welt der
Trennungstrends ist vielfältig und bunt. Für alle, die vorhaben, ihre
Liebe abzuwickeln, skizziert Neon sieben neue Schlussmachstrategien,
in: Neon,
Februar
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KRUG, Katharina/LEPPIN, Jonas/WEBER-STEINHAUS,
Fiona (2016):
Umzug ins Glück.
Mit jedem Wohnungswechsel verändern
sich die Koordinaten des Alltags. Die Zahnbürste steht an einem
anderen Ort, seine Brötchen kauft man bei einem anderen Bäcker, bei
einem anderen Kiosk das Wegbier. Klingt banal, aber tatsächlich
funktioniert ein Umzug als Gradmesser des Lebens: Wie wir leben,
in: Neon,
Februar
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BUCHHOLZ, Jenny (2016):
"Ich habe oft
Filmrisse".
Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als
die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und
erklären, warum es sich trotzdem lohnt, sie kennenzulernen,
in: Neon,
Februar
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom 18. -
31.
Januar 2016
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[ Homepage ] |
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